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Foto: CentralPlanner pflichtiges Nutzerpaket, wird eine monatli-che Lizenzgebühr fällig, welche bei Bookatable zwischen 0 und 149 E je nach Leis-tungsumfang liegt, beim kostenpflichtigen OpenTable Guest Center bei 69 E pro Mo-nat. Außerdem werden bei beiden Anbie-tern noch zusätzliche Gebühren pro platzier-tem Gast fällig. Diese liegen laut Bookatable für neue Gäste bei 1 E für den Mittag und 2 E abends. Die Vermittlung ist allerdings erfolgsabhängig, d. h. der Gastronom zahlt nur, wenn der Gast tatsächlich erscheint und Umsatz generiert. Bei Buchungen über das OpenTable-Netzwerk, also direkt auf www.opentable.de, über die mobil optimierte Website oder die App, zahlen Restau-rants 1,50 E pro Gast. Service „vor Ort“ CentralPlanner ist seit 2011 als digitales Re-servierungsbuch für die Gastronomie auf dem Markt. Dieses ermöglicht es Restau-rants nicht nur, Tisch-Reservierungen digital zu verwalten, sondern gleichzeitig kann der Gast jederzeit selbst online reservieren. Bei dieser Lösung liegt der Fokus laut Anbie-ter auf Einfachheit. Der Gastronom hat die Wahl, ob er Online-Reservierungen für das ganze Restaurant, nur für einige Tische oder gar nicht zulassen möchte. Lässt er Online- Reservierungen zu, sind sowohl automa-tische wie auch manuelle Bestätigungen möglich. Die Integration des CentralPlanner- Reservierungsformulars in die Website oder Facebook-Page ist auch ohne Programmier-kenntnisse durchführbar. Die Darstellung selbst orientiert sich am klassischen Reser-vierungsbuch. Das System ist vollständig webbasiert, sprich Betrieb, Sicherheitsback-ups und regelmäßige Updates übernimmt der Anbieter. Die Software läuft in jedem Browser und ist unabhängig von Ort, Gerät (Desktop, Tablet o. Smartphone) oder Be- triebssystem (Mac, PC), wobei die Daten überall in Echtzeit verfügbar sind. Die Kosten lie-gen bei 12,25 oder 40 E mo-natlich, je nach Funktionsum-fang, weitere Kosten, etwa für Reservierungen über die CentralPlanner-Webseite, gibt es nicht. Die Tischreservierungslö-sung Resmio ist ebenfalls ein deutsches Produkt und seit 2011 auf dem Markt. Stand anfangs noch die dynamische Preis- und Auslastungssteuerung im Fokus der Dienstleistung, hat sich das System in-zwischen zur Management- und Marke-tinglösung für die Gastronomie gemausert, die Online-Reservierungen verwaltet und mithilfe der automatisch wachsenden Gäs-tedatenbank für Marketingszwecke, z. B. Newsletterversand oder Gutscheinverkauf, eingesetzt werden kann. Auch Resmio bietet Unterstützung beim Online-Marketing etwa durch die Erstellung von mobil optimierten Websites oder das Schalten von Google-Ads an. Die Reservierungslösung ist kostenlos, erst wer mehr Leistungen möchte, muss da-für zahlen. Aktuell sind laut Angaben des Anbieters mehr als 2.900 Restaurants welt-weit gelistet. A:tavolo heißt der Reservierungsmanager des Dresdner Unternehmens ptb – IT, wel-ches gleichfalls die gesamte Restaurantver-waltung, das Termin- und Reservierungsma-nagement, aber auch Auslastungssteuerung sowie die Gästebetreuung unterstützt. Der Funktionsumfang ist breit aufgestellt: So umfasst es neben einem Online-Reservie-rungsbuch für die Terminverwaltung und einer interaktiven Reservierungsliste auch viele praktische Add-ons wie einen gra-fischen Belegungsplan mit Drag & Drop- Funktion, eine Kundendatenbank mit inte-grierter Volltextsuche, eine automatisierten Daten-Im- und Export. Das System ermög-licht außerdem eine Tischreservierung via Facebook-Anbindung und über die eigene Homepage in Echtzeit, wobei die Reservie-rungsmaske in das Corporate Design der Website integriert werden kann. Auch hier gibt es die Möglichkeit, Statistiken und Aus-wertungen für Marketingzwecke zu erstel-len. Für die Nutzung wird eine monatliche Lizenzgebühr berechnet, Extragebühren für getätigte Reservierungen gibt es auch hier nicht. Im Grunde ist es wie bei den Hotelbu-chungsportalen: Möchte man einen Partner für den digitalen Direktvertrieb oder lieber einen gebührenpflichtigen Online-Mittler, der im Netz die höhere Reichweite hat, aber dafür auch User-Daten für eigene Zwecke abfischt und weiter verwendet, z. B. um dem User für seinen nächsten Restaurant-besuch einen Mitbewerber zu empfehlen. Welche Lösung die bessere ist, muss jeder Gastronom oder Hotelier für sich selbst ent-scheiden. Nathalie Kopsa CentralPlanner vertrieb


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