Eistee-Trends: Heiß auf Eis(tee)

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Produkte, die aus frisch ge-brühtem Tee hergestellt wer-den.“ Doch wie wird aus der Tee-Basis eine kühle und schmackhafte Erfrischung? Grundsätz-lich gilt: Jeder Tee, egal ob Grün-, Schwarz-, Früchte- oder Kräutertee, eignet sich für die Herstellung von Eistee. Patrick Ulmer ver-rät: „Wer seinen Tee über Nacht im Kühl-schrank stehen lässt, verschenkt nicht nur Frische und Geschmack, sondern macht sich auch noch viel zu viel Arbeit. Eistee kaffee + tee De r Trend ‚Homemade‘ wird immer wichtiger“, erklärt Patrick Ulmer, Mitbegründer des Tee-Unternehmens 5 Cups and some sugar. „Keine Bar und kein Restaurant kommt an dieser Art der Diffe-renzierung vorbei. Immerhin bekommt der Gast so einen Anreiz für einen weiteren Be-such.“ Ähnliche Erfahrungen macht auch Susanne Albrecht von Eilles aus dem Hause J.J. Darboven: „Die Eistee-Nachfrage steigt sprunghaft an, sobald die Temperaturen über 15°C liegen und die Sonne scheint. Gefragt sind dann aber zuckerreduzierte herzustellen dauert nur wenige Minuten.“ Er empfiehlt für das Grundrezept ein Tee-konzentrat, bei dem der gewünschte Tee doppelt bis dreifach stark in einer Kanne oder einer French Press aufgebrüht wird. Wichtig: die Ziehzeiten nicht überschreiten. Je nach Kühl- und Lagermöglichkeit kann das fertige Konzentrat sogar zwei Tage aufbewahrt werden. Anschließend wird es kalt: die Gläser mit möglichst großen, doppelt gefros-teten Eiswürfeln – die schmelzen langsamer – befüllen und den noch heißen Tee da-rüber geben. Durch dieses „Schocken“ verliert der Tee kei-ne Aromen. Benja-min Krapp, Head of Marketing bei Market Grounds, rät aber: „Benut-zen Sie nicht mehr Eiswürfel als nötig, maximal eine Menge, die 200 ml Wasser ent-spricht, sonst verwäs-sert der Tee zu stark.“ Zum Schluss verfeinert ein Schluck Saft oder Si-rup das Getränk. Nach dem Zubereiten wird der Eistee mit Obst, Kräutern und Strohhalm dekoriert. „Bei der Präsentation sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ein schönes Cocktailglas und Früchte – schon hat der Barmann das Getränk ohne viel Aufwand und großen Materialeinsatz in Szene gesetzt“, weiß Rudolf Krapf, Dallmayr Tee-Experte. Er kennt die Vorteile des Eistee-Konzepts: „Es ist die unkomplizierte und kostengüns-tige Zubereitung. Die ist auch bei größeren Mengen gegeben, wenn ich z. B. die Eistee- Maschine Ice Tea Brewer von Bunn nutze, die 5 und sogar 10 l auf einmal zubereiten kann.“ Minimaler Aufwand Wem selbst das noch zu viel Aufwand ist, der greift auf Teebeutel und kaltes Wasser zurück. Mit der Tee Cool Collection bietet z. B. Eilles kalt aufgießbare Pyramidenbeu- Heiß auf Eis(tee) Im Winter ist Tee ein heißer Umsatzbringer. Aber im Sommer? Frisch, eisgekühlt und selbstgemacht, füllt er die Gläser der Gäste. Foto: 5 Cups and sugar, © aroas – Fotolia.com 36 4/2016


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