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Verhandlungshotel nahe eines Krisengebiets – das Phoenicia in Beirut ist mit beiden Rollen seit Foto: SAG Schulte-Schlagbaum VIELSEITIGE ELEKTRONISCHE ZUTRITTSLÖSUNGEN JustIN MOBILE – DAS SMARTPHONE ALS SCHLÜSSEL • flexible Ausgabe von Zutrittsberech- tigungen für alle Türen eines Hotels • kompatibel zu führenden Anbietern von PMS-Systemen und mobilen Services sowie Integration in hotel- eigene App möglich • als Ersatz von RFID-Karten oder parallel dazu nutzbar • Bluetooth Low Energy (BLE) • verschlüsselte Datenübertragung • für iOS und Android Betriebssysteme geeignet SALTO Systems GmbH info.de@saltosystems.com www.saltosystems.de stadt wieder zu neuer Blüte gefunden. Dafür wurde die historische Innenstadt nahezu komplett neu aufgebaut und mit blinkenden Wohlstandsmarken der westlichen Welt flankiert. Am Hafen haben die Immobilienmogule mit schicken Wohnungen und Büros die Gentrifizierung ausgerufen. Und die Beiruter feiern wieder das Leben in ihren Clubs, einmaligen Restaurants und Bars als wenn es kein morgen gäbe. Das alte Paris des nahen Ostens und die schicke Mittelmeerstadt sind wieder da – auch ohne aktuellen Das größte Luxushotel in einer boomenden, mediterranen Stadt sein oder ein großes Herbst 2015 konfrontiert. Wir waren vor Ort. Premierminister und Sandwich-Lage zwischen Syrien und Israel. Und davon konnte auch das Phoenicia mit einem Mix aus Kurzurlaubern aus dem Nahen Osten, vielen Geschäftsreisenden und politischen Delegationen wieder profitieren. Ein USP des Fünf-Sterne-Hotels ist dabei auch das ausgefeilte Sicherheitskonzept. „Unsere Sicherheitsvorkehrungen sind schon auf einem der höchsten Standards bei IHG – auch im Vergleich zu den lokalen Mitbewerbern – und sie haben einen enorm hohen Stellenwert“, erklärt der Area General Manager. Über 80 Mitarbeiter sind allein in der Sicherheitsabteilung beschäftigt, die sich 24 Stunden lang sowohl im Hotel als auch im Außenbereich um die Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter kümmert. Nur erahnen lässt sich das Ausmaß der Vorkehrungen bei der obligatorischen Einlasskontrolle und der Tatsache, dass ausschließlich im Nachbarhaus geparkt werden darf. Über weitere Details herrscht gewohnte Verschwiegenheit. Seit dem Anschlag im November 2015 hat sich „die Buchungslage und die Gästeklientel nicht grundlegend geändert“, berichtet Robert Herr in diesen Tagen. „Wir haben zum Glück keine Stornierungswelle erfahren. Das Geschäft ist etwas verhaltener weitergelaufen, aber nicht eingebrochen. Wir bewegen uns zur Zeit auf Vorjahresniveau.“ Das erste Hotel der Stadt zu sein und trotzdem aufgrund seiner Lage stetig am Marketingtrommeln – das ist für das Hotelteam eine Herausforderung der anderen Art. Gern hätte man so manches mehr selbst in der Hand. Doch wie sagt Hannes Schneider, der mit Ende 20 bereits zum zweiten Mal Station im Libanon macht: „Wenn ich in diesem so liebenswerten Land am Morgen in die Berge zum Skifahren fahre und am Abend das wunderbare Meer sehe, dann bedeutet das für mich so viel Lebensqualität, wie ich sie mir von meinem Arbeitsplatz nur wünschen kann.“ syk Phoenicia Beirut Beirut, Libanon www.phoeniciabeirut.com Gästemanagement 4.0 Auf der Intergastra in Stuttgart war SAG mit zwei Ständen vertreten. Unter anderem stellte SAG das Schließsystem Safe-o- Tronic® Access vor, das auf die Größe des Hotels angepasst werden kann. Bei der Online- Zimmer-Bestellung wird dem Gast ein für die Aufenthaltsdauer gültiger PIN-Code aufs Smartphone gesendet. Diesen kann er am Hotelzugang mit dem Wandterminal von Safe-o-Tronic Access oder am entsprechenden Türbeschlag eingeben und das Gastzimmer betreten, auch wenn die Rezeption nicht besetzt ist. Der PIN-Code macht zudem eine Programmierung der Beschläge auf den Zimmertüren überflüssig, da er alle Angaben zur Autorisierung sowie das sog. Schließgeheimnis mit sich führt. Diese Lösung empfiehlt sich für Unterkünfte, die personallos organisiert sind. Alternativ bietet sich dem eincheckenden Gast die Möglichkeit einer Automatenlösung, die sich in die Safe-o-Tronic-Access- Systemlandschaft einbinden lässt. Die Lösung ist für Low-Budget-Hotels geeignet, die auf eine klassische Rezeption verzichten. Der Gast kann sich am Automaten einbuchen, bezahlen und den Check-In per Ausdruck quittiert bekommen. Wahlweise kann ein PIN-Code oder ein RFID-Datenträger ausgegeben werden – beide sind kompatibel mit den Beschlägen. An den Haupteingängen kann der Zugang über ein TS Terminal organisiert werden. www.sag-schlagbaum.com


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