Bio Hotel & Residence Kaufmann, Auer/Südtirol: Dolce far Bio

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hotelkonzepte 2003 kam das Haus Regenbogen mit fünf Apartments dazu. Um die Gäste weiterhin anzusprechen, hat Fabian Terzer in die Renovierung der Zimmer investiert. „Wir haben den Teppich durch Parkettböden er-setzt, verwenden Naturlatexmatratzen und Vollholzmobiliar“, fasst der Juniorchef die Maßnahmen zusammen. Zudem wurde die Wärmeversorgung von Heizöl auf Pellets umgestellt, und eine Photovoltaikanlage erwärmt das Wasser. Im Haus Regenbogen spielt die Baubiologie eine besondere Rolle: Alle Mauern sind betonfrei, mit Trasskalk verputzt und mit Naturfarben gestrichen. Die Fenster, Terrassentüren und Balkone aus heimischer Lärche wurden lösemittel-frei imprägniert. Acht Zimmer warten noch auf ihre Renovierung. jus Die Ludwig Gruber Brunnwald 400kA-400, A-6465 Nassereith Tel.Tel.: + +43-(43-(0)0)664-664-444 4448728 87 28 www.biohotels.info Bio Hotel & Residence Kaufmann I – 39040 Auer (BZ), Südtirol www.hotelkaufmann.it Wenn wir wirtschaften, dann wol-len wir nicht profitieren, indem wir anderen schaden.“ Mit dieser Einstellung führen Junior-chef Fabian Terzer und seine Ruhe trotz Stadtnähe und die konsequente Bio-Ausrichtung verschaffen dem Bio-Hotel Kaufmann ein Alleinstellungsmerkmal. Eltern das Drei-Sterne-Bio- Hotel & Residence Kaufmann in Auer in Südtirol seit 2008 – wieder, nachdem sie es zehn Jahre lang verpachtet hatten. Da die Familie den Bio-Gedanken schon immer privat gelebt hat, hat sich die Frage Bio far Dolce nach der Ausrichtung des Hotels eigentlich gar nicht gestellt. „Die Recherche führte uns zu den Bio-Hotels, die für uns der beste Weg waren, unsere Gäste anzusprechen“, erinnert sich Fabian Terzer – ein gelernter Hotelkaufmann, der nach seiner Ausbil-dung Praxiserfahrung als Koch sammelte. Für ihn ist es selbstverständlich, auch in seiner Freizeit Bauernhöfe zu besuchen und zu sehen, woher die Produkte kommen, die er in der Küche verarbeitet. Familie Terzer kocht nicht nur die Konfitüren selbst ein und bietet Oliven und alte Apfelsorten aus dem eigenen Garten an, sondern backt auch das Brot selbst und stellt Teigwaren her. „Das in Südtirol noch mehr als heute boom-te Getreide kommt dabei natürlich von ei-nem – bis 1981 wurde es stetig erweitert, und Südtiroler Demeter-Lieferanten, der uns Dinkel, Weizen und Roggen bringt, die frisch gemahlen werden“, erzählt Fabian Terzer. Außerdem verarbeitet er überwie-gend saisonales Obst und Gemüse. Auch wenn dennoch nicht alles ganzjährig ange-boten werden kann, ist dies für die meisten Gäste keine Einschränkung. Im Sommer sind das hauptsächlich Familien, außerdem viele Radfahrer und Wanderer. Da das Ho-tel in der Nähe von Bozen liegt, finden auch Geschäftsreisende den Weg dorthin. „Unser Vorteil ist, dass man vom Hotel aus in zehn Minuten Bozen erreicht, aber bei uns die Ruhe genießen kann“, weiß Fabian Terzer. Auch der Winter ist für die Gäste interes-sant, wenn die Christkindlmärkte ihre Lieb-haber, meist italienische Gäste, anlocken. Das Hotel wurde errichtet, als der Touris-mus Foto: Bio-Hotel & Residence Kaufmann 5/2016 17


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