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und Heiko Bauer sehen die Lockerung emo-tionslos, weil viele der Angestellten „schon vor der Mindestlohneinführung 8,50 €/h oder mehr verdient haben“, betonen beide. „Der Entfall dieser Pflicht kommt eher klei-neren Unternehmen zu Gute, die noch hän-disch die Arbeitsstunden ihrer Mitarbeiter aufzeichnen. Bei uns sind alle Mitarbeiter im Gastromatic-System drin“, erklärt Isabel Zadra weiter. Die saarländische Unterneh-mensgruppe beschäftigt rund 300 Ange-stellte. Heiko Bauers Mitarbeiterkreis zählt 20 Kräfte. Erste Profiteure sind seit Beginn des Jah-res bereits schnell auszumachen: Software- Dienstleister wie Gastromatic oder Gastrofix haben die Gunst der Stunde erkannt und setzen mit ihren Komplettlösungen für die Lohn- und Arbeitszeiterfassung, Dienstplanerstellung sowie Kassensysteme erfolgrei-che Duftmarken am Markt. Gastromatic z. B. wirbt damit, einen „ganzheitlichen An-satz“ zu verfolgen, da „die Dienstplanung der Mitarbeiter direkt mit der Abwe-senheitsplanung und der Zeiterfassung verzahnt ist“. Gastrofix hat seinen Basisservice letz-tes Jahr erweitert und bietet genau wie die Mitbewerber auch Zeitma-nagement- Mo-dule an. Mit der Einführung des Mindestlohns hat sich für viele Hotliers und Gastronomen das Abrechnungsthema neu und intensiv gestellt. Inwiefern ermöglicht der Markt eine Abrechnung mit „System“? Für Isabel Zadra stand bereits Ende 2014 fest, Gastromatic in ihren vier Betrieben einzusetzen: „Zu-vor hatte ich mich schon mit dem Thema der web-basierten Zeiterfassung auseinan-dergesetzt. Auf der Internorga in Hamburg überzeugte mich das individuelle Leistungs- und Supportangebot, das mir Gastromatic für unsere komplexe Unternehmensstruktur bastelte.“ Heiko Bauer berichtet mit der Einführung des Mindestlohns von ähnlichen Beweg-gründen. Er setzt seit Oktober 2014 auf ei-nen anderen Anbieter: „Gastrofix hatten wir schon vor dem Mindestlohngesetz bei uns installiert, um frühzeitig auf alle gesetzlichen Änderungen beim Thema Mindestlohn vor-bereitet zu sein.“ Um die Arbeitszeiterfas-sung, Schichtpläne und Restaurantabrech-nungen schneller und effektiver gestalten zu können, entschied er sich für das individuell konfigurierbare Servicepaket, das er monat-lich mietet. Lediglich in die Hardwarekom-ponenten musste der Hof Spieksdorf inves-tieren. „Der Vorteil an der Softwarelösung besteht darin, dass das Tool alle möglichen Gesetzesänderungen automatisch berück-sichtigt und sich dementsprechend up-datet“, erklärt der Hotelier aus dem holstei-nischen Küstenort Sierksdorf weiter. In der Praxis schwärmt Heiko Bauer vor allem von der Kassenbedienung, die sich durch Gast-rofix von allen mobilen Endgeräten seiner Mitarbeiter steuern lässt: „Der Master z. B. hat genau dieselbe Benutzeroberfläche wie die Fernbedienungen (Anm. d. Red.: mobile Endgeräte) meiner Mitarbeiter, sodass sich die Kellner nicht umstellen müssen.“ Am Ende des Arbeitstages finden aber nicht nur die Daten aus dem Restaurantbetrieb einen sicheren „Aufbewahrungsort“, wie es das Gesetz vorschreibt. Auch die Arbeitsstun-denabrechnung wird in der „Cloud“ im Back-Office von Gastrofix gespeichert, von wo aus die Kontrollbehörden Bauers Proto-kollierung mindestens zwei Jahre lückenlos nachvollziehen können. Feedback der Mitarbeiter Auch wenn beide Hoteliers mit Gastromatic und Gastrofix bislang gute Erfahrungen gemacht haben, ist die Rückmeldung der Mitarbeiter ein nicht un-wesentlicher Kritikpunkt – denn sie sind die-jenigen, die ihre Dienstpläne und Rechnungen im täglichen Ein-satz über das Software-Tool abrechnen. „Meine Azubis sind total happy über die Dienstplan-Software, da sie sich gar keinen Dienstplan mehr in ausgedruck-ter Form anschauen. Jetzt erhalten sie eine Push-Nachricht auf ihre Handys. So brau-che ich meine jungen Mitarbeiter auch nicht mehr anrufen, weil jede Änderung im Dienstplan von Gastromatic an die Azubis direkt auf´s Smartphone geschickt wird.“ Heiko Bauer ergänzt: „Bei Gastrofix freuen sich meine Mitarbeiter im Restaurant vor al-lem darüber, dass sie mit dem neuen Kas-sensystem schneller abrechnen können.“ Man könnte meinen, Andrea Nahles hätte in der Hotellerie-Branche jedenfalls alles rich-tig gemacht, denn das Mindestlohngesetz und seine Dokumentationspflichten verlan-gen moderne Software-Systeme, die wie-derum den bürokratischen Mehraufwand für Hoteliers und Gastronomen intelligent auffangen können. Es bleibt also erst einmal bei einer taktvollen Abrechnung mit und durch das System. lau Eine Übersicht mit den Vorteilen der Mindestlohn-Abrechnungssysteme von Gastromatic und Gastrofix fin-den ➘ Sie online unter folgendem Link: www.gastroinfoportal.de/mindestlohn Knackige Bäckerjungs – von Coup de pates® Servieren Sie Ihren Gästen zum Früh-stück gute Laune! Mit Brötchen-Vielfalt in bester Qualität kann der Start in den Tag nur gut sein. Die Bäckerjungs von Coup de pates® erfüllen beide Kriterien und schmecken einfach lecker. An-spruchsvolle Gäste und Food-Service- Spezialisten sind von Coup de pates® überzeugt. Testen Sie Coup de pates® und lassen Sie sich von den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten inspirieren. Besuchen Sie uns in Stuttgart auf der INTERGASTRA 2016 vom 20.-24.02.2016 in Halle 3 an Stand B42. Mit über 800 Produkten und 110 Mitarbeitern im Außendienst bietet Hiestand & Suhr Qualität, Vielfalt und besten Service. Wir freuen uns auf Sie! 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