Kaffee „vor Ort“: Kaffee zum Mittelalter

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Kaffee zum Mittelalter Fotos: Schloss Berlepsch, Schreiter Schloss Berlepsch möchte mit einem Kaffee und Espresso kann der Gastronom auch Cappuccino, Latte Macchiato, Milch-kaffee, Schokocchino und heiße Schoko-lade mit Frischmilch zubereiten. Nicht nur das Preis-Leistungs-Verhältnis mit einer 0-%-Finanzierung stimme laut Fabian von Berlepsch, auch Wartung und Reinigung seien sehr komfortabel. Das Serviceperso-nal im Schloss nutzt einen Vollautomaten, der bis zu 150 Tassen Kaffee pro Stunde produziert. Auch in einem Gastraum würde die neue Vollautomaten-Generation dabei mit veredeltem Aluminium-Gehäuse und schlanken Maßen eine gute Figur machen: Zwei schmale Lichtstreifen am höhenver-stellbaren Auslauf aus Zinkdruckguss brin-gen Farbe nach Wunsch ins Spiel. Tages-licht- LEDs unter dem Auslauf setzen die Kaffeespezialitäten in Szene. Etwa 50 % des Umsatzes machen Feiern aus, zehn bis 15 % Eigenveranstaltungen, der Rest ist Tagesgeschäft. Am Wochen-ende stehen Hochzeiten im Mittelpunkt: „Unser Vorteil ist, dass wir alles an einem Ort bieten. Wir sind eine Außenstelle des Standesamtes, bieten aber auch kirchliche und freie Trauungen in unserer Kapelle an.“ Während sich das Brautpaar fotografieren lässt, können die Gäste das Schloss erkun-den oder im Rahmen eines Animationspro-gramms z. B. bei der „Schmiedehochzeit“ ein Hufeisen mit Wünschen beschlagen. „Unsere Gäste möchten mitmachen – in diese Richtung bauen wir das Konzept aus“, resümiert Fabian von Berlepsch. jus Zukunft planen wir einen Themenpark à la Mittelal-ter zum Mitmachen“, sagt Fabian von Berlepsch und umreißt damit seine Visi-on einer Berlepscher Mar-ke. „Auch bei den Speisen möchten wir authentisch sein, aber mit dem gewis-sen Dreh. Wir bieten z. B. ein Zartweizenrisotto an, denn Getreidegerich-te gab es im Mittelalter“, nennt er ein Beispiel. Was es im Mittelalter nicht gab, heute aber unbedingt zum Tages- und Wochenendgeschäft gehört, sind Kaf-feespezialitäten, die zu selbstgebackenen Kuchen und Torten serviert werden. „Kaf-fee ist einer der wichtigsten Umsatzpunkte – egal, ob bei den Feiern oder nachmittags. Daher war bei der Maschinenwahl Ver-lässlichkeit ganz wichtig“, so Fabian von Berlepsch. Schloss Berlepsch hat sich im September 2015 für den Voll-automaten Melitta Cafina XT4 entschieden, ein Ein-stiegsmodell in die Profiklas-se, dessen Menü 128 Produkte spei-chert. Neben Als der Wind auf dem Weg zum hessi-schen Schloss Berlepsch den Niesel-regen ins Gesicht weht, kommt eine Ahnung von der Wehrhaftigkeit, die es einst als Burg hatte, auf. „Ab 1368 ließ Arnold von Berlepsch das Gebäude als spätmittel-alterliche Festung errichten. Die Zinnen, Giebel und Türmchen, die im 19. Jahrhun-dert hinzukamen, ani-mierten meinen Groß-vater, die Burg zum Schloss umzutaufen“, erzählt Baron Fabian von Berlepsch (F.), der sich heute um dass Schlossmarketing kümmert. Seit fünf Jah-ren vereint das Konzept neben dem Schlossmuseum ein Restaurant, das tagsüber Aus-flügler und Familien sowie abends Pärchen bewirtet, eine Terrasse mit 100 weiteren Plätzen, einen Gewölbekeller für rustikale Zusammenkünfte und zwei Hotelzimmer. Der Stoff, der alle Schlossbereiche zusam-menhält, ist das Mittelalter – ob das Restau-rant im Stil der Neugotik oder Wochenendveranstaltungen wie das Musikevent „Rock am Schloss“, mit dem der Baron 2017 auch die Gothic-Szene ansprechen möchte. „Gas-tronomie und Hotellerie sind nur ein Teil-aspekt. Für die Schloss Berlepsch 37218 Witzenhausen • www.schlossberlepsch.de Themenpark das Mittelalter im Werratal erlebbar machen. Kaffee und Kuchen sind dabei Dauerbrenner. kaffee + tee


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