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Hotel Exquisit 80336 München www.hotel-exquisit.com WER DIE WAHL HAT, HAT DIE QUALITÄT. Immer eine Idee mehr: Die SOLIST Bänke und Tische aus unverwüstlichen und darum zeitlosen Stahlgestellen und nach Wunsch frei kombinierbaren Platten. Nur eine Inspiration, die zeigt: VEGA ist der intelligente Kom-plettaustatter für Gastronomie, Hotellerie und Catering. Mehr Infos und der aktuelle Katalog unter vega-direct.com anderen Stadthotels. Um die Stammgäste zu halten, geht das Betreiberpaar bei Neuerungen behutsam vor und hat sich nach der Übernahme vor allem auf technische Modernisierungen hinter den Kulissen konzentriert. Aber auch der Frühstücksraum erhielt eine komplett neue Einrichtung, und momentan sind Malerarbeiten in den Zimmern und im Flur im Gange, „um dem 1980er-Jahre- Charme zu Leibe zu rücken“. Fotos statt Lunch Eine Neuerung, die im Hinter-grund läuft, ist die Mitglied-schaft des Hotels bei der HGK. Nach 1,5 Jahren bezieht das Hotel Exquisit mittlerweile 70 % seiner Produkte über die Einkaufsgenossenschaft. „Es geht uns nicht nur ums Sparen, viele Dinge sind einfach leich-ter“, betont Maria Sperger-Bol-la, die den Einkauf gemeinsam mit einer Mitarbeiterin erledigt. Gerade statten die Hoteliers die Zimmer mit Boxspringbetten aus – für das Angebot haben sie sich durch einen Vorschlag der HGK entschieden. „Wenn ich mir allein alles zusammensu-chen müsste, wäre der Einkauf viel langwieriger und mühsa-mer“, resümiert die Chefin. Weniger Aufwand beim Einkauf bedeutet mehr Zeit für Weiter-entwicklungen. Am Buffet hat sich einiges getan: Smoothies sowie vegetarische und vegane Speisen finden in einer „grünen Ecke“ Platz. Damit greift das Haus aktuelle Trends auf, was bei regionalen wie internationa-len Gästen gut ankommt – so die Erfahrung der Hoteliers. Auch auf spezielle Ernährungsfor-men, wie laktose- und glutenfrei ist man eingestellt. Das bisheri-ge Mittagsgeschäft mit Menüs habe sich allerdings nicht mehr gelohnt. Zu groß ist der Preis-druck der umliegenden Restau-rants. Mittags stehen nun ver-schiedene Gerichte zur Wahl, abends konzentriert sich das Hotel Exquisit von Anfang an auf Antipasti, Suppen und Bar-betrieb. Dank des reduzierten F&B-Bereichs bleibt Maria Sper-ger- Bolla und ihrem Mann mehr Zeit, um sich auf ihr Kerngeschäft zu konzen-trieren: ihre Dienstleistungen und Produkte auszubauen. So bietet das Hotel einen Wäsche-reiservice oder Massagen sowie immer wieder neue Produkte aus eigener Herstellung an. Die neueste Kreation ist ein Kokosaufstrich, zu Weihnachten gab es einen Gin, und im Sommer sorgen eige-ne Limonaden für Abkühlung. Um Zusatzgeschäfte zu generie-ren, verkauft das Hotel außer-dem Schwarz-Weiß-Fotografien von Münchner Sehenswürdig-keiten, die als Ausstellungsstü-cke Stadtflair in die öffentlichen Hotelbereiche bringen, und bie-tet ein Kissenmenü mit Kräuter-mischungen gegen Kopfschmer-zen und für einen entspannten Schlaf an. Maria Sperger-Bolla resümiert lächelnd: „Wir ver-kaufen einfach Ruhe.“ jus Erfolgreiche Privathotellerie im Herzen Münchens: Das Hotel Exquisit macht‘s vor und punktet gerade bei Stammgästen. hotelkonzepte


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