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Illustration: Lopez Ruiz; Foto: Logis Landhaus am Hirschhorn K-Pot entwickelt, ein Ceranfeld mit einem Kochtopf aus einem Aluminiumkern und zwei Edelstahlschichten, der Wärme genau kontrolliert zuführt. Zum Frühstück finden nicht nur Rührei und Co. einen Platz, auch süße Ergänzungen wie Edna-Buttermilch-bällchen, garniert mit Honig, Sesam oder Kokosflocken, lassen sich frisch halten. Ein anderer Klassiker, den Gastronomen op-tisch überraschend – z. B. auf italienische Art – präsentieren können, ist das Früh-stücksei. Dazu wird eine helle Tramezzini- Platte von Coup de pates® in fünf Streifen geschnitten, rund arrangiert und mit einem Holzspießchen fixiert. Anschließend wird der Kreis ausgestochen, mit der Italien-creme von Hiestand® bestrichen und als Deckel aufgelegt. Darauf kommen ein po-chiertes Ei und Bacon. Kühle Schübe Frische für gekühlte Speisen bringt die 40-teilige Buffetkollektion Sequence von Hepp mit trapezförmigen Elementen, die Eiswannen für Kühlakkus oder Crushed Ice aufnehmen können. Die Porzellanschalen, Platten aus Corian und Holzelemente kön-nen immer wieder neu kombiniert werden. „Der Trend geht eindeutig in Richtung In-dividualität“, ist sich Susanne Tabery, Lei-tung Marketing & Produktmanagement von proHeq, sicher. Mit 70 runden und ovalen Teilen bietet Villeroy & Boch bei der Buffet-serie Affinity viele Kombinationsmöglich-keiten für einen individuellen Touch. Wer rund, eckig, tief, flach, geometrisch streng und leicht geschwungen zusammen auf den Tisch bringen möchte, kann die Kollektion Emotion von Bauscher wählen. Die dazugehörigen GN-Schalen passen in vie-le Chafing Dishes, sind ofenfest und spei-chern Wärme und Kälte. Zu einer coolen Speisepräsentation hat auch das Landhaus am Hirschhorn, eben-falls Mitglied bei den Logis-Hotels, in Wil-gartswiesen in der Pfalz gefunden. Diesen Sommer hat die Betreiberfamilie Ulses eine sogenannte Genussinsel als Maß-anfertigung mit Schubladendenken: Das Hotel Landhaus am Hirschhorn präsentiert und kühlt Wurst & Co. in einem maßgefertigten Möbel. Holzverkleidung und Granitplatten ein-gerichtet. „Ein solches Buffet gibt es in Deutschland kein zweites Mal“, erzählt Ju-niorchefin Nadine Ulses. Die durchschnitt-lich 25 Frühstücksgäste können sich mit 20 Wurst-, 15 Käsesorten, selbstgemachtem Birchermüsli und Fischspezialitäten aus vier Kühlschüben, die die Produkte unter Glas zeigen, bedienen. Den Kühlteilen ge-genüber ist eine Kochstation integriert, an der ein Koch morgens Eierspeisen zuberei-tet. Zudem gibt es einen Teppanyaki-Grill, an dem die Gäste selbst aktiv werden können. Ein Ziel der Umgestaltung ist, dass auch externe Gäste morgens den Weg ins Hotel finden. Zum gelunge-nen Frühstück bei schönem Wetter gehört im Landhaus am Hirsch-horn der Ausblick von der Ter-rasse auf den Pfälzer Wald. Wenn ein Frühstück im Frei-en nicht möglich ist, möchte Frilich die erste Mahlzeit des Tages als Picknick im Früh-stücksraum inszenieren. Die Standfüße aus Kunststoff in der Optik von Weidegeflech-ten haben einen kühlen Kern für die darauf platzierten Porzellanplatten und Schalen. Für Hygiene und Komfort sorgt ein Aufstellarm mit halbrunden Hygienehauben. Die eigene Handschrift „Zunehmend sind Einzelelemente oder Linien gefragt, mit deren Hilfe sich das Buffet aufmerksamkeitsstark darstellen lässt“, so Stefan Gömmer, Geschäftsführer Frilich. Um auf die Nachfrage zu reagie-ren, bietet das Unternehmen die neue Li-nie Carafine für Getränke an, die z. B. ein Holzfass aus naturfarbenem oder weißem Robinienholz für sieben Flaschen oder Ka-raffen beinhaltet und diese mit Crushed Ice kühlt. Ihre im buchstäblichen Sinn ei-gene Handschrift können Hoteliers bei der Speisebeschriftung auf Schiefer- oder Por-zellantäfelchen hinterlassen. „Für den Gast muss klar erkennbar sein, welche Speisen angeboten werden. Idealerweise erfährt er sogar Details über die Herkunft, die Zu-bereitung und die Inhaltsstoffe“, empfiehlt Katja Töpel, Projektmanagerin Marketing bei Kahla. „Je mehr Transparenz ein Haus food 30 1-2/2016


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