Hotel Exquisit, München: Silence sells

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Fotos seren Gästen und zu unseren Mitarbeitern halten. Das funktioniert in einem kleinen Betrieb viel besser“, erzählt Maria Sperger- Bolla. 16 Mitarbeiter, einen Azubi und zwei Praktikantinnen beschäftigt sie hier und hat sich als Ausbildungsbotschafterin auf die Fahnen geschrieben, jungen Menschen den Hoteliersberuf näherzubringen. „Im Glocknerhof hatten wir z. B. einen jungen Mann, der schon drei Ausbildungsplätze geschmissen hatte. Bei uns hat er dann sei-nen Hotelfachmann gemacht und studiert. Es ist einfach toll, wenn sich die Dinge so positiv entwickeln. Und das war kein Ein-zelfall“, freut sich die Hotelière. Mit ebenso viel Engagement widmet sie sich ihren Gästen. Diese sind etwa zur Hälfte Stammgäste, darunter viele, die zu medizinischen Behandlungen anreisen. Foto: : Hotel Exquisit Silence sells Wer sich am Sendlinger Tor in Mün-chen den Weg durch die Touris-tenströme ins Klinikviertel bahnt und durch die Tür des Vier-Sterne-Superior- Hotel Exquisit tritt, findet sich an einem Ort wieder, den der Großstadtverkehr nicht erreicht. Maria Sperger-Bolla, die das Hotel seit 2012 mit ihrem Mann Ivan Bolla leitet, hat sich bewusst für ein kleines Haus ent-schieden – und kommt von der großen pro-minenten Hotellerie. Aufgewachsen über dem Hofbräuhaus, das ihre Eltern pachte-ten, absolvierte sie eine klassische Ausbil-dung im Bayerischen Hof, hat BWL studiert und ist Hotelmeisterin. Zuletzt führte sie das Sport- und Familiendorf Glockner-hof in Stamsried im Bayerischen Wald mit 122 Wohnungen. Und nun also 48 Zimmer. „Wir möchten einen engen Kontakt zu un- Der Durchschnittsgast gehört dem älteren Semester an und hat besondere Serviceansprüche. Die zu erfüllen, hilft dem Be-treiberpaar, als Privathoteliers in München zu bestehen. „Wir sind immer erreichbar und unterstützen die Gäste z. B. bei Bo-tengängen oder wenn sie ein Flugticket buchen möchten. Es kann auch vorkom-men, dass jemand ein medizinisches Hilfs-mittel braucht – da arbeiten wir mit einem Gesundheitshaus zusammen“, sagt Maria Sperger-Bolla. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist mit 5,4 Tagen der Lage im Klinikviertel entsprechend höher als bei hotelkonzepte 20 3/2016


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