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Fotos: Copyright by Ameron Hotel Collection, Althoff Hotel Gruppe ausgebucht hatten und nicht stornierten, und im Sommer -2 %.“ Um den Wechselkurs-Effekt auch niedrig zu halten, setzt die Desti-nation auf viele Inklusivleistungen und mehr Verständnis für die Kosten durch den Blick hinter die Kulissen. Ob Early-Bird-Skiing, Insight-Berg mit Pistenraupenfahrt oder La-winensprengung – die rund 20 kostenlosen Angebote des Davos-Klosters-Inside-Pro-gramms stehen allen Gästen ausgewiesener Skihotels, wie dem Ameron Hotel, kostenlos zur Verfügung. Noch mehr Kostensicher-heit verspricht zudem das Ameron Swiss Mountain Hotel Davos selbst, indem es sein brandneues Vermarktungskonzept You-In ins Leben gerufen hat (first class berichtete in Ausgabe 11/2015, S. 20f.). Die Urlauber können dabei vorab und jeden Tag neu ihren Aufenthalt durch die Wahl der drei Pauscha-len Genuss-, Aktiv- oder Familienurlaub zu-sammenstellen. Das gilt für jeden einzelnen Reisenden individuell, auch für jene, die zu-sammen in einem Zimmer wohnen. „Das ist: pauschal buchen, individuell reisen“, betont Martin Stockburger. „Das ist: aus Deutsch-land in die Schweiz zum Österreich-Preis.“ Absolut, vor allem auch die Rolle als Gast-geber. Wir wollen nicht den Betriebsleiter, der sein Hotel aus Controllingsicht führt, sondern den Vollbluthotelier. Es geht darum, den Leitgedanken des unternehmerischen Denkens und Handelns im Be-wusstsein der Führungskräfte, aber auch der breiten Belegschaft, weiter zu veran-kern. Sie sollen sich noch stärker mit dem Betrieb und der Company identifizieren können. Auch das mittlere Management ist in diesem Sinne mit Incentive-Programmen bereits am Erfolg beteiligt. Ebenso planen wir bei Ameron, die Beteiligungsmöglich-keiten einzuführen. Letztlich sind für uns eigenständig denkende und handelnde Mitarbeiter ein zentraler Erfolgsfaktor un-seres Unternehmens. Zu den weiteren Neustrukturierungen zählt, dass Sie den Unternehmensbeirat als permanente Die Schweiz als individuelles, kostensiche-res Urlaubserlebnis – Ameron und vielleicht auch ein Stück weit der Reisebranche be-schert dieser Ansatz einen gewaltigen Schritt nach vorn. syk Bad: Aliseo, Grohe, Hansa, Hansgrohe Guest Supplies: Pacific Direct Kosmetik: Dr. Spiller Kaffeemaschine im Zimmer: Delizio Safe, Minibar: Hartmann Tresore Tischkultur: Hepp, Kahla TV: Philips Wäsche: Admiral (Auszug) PROJEKTBETEILIGTE Institution eingerichtet haben. Was genau heißt das? Wir haben bereits vor drei Jahren für unsere Gesamtgruppe einen Beirat mit drei Mit-gliedern installiert, die jetzt für die nächs-ten drei Jahre wiedergewählt wurden. Dazu gehören Dr. Patrick Adenauer für den Be-reich Immobilienmanagement, Wilhelm von Haller für den Bereich Finanzwesen und Dr. Dieter Heuskel für die strategische Un-ternehmensausrichtung und das Prozess-management. Unsere Beiratserfahrungen sind durchweg gut. Als neutrale, externe und unabhängige Beratung kann das Gre-mium Interessen kanalisieren, Entwicklun-gen besser einschätzen und wegweisende Impulse für die langfristige Unternehmensausrichtung geben. Bedeutet die Installation all dieser Elemente, dass Sie sich stärker zurückziehen wollen? Auf keinen Fall. Bei so vielen spannenden Aufgaben freue ich mich, zusammen mit dem Team, mit ganzer Kraft weiter zum Ge-lingen beizutragen. Als Familienunterneh-men haben wir den Vorteil, dass wir an län-gerfristigen Zielen arbeiten können – und bei aktuell 1.300 Mitarbeiter muss man zu-kunftsfähig und -sicher aufgestellt sein. So sehr der Konzentrationsprozess in der Ho-tellerie ungebremst voranschreitet, so sehr wollen wir als mittelständisches Unterneh-men auch als Hoteliers Company auftreten, die auch mit wenigen Hotels eine gewisse Marktstellung einnimmt. Vielen Dank für das Gespräch. syk Ein starkes Team (v. r.): das Direktionsehepaar Silvana und Ingo Schlösser, Maria- Louisa Blanken (Director Sales & Marketing) Ameron Swiss Mountain Hotel Davos CH-7270 Davos • www.ameron-hotel-davos.ch IM GESPRÄCH MIT THOMAS ALTHOFF Herr Althoff, das Davoser Resort ist für die Ameron Hotel Collection ein neuer, wichtiger Entwicklungsschritt. In Ihrer Kölner Zentrale haben Sie nun zudem seit 2016 die Geschäftsführung erweitert und Ihre Hoteldirektoren zu Mitunternehmern gemacht. Was bedeutet das künftig für die Althoff Hotels? Ein Unternehmen sollte so aufgestellt sein, dass es möglichst personenunabhängig, ge-nerationsübergreifend agiert und auf meh-reren Schultern ruht. Daher haben wir un-sere beiden Markenchefs Andreas Schmitt (Vice President Operations Althoff Hotel Collection) und Edgar Lichter (Vice Presi-dent Operations Ameron Hotels) sowohl in unsere Holdinggesellschaft mitberufen als auch in unsere operativen Gesellschaften für die einzelnen Hotels. Hinzu kommt, dass die Hoteldirektoren der sechs Fünf-Sterne- Hotels für ihr Haus zu Geschäftsführern der jeweiligen Gesellschaft bestellt worden sind. Sie erhalten damit mehr Entschei-dungs- und Handlungsspielräume und sol-len als „Industry Leader“ künftig verstärkt in den Mittelpunkt lokaler und regionaler Aktivitäten rücken. Über ein neu überarbei-tetes Prämiensystem werden die Direktoren an dem unternehmerischen Erfolg zudem noch direkter beteiligt. Wir verstehen uns als Hoteliers Company, d. h. die Direktoren sind mehr als reine an-gestellte Direktoren. Damit wird das Privathotel-Denken noch mehr unterstrichen? Thomas Althoff, Inhaber und CEO der Althoff Gruppe 20 1-2/2016


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