Wäsche: Selbstsparend sauber

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Foto: Miele Professional Selbstsparend sauber Personal stellen, Flächen vorhalten, Qualitäten garantieren – beim The-ma Waschen ist je nach Betriebsgrö-ße und Gästeklientel nach wie vor sowohl der Mietwäsche- und Wäschereinigungsservice gefragt, als auch die Inhouse-Lö-sung. Gleichwohl wollen derzeit einige Marktbeobachter eine erhöhte Nachfrage nach der eigenen Wäscherei erkennen: „Wir spüren generell einen Anstieg des Interesses, wobei sich auch im-mer stärker eine Fokussierung auf Inhouse oder Dienstleister? Das bleibt in puncto Wäsche eine Philosophie- und Typfrage. Doch wenn selbst waschen, dann ressourcenschonend – und das geht. die Qualitätssteigerung durch das Inhouse-Waschen erkennen lässt“, meint etwa Florian Zeitler, Segment Manager HoReCa bei Electrolux Professi-onal. Ein möglicher Aspekt, der in diesem Zusammenhang genannt wird, ist die Tat-sache, dass das Waschen in der hauseige-nen Wäscherei heute energiemäßig mit doppeltem Effekt möglich ist. Einerseits lassen sich mit den richtigen Stellschrauben Wasser und Energie sparen, zum anderen reduziert das Waschen im eigenen Haus Transportwege und somit CO2-Emissionen. Bei Ecolab widmet man sich diesem The-menkomplex mit dem Aquanomic- System, das eine ganzheitliche Lösung für den Waschprozess liefern soll und auf fünf zen-tralen Komponenten basiert: Produkte, Waschprozesse, Dosierung, Er-kenntnisse sowie richtiges Training und Service. Das System kombiniert Waschmit-tel als Feststoffe in Kapseln mit innovativer Dosiertechnik und einem Niedrigtempera-tur- Waschprozess sowie einer umfassenden Dokumentation der wichtigsten Parameter (z. B. Leitfähigkeit, Wassertemperatur oder Füllgewicht). Neben sicherer und einfacher Handhabung soll daraus mehr Nachhaltig-keit in der eigenen Wäscherei resultieren. Während regelmäßiger Service-Besuche stellt ein Fachberater sicher, dass die richti-gen Verfahrensabläufe eingehalten und die richtigen Produkte verwendet werden. Dar-über hinaus helfe man bei der Erstellung ei-nes auf die Kundenbedürfnisse zugeschnit-tenen Wäschemanagement-Konzeptes, betont Roland Haener, Marketing Manager Hospitality bei Ecolab. Es kommt aber noch ein wichtiger Faktor hinzu: Mit einem guten Inhouse-Wäsche-management haben Hotels unter Umstän-den die Wäschequalität und Wertschöpfung wieder stärker selber in der Hand – darin sind sich vor allem die Anbieter der dafür notwendigen Maschinen, Serviceleistun-gen und Produkte einig. Doch wodurch zeichnen sich ihre verschiedenen Konzepte aus, und wie können Hotels konkret davon profitieren? Wasser-Power Für Electrolux Professional steht am Anfang meist eine Kalkulation der Wäschemengen mit darauf aufbauender Wirtschaftlich-keitsberechnung. Die Entwicklung eines konkreten Konzep-tes sei in diesem Zu-sammenhang immer vom jeweiligen Ho-telbetrieb abhängig, verdeutlicht auch er. Anhand der Kennzahlen der Häuser könne entschieden werden, ob eine Inhouse-Lö-sung überhaupt Sinn ergebe. „Hierbei sind natürlich alle anfallenden Kos-ten wie Personal, Verbrauchskos-ten etc. zu berücksichtigen. Danach erfolgt eine auf den Interessenten abgestimm-te Maschinenauswahl und die Erörterung der Frage, ob und gästebad + wäsche


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