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SIE EINE Winterträume vom Marktführer* • Beste Qualität: wie frisch aufgeschlagen • Lange Haltbarkeit: auch geö net bis MHD • Hygienisch sicher: HACCPkonform Mehr inspirierende Ideen auf: www.debic.com Debic ist eine Marke von FrieslandCampina Foodservice. * Datenbasis: Großverbraucher Panel Geo Marketing GmbH, Köln, Deutschland 2014, Segment Sprühsahne Abb. beispielhaft GEWINNEN www.debic-wintertraeume.de schinken – von Hand gerollt und schon vorgebacken – gibt es auch von Wein-bergmaier, genauso wie fruchtig gefüllte Himbeer- und Rhabarber-knödel. Kulinarische Brücken Shane McMahon vom Res-taurant Shane‘s im Münchner Glockenbachviertel legt spe-ziellen Wert auf das Finale eines Menüs. „Wir servieren Überraschungsmenüs, und da muss das Dessert wie eine ge-schmackliche Explosion herüberkommen“, erklärt er. Der Ire mit österreichischen Wur-zeln kennt sich mit den Süßspei-sen und ihren Variationen aus. „Meine Mutter, eine Linzerin, war gelernte Köchin und hat uns schon als Kinder mit den Mehl-speisenrezepten aus ihrer Hei-mat verwöhnt“, erinnert er sich. Im Winter kommen bei Shane‘s dabei eher die Klassiker auf die Speisekarte. „Da kann das Dessert schon etwas deftiger sein, z. B. mit Tiroler Grießknö-deln“, erzählt er. Zwischen den Gängen gibt es bei ihm ein Ein-heizersorbet von Granatapfel, Hagebutten, Piment und Tabas-co, das die Geschmacksnerven animieren soll. Sein kulinari-scher Brückenschlag zwischen Europa und Asien, den Shane McMahon seit Jahren umsetzt, zeigt sich wiederum auch in sei-ner „Zitronentarte mit Zitronengras- Eis“ (s. Rezept). Die Zitro-nengrasnote bringt dabei asiatische Abwechslung. Klassiker aus Böhmen Im österreichischen Restaurant Öeins in München-Schwabing ist der Steirer Wolfgang Maier-hofer Chef und Koch zu Hau-se. Seine Empfehlung für eine winterliche Mehlspeise heißt z. B. „Damplschwanzl“. Das Re-zept stammt aus der Oststeier-mark. Aus Kartoffelteig werden hierbei kleine Nudeln geformt, gekocht und in Zucker-Butter- Brösel-Mischung gewälzt. Au-ßerdem nennt er ein Dessert aus Großmutters Zeiten, den „Scheiter-haufen“. „Da werden alte Semmeln in einer Ei-Zucker- Milch-Mischung eingelegt, dazu können Früchte wie Äpfel oder Birnen gegeben werden und obendrauf kommt eine Eischneehaube. Die Mi-schung wird bei 180°C 30 Minuten gebacken“, berich-tet er. Zu dieser Kategorie der klassischen Mehlspeisen gehört auch der Germknödel, der sei-nen Ursprung in Böhmen hat. Der halbkugelförmige Hefeteig, gefüllt mit Pflaumenmus oder Mohn-Zucker-Gemisch, wird in Vanillesauce oder zerlassener Butter warm serviert. Ebenso aus Böhmen kommen die Po-widltascherln mit Pflaumenmus. Das süße, fruchtige Dessert aus Kartoffelteig wird auf 3 mm Di-cke ausgerollt und mit einem Durchmesser von 8 cm rund ausgestochen. Die Mitte be-kommt einen Klacks Pflaumen-mus, zwei Teile werden aufeinander gelegt und die Ränder angedrückt. Bis zu acht Minuten kochen sie dann im Salzwasser Ob Nockerln, Knödel oder Schmarrn – im Winter finden alpenländische Mehlspeisen auch immer nördlicher den Weg auf die Dessertkarte. food


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