Neuheiten - Interview: Geschärftes Angebot

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Foto: HGK intergastra 2016 Geschärftes Angebot Herr Dr. Uttenweiler, mit der Intergastra und Internorga stehen Ihre ersten großen Mes-sen in Ihrer neuen Funktion an. Was dürfen wir hier erwarten? Wir freuen uns, dass wir uns hier mit unserem neuen, kommunikativen Stand-konzept präsentieren werden. Im Fokus stehen dabei die Weiterentwicklungen und Beratungsmöglichkeiten bei HGK-BackOffice sowie die Schärfung unserer Angebote zu den Themen Einkauf und Preisanalyse, Online-Vermarktung und Nachhaltigkeit. Hinzu kommt unser neu-es Angebot HGK-Interieur Partner. Damit wollen wir unseren Mitgliedern im Bereich Einrichtung und Renovierung umfangrei-che Optionen bieten und so künftig den bisher sehr Food-orientierten Leistungs-umfang um noch mehr Nonfood-Lösungen ergänzen. Aber die Messen sind natürlich auch eine gute Gelegenheit, das persön-liche Gespräch mit unseren Mitgliedern zu suchen und das Kollegennetzwerk zu stärken. Was sind die Themen, mit denen potenzielle Neumitglieder auf Sie zukommen? Was interessiert die Nachwuchsgenerationen, die jetzt mehr und mehr das Ruder über-nehmen? Als Einkaufsgenossenschaft erzeugen wir bei den meisten Hoteliers und Gastronomen natürlich nach wie vor mit den Einkaufsvorteilen Aufmerksamkeit. Wir können für die verschiedensten Betriebs-arten dafür unterschiedlichste Bedürfnisse bündeln. Mit den jungen Unternehmern kommen wir auch vermehrt mit Themen wie Online-Eigenvermarktung, Hotelbe-wertungen oder OTAs ins Gespräch – also Aspekte, die über den klassischen Food-Bereich hinausgehen und bei denen wir uns im Laufe der Jahre auch mit Bera-tungsangeboten Dr. Urban Uttenweiler Der promovierte Kaufmann war viele Jahre im Groß-, Einzel- und Versandhandel der Food- und Non-Food-Branche tätig, vor allem bei Metro und Citti. 2010 wechselte er in die Automobilbranche zu PV Automotive und zuletzt zu Bridgestone, wo er als Geschäftsführer des Reifenhändlers First Stop auch mit Franchise- Unternehmern zusammenarbeitete. Seit 1. Sep-tember 2015 hat der 51-Jährige den Vorstands-vorsitz der HGK inne. Seit September 2015 zeichnet Dr. Urban Uttenweiler als neuer Vorstandsvorsitzender der HGK verantwortlich. Wir sprachen mit ihm über prozessstarkes Mitgliederpotenzial, Nonfood-Offensiven und den Kooperationsgedanken. Kompetenz angeeignet haben. In puncto Wachstum setzen Sie auf Qualität statt Quantität. Was sind qualitätsreiche, potenzielle Neumitglieder für die HGK? Wir wollen wachsen, aber es geht nicht allein um hohe Mitgliederzahlen an sich. Vielmehr suchen wir auch neue Mit-glieder, die selbst expandieren und die bereits ein eigenes prozessuales Vorge-hen, also gewisse Standards, mitbringen. Denn hier können wir vor allem auch mit HGK-BackOffice gut andocken, indem wir z. B. elektronische Prozesse ausrichten und erleichtern. Das heißt nicht, dass wir unsere klassische HGK-Zielgruppe, das inhabergeführte, über Generationen be-stehende Hotel auf dem Land, vernachläs-sigen. Uns geht es darum, zusätzlich die Hotelkooperationen und -ketten zu errei-chen, die mit uns ihre digitalen Prozesse vorantreiben. Wie wichtig ist und bleibt der Kooperations-gedanke innerhalb der Genossenschaft? Wir forcieren dieses Thema bereits, z. B. mit unserem Angebot HGKnetzwerk. Aber man könnte hier noch mehr bewirken, wenn die Betriebe generell ein noch stär-keres Commitment zeigen. Würden uns z. B. noch mehr verbindliche Informatio-nen über einen bestimmten Renovierungs-bedarf etc. vorliegen, könnten wir diese mit der Betonung der hohen Mengen noch vehementer gegenüber der Industrie ver-treten. Das Thema „Stark in der Gemein-schaft“ durch ein gemeinsames starkes Auftreten gegenüber der Industrie möchte ich im Verbund mit den Mitgliedern weiter intensivieren. Sind die Hotellerie und Gastronomie bei dem Punkt Kooperationsdenken speziell? Sie waren vorher in der Reifenindustrie. Nein, Selbstständige bzw. Franchise-Neh-mer möchten ihr persönliches Netzwerk nutzen, sich nicht stets in allen Punkten festlegen und bestimmte Aufgaben nach wie vor in eigener Regie durchführen. Hier zusammenzuarbeiten hat sehr viel mit Vertrauen zu tun, auch in puncto Da-ten. Genau diese Kompetenz, diesen ver-trauenswürdigen, verlässlichen Umgang mit Informationen, bringen wir seit vielen Jahren mit. Gibt es Themen, die Sie selbst mittel- und langfristig verstärkt forcieren wollen? Ich möchte das Profil der HGK wei-ter schärfen und die HGK als den Partner der Hotellerie und Gastro-nomie etablieren, der Freiräume schafft. Mit unserer Kernkompe-tenz Einkauf und der Digitalisie-rung der HGK-BackOffice-Bereiche wollen wir Inhaber und Manager in die Lage versetzen, dass sie sich stärker um das Kerngeschäft – die Gewinnung schließlich begeisterter Gäste – konzen-trieren können. Herzlichen Dank für das Gespräch. syk www.h-g-k.de Intergastra: Halle 5, Stand D56 Internorga: Halle B1.EG, Stand 210 ZUR PERSON... 50 1-2/2016


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