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Foto: Hartmann Tresore sicheres Gefühl, um im Ernstfall nicht die Nerven zu verlieren und die Situation gekonnt zu meistern. Denn sie sind es auch, die die Situation im Falle einer Krise unter Kontrolle haben müssen.“ Für Eike Kraft, Leiter Unter-nehmenskommunikation Cen-tral Europe bei den Accor Ho-tels, gehört ein praxisnahes Krisen-Manual ebenfalls fest dazu. „Awareness“ sei dabei ein zentraler Punkt: „Ganz ent-scheidend ist, dass die Hand-lungsschritte und Vorgaben des Krisenhandbuchs von den Mit-arbeitern gelernt und verinner-licht werden.“ Globale Standards Die Implementierung eines weltweiten Hotel-Sicherheits-standards hat sich u. a. das schwedische Unternehmen Safehotels Alliance auf die Fah-nen geschrieben. Sein anhand von Best-Practice-Beispielen er-stellter „Global Hotel Security Standard“ besteht aus mehr als 210 Elementen, die in sechs ver-schiedene Bereiche aufgeteilt sind, darunter z. B. Krisenmana-gement, Sicherheitsausrüstung und Feuerschutztraining. Im Jahr 2014 griff mit der Carlson Rezidor Hotel Group der erste internationale „Big Player“ das Konzept des Sicherheitsbera-ters auf. Im Rahmen des Prü-fungsvorgangs hat sich Safe-hotels Alliance mit den Prozes-sen, Trainings, der Ausrüstung und weiteren Sicherheitsbe-stimmungen in den Hotels der Gruppe auseinandergesetzt. 2015 wurden bereits mehr als 64 Radisson Blu und Park Inn by Radisson Hotels in EMEA mit dem Safehotels-Zertifikat ausgezeichnet, in Deutschland zuletzt das Radisson Blu Hotel Berlin. Neben allen Zertifikaten und Standards bleibt also auch hier beim Thema Sicherheit vor allem das Personal ein wesent-licher Faktor. Das unterstreicht auch Paul Moxness, Vice Presi-dent Corporate Safety & Security bei der Carlson Rezidor Ho-tel Group: „Mit regelmäßigen Personalschulungen und ent-sprechenden Fachkräften kön-nen wir den Sicherheitsrisiken in unseren Hotels sehr gut be-gegnen. Zusätzlich führen wir regelmäßige Risikoanalysen durch und pflegen einen offe-nen Dialog mit unseren Gästen und Kunden, wodurch wir im Alltag oder bei Events auch er-höhte Sicherheitsmaßnahmen und zusätzliches Sicherheits-personal arrangieren können.“ nic sicherheit Hochsicher SAFE-O-TRONIC® access: Online-Check-In multioptional Für jeden Gast die passende Lösung www.sag-schlagbaum.com Hier geht’s zum Video „Online- Check-In“ 1 3 PIN #123456 2 Schnell und problemlos bereits von zu Hause aus einchecken gehört für Business- wie Freizeitgäste heute zum zeitgemäßen Komfort eines Hotels. So bleibt dem Service personal mehr Zeit für die persönliche Gästebetreuung – jenseits von bürokratischen Formalitäten. Mobile Access SAFE-O-TRONIC® access bietet dem Hotelier vielfältige Möglich-keiten, den Online-Check-In individuell auf die Organisation des Hauses und die Bedürfnisse jedes einzelnen Gastes abzustimmen. Als Zimmerschlüssel dient dem Gast wahlweise: 1 der per Smartphone übermittelte auto matisch generierte PIN-Code, der am Türbeschlag eingegeben wird oder 2 die an der Rezeption ausgehändigte RFID-Card oder 3 das NFC-Mobiltelefon, das zum Öffnen einfach an den Türbeschlag gehalten wird Ob Einzelbetrieb oder Filialsystem – für jeden Anlagentyp kann der Betreiber jederzeit die effi zienteste Lösung bereitstellen. Ob Bargeld, Geschäftspapiere oder die Wertsachen der Gäs-te: Hartmann Tresore bietet passende Sicherheitslösungen für alle Hotelbereiche. Zu den Basics gehören Zimmersafes. „Diese müssen intuitiv zu bedienen und störungsfrei im Be-trieb sein“, beschreibt Thomas Bunte, Key Account Manager bei Hartmann Tresore, die wichtigsten Eigenschaften. Viele Modelle im Sortiment sind zudem mit einer LED-Beleuchtung und einer Steckdose ausgestattet und verfügen über eine Not-öffnungs- und Auditfunktion zum Auslesen der Öffnungs- und Schließungsvorgänge. Doch diese Modelle sind nicht mit ei-nem mehrwandigen, zentnerschweren Wertschutztresor zu vergleichen. Die Fachanzahl und -größe sowie die Ausstattung – z. B. Einwurfschlitze oder Einsatzkassetten – der Schließfach-anlagen sind frei wählbar. Für die schnelle Sicherung größe-rer Bargeldbestände, auch während des laufenden Betriebs, eignen sich Einwurftresore. Die Mitarbeiter werfen über eine Schublade oder Klappe z. B. Kellnerportemonnaies, Geldta-schen oder Umschläge in den Tresor ein, ohne dass er dafür geöffnet werden muss. Ein Muss sind für den Tresorspezialis-ten auch geprüfte und zertifizierte Wertschutztresore für den Backoffice-Bereich, deren Inhalt sich hoch versichern lässt – z. B. für Verträge, Geschäftsunterlagen, Personalakten und größere Bargeldbestände. „Die Versicherungen erkennen nur geprüfte und zertifizierte Tresore mit einem nachgewiesenen Einbruchschutz an“, erklärt Thomas Bunte. www.hotelsafes.de 3/2016 55


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