Sicheres Abenteuer

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Fotos: Phoenicia Beirut, Konzack Sicheres Abenteuer weil das weltweite Interesse und die Anteilnahme ein weiteres Mal nicht annähernd so groß war wie bei solchen Ereignissen in einer westlichen Stadt. Zum zweiten, weil dennoch so viele Menschen davon erfahren hatten und der gerade wieder aufblühende Tourismus sogleich ins Stocken geriet. Hotelrepräsentanten und vielgereiste Ausländer wie Robert Herr, der Area General Manager des Hotel Phoenicia Beirut, sind es, die in diesen Tagen immer wieder für den unbeschwerten Urlaub trommeln: „Meine Familie und ich fühlen uns nach wie vor sehr sicher hier“, betont der gebürtige Schweizer seit einigen Wochen. „Es gibt kaum Sicherheitseinschränkungen, man kann sich fast überall frei bewegen. Das Leben pulsiert weiter.“ Der Libanon als mediterranes, liberales Land mit 17 Religionen und antiker Geschichte statt nahe einer Krisenregion. Das Leben feiern Robert Herr selbst war erst im September 2015 mit Kind und Kegel als GM vom InterContinental Hotel Berlin nach Beirut gewechselt, wo er nun sowohl das Phoenicia als größtes Kongresshotel der Stadt mit 386 Zimmern, 60 Suiten und fünf Restaurants als auch das benachbarte Boutiquehotel Le Vendôme im Stil eines Pariser Grandhotels mit 73 Zimmern leitet. Eine Beiruter Eigentümerfamilie hatte das Haus 1961 eröffnet und bald als erstes Hotel außerhalb von Amerika von InterContinental managen lassen. Bis heute ist diese Familie täglich präsent und verschafft dem Haus den besonderen Privathotelcharakter. So zeigen sich nicht nur die teilweise jahrzehntelangen, libanesischen Mitarbeiter, die zu 95 % das Team ausmachen, vom Haus und seiner Einbindung in das bunte Treiben der Stadt begeistert, sondern auch die InterContinental- Mitarbeiter aus dem Ausland. Ob die Österreicher, Küchenchef Thomas Figovc und Front Office Manager Hannes Schneider, oder der schwedische Cluster Director of Sales and Marketing Peter Edholm. Sie schwärmen nicht zuletzt davon, wie authentisch, liberal und jahrtausende Jahre alt der Libanon im Vergleich zu Dubai & Co. ist. Wie vielfältig in der Küche, am Strand oder beim Skifahren in den Bergen. Wie lebensfroh allein in den Studentenvierteln von Beirut. Nach dem Ende des jahrzehntelangen Bürgerkriegs 1990 und dem Anschlag auf den Premierminister im Jahr 2005 hat die HauptE s ist wie immer vieles relativ. Als im November 2015 in Paris an verschiedenen Orten des öffentlichen Lebens Terroranschläge in nie dagewesener Härte stattfanden, wussten nur wenige Menschen in Europa, dass einen Tag zuvor auch in Beirut in einem schwierigen Stadtteil die IS einen Anschlag mit 43 Opfern verübt hatte. Für die Beiruter, die sich in einem sicheren Mittelmeerland fühlen, genauso ein Schock wie für die Pariser der Terror in Paris. Doch im Unterschied dazu bescherte dies der libanesischen Hauptstadt, abgesehen vom menschlichen Leid, ein doppeltes Drama: Zum einen, Robert Herr, Area General Manager des Phoenicia Beirut sicherheit


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