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Fotos: Gastros küchentechnik Herr Cairoli, Gastros hat einen mobilen Serviertisch entwickelt und stellt ihn auch auf der Internorga vor. Was erwartet die Besucher? Wir kommen von der klassischen Induktion und präsentieren neben den Auftisch- Modellen zum Warmhalten von Speisen immer mehr Einbaugeräte. Wir haben uns z. B. auf den Einbau unter Stein und Holz spezialisiert. Das neueste Produkt ist ein mobiler Serviertisch, also ein Induktionsfeld unter einem portablen Holztisch. Ihr Unternehmen ist bekannt für stationäre Lösungen – wie kam es zu der mobilen Idee? Der Bedarf gerade in großen Hotels ist vorhanden: Der Weg von der Küche bis ins Zimmer ist häufig sehr lang – die Speisen kühlen unterwegs also ab. Im Gespräch mit Kunden kam dann die Frage auf, ob wir eine mobile Warmhaltung entwickeln können. Und dann war unser Ehrgeiz geweckt. Beobachten Sie einen Trend, dass Gäste lieber in ihrem Zimmer essen? Das haben wir genau so festgestellt. Insbesondere internationale Gäste in der gehobenen Hotellerie speisen gern im Zimmer – und unabhängig von den RestaurantöffPrivate Dining In welchen Designs ist der Tisch erhältlich? Unser Schreiner fertigt die Wagen kundenspezifisch. In der Regel liegt der Durchmesser bei 1 bis 1,2 m. Der Tisch ist seitlich abklappbar, sodass man auch in die Aufzüge und durch die Türen kommt. Der Kunde hat ein klares Mitspracherecht. Planen Sie weitere mobile Lösungen. Inwiefern möchten Sie einen neuen Markt erschließen? Mit dem mobilen Serviertisch und den Einbauten in Holz und Stein haben wir Zusatzgeschäfte mit mobilen Serviertischen? Wir sprachen mit Peter Cairoli von Gastros. eine Nische erkannt. Denn heute findet man auf dem Markt keine aktiven Lösungen zum mobilen Warmhalten. Es gibt nur passive Warmhaltesysteme, die aufgeheizt werden – aber dann auch wieder auskühlen. Wir werden das mobile System weiter entwickeln. Ich denke da z. B. an mobile Lösungen für Catering oder Outdooranwendungen. Vielen Dank für das Gespräch. jus Internorga: Halle A3, Stand 116 www.gastros.ch nungszeiten. Hotels können so Zusatzgeschäfte generieren. Wie funktioniert der Serviertisch? Die große Herausforderung war für uns, die Induktion stromunabhängig zu betreiben und einen guten Batteriespeicher zu entwickeln. Das haben wir getan und ihn in einem Fünf-Sterne-Hotel in der Schweiz getestet. Ab dem Einschalten in der Küche werden die Teller eine halbe Stunde aktiv auf ca. 40°C warmgehalten. 42 3/2016


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