Interview: Dinner zur EM

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Fotos Dinner zur EM Sky hat für Restaurants ein neues Angebot gestrickt, das u. a. bereits die Bullerei in Hamburg nutzt. Wir spra-chen mit Paul Sexton-Chad-wick, Senior Vice President Business Solutions bei Sky Deutschland. Herr Sexton-Chadwick, Sky bietet neue Angebotsvarianten für Ein-zelevents und eine bestimmte Anzahl von Sportevents in Restau-rants. Bezieht sich dies nur auf Sportveranstaltungen? Richtig. Restaurantbetreiber möchten für die wichtigsten Sport-ereignisse im Jahr eine Option zur Buchung von Einzelevents. Damit können sie ihren Gästen nicht nur erstklassige Speisen bieten, sondern garantieren ihnen auch, keine wichtigen Sport-ereignisse zu verpassen. Zwei Paketvarianten ermöglichen ei-nen individuellen Einsatz in Restaurants: Mit „Sky Smart 5“ und „Sky Smart 10“ können Gastronomen ihren Gästen rund um die Uhr Sky Sports News HD bieten. Je nach Paket sind fünf oder zehn Live-Sportevents auf Sky inkludiert. Die einzelnen Events sind als Tickets verfügbar, deren Laufzeit variiert. Die Freischal-tung erfolgt z. B. für einen Spieltag, ein Rennwochenende oder für die Dauer eines Turniers. Alternativ können Restaurantbe-treiber einen Standard-Gastronomievertrag abschließen und damit ihren Gästen rund um die Uhr an sieben Tagen pro Wo-che spannenden Live-Sport präsentieren. Dazu zählen u. a. alle Spiele der Fußball-Bundesliga und der Champions League, die Formel 1, Golf- und Tennisturniere sowie Sky Sport News HD. Wie kann man sich in einem Restaurant die Präsentation des Me-dienangebots räumlich und technisch vorstellen, wenn die exklu-sive Restaurantatmosphäre erhalten bleiben soll? Die exklusive Restaurantatmosphäre bleibt Priorität. Restaurant-betreiber, mit denen wir bereits zusammenarbeiten, haben de-zent installierte TV-Geräte, die nicht vom Speisen ablenken. Wir investieren in neue Technologien und räumliche Designkonzep-te, die TV-Geräte integrieren und kaschieren. Mit diesem Pro-dukt bieten wir Restaurantbetreibern neue technische Möglich-keiten, um einen größeren Kundenstamm anzusprechen. Welches zusätzliche Umsatzpotenzial birgt dieses Angebot? Die Gäste haben neben dem erstklassigen Essen noch einen Grund das Restaurant aufzusuchen: erstklassige Live-Sport- Berichterstattung. Durch die Integration von Sky in ein Restau-rant werden Gäste zum Besuch oder auch längeren Verweilen angeregt und verzehren möglicherweise auch ein Dessert und weitere Getränke. Damit erwirtschaftet der Wirt zusätzlichen Umsatz. Und auch an Abenden, die von Spitzensport geprägt sind, verlassen die Gäste nicht mehr das Lokal oder bleiben diesem ganz fern, um das Geschehen anderswo zu verfolgen. Vielen Dank für das Gespräch. syk INTERVIEW food Kuchen to go von Hiestand & Suhr der auch Beleg- und Präsentationstipps zur EM bietet. Um Desserts passend zu jeder Par-tie in Szene zu setzen, eignen sich Schokoladenfußbälle, aus Früchten ausgestochene Bäll-chen oder kleine Fähnchen. Da-bei ist Flexibilität geboten, meint Kaja Schnell, Marketing-Mana-gerin Foodservice bei frischli, da viele Partien erst kurzfristig feststehen: „Mit unserem inter-nationalen Trio sind z. B. ruck, zuck eine französische Crème brûlée oder ein italienisches Tiramisu zubereitet.” Auch die Farben der teilnehmenden Fußballnationen lassen sich in ein Dessert integrieren. Für die Nationalfarben Deutschlands rät frischli zu einem Dessert im Glas mit Vanillesauce, Roter Grütze und dunklem Schokopudding. Kleine Köstlichkeiten mit Fuß-ballbezug, die Naschkatzen mit nur einem Happs begeistern, bietet Läderach Professional. In Klarsichtboxen verpackt, kön-nen die runden und eckigen Fußballpralinés oder die süße Fußballschnecke während oder nach dem Spiel verkauft oder verschenkt werden. Wer hier zudem seine eigene Patissier- Küche zum Einsatz kommen las-sen will, für den stellt Läderach auch Rezepte zur Verfügung, z. B. für eine Bier-Praliné oder die Erdbeer-Champagner-Praliné. So bleibt das Spiel in jedem Fall auch nach dem Abpfiff in Erinnerung. Abseitsfallen umgehen Bleiben die Gäste, die keine Fußballfans sind. Hier gilt es, eine Auswahl an Gerichten ohne Fußballbezug anzubieten. Zudem sollte eine EM-Aktion rechtzeitig kommuniziert wer-den, um Nicht-Fußballfans früh genug zu „warnen“. Für Margit Smeekens ist das Geschäft mit dem Großevent ein zweischnei-diges Schwert. Zwar könne die Begeisterung mehr Frequenz und Umsatz bringen. „Anderer-seits ist man nie der einzige, der solch ein Thema besetzt“, so die Aviko-Vertreterin. Sie empfiehlt, eine individuelle Nische zu fin-den – mit einem schlüssigen Ge-samtkonzept, einer durchgän-gigen Geschichte und dem ge-wissen Extra an Ideen. „Dabei können Kooperationen nützlich sein, etwa mit einem lokalen Fußballverein, einem Sport-artikelgeschäft oder dem Fit-nessstudio um die Ecke. Durch Cross-Promotions, Gutscheinak-tionen und kleine Events vor Ort lässt sich dann schnell ein ech-ter Erlebnismehrwert für Gäste generieren.“ Und generell ist schließlich auch darauf zu ach-ten, dass UEFA-Regularien berücksichtigt werden: „Bestimmte Begriffe sind den Sponsoren vorbe-halten, das kann z. B. von Bedeutung sein, wenn der Speiseplan im Internet veröffent-licht wird“, betont auch Sven Kreitz. Fußball erzeugt also Aufmerksamkeit, führt aber nicht automatisch zum Erfolg. Eine klare Idee ist gefragt. dan/squ Antipasti von Grossmann Fotos: © Hiestand & Suhr, Grossmann Feinkost, Sky Deutschland 30 4/2016


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