Page 14

first_class_1_2_2016

marktforschung Per Fingerabdruck Web-gestützt Handschriftlich Andere (z. B. Stempel-karte) Wie zeichnen Betriebe die Arbeitszeiten ihrer Mitarbeiter auf? 4,3 % 78,3 % 81,8 % 81,4 % 81,4 % Gemeinschafts- verpflegung Schulverpflegung Hotellerie Gastronomie Fleischerhandwerk Zehn Stunden sind zu wenig Als schwierig bewerten die Befragten auch die Einhaltung der Höchstarbeitszeit von zehn Stunden vor dem Hintergrund der Aufzeichnungspflicht – mit Ausnahme der Gemeinschaftsverpfleger: 78,3 % von ihnen sind in der Lage, die Arbeitszeitregelungen einzuhalten. Ein anderes Bild zeichnet sich hingegen bei den anderen Branchen ab, allen voran bei Hotellerie und Gastronomie: 72,4 % bzw. 70,2 % der Betriebe bereitet die Einhaltung Probleme, da z. B. ein festes Ende im Barbetrieb oder bei Hochzeitsfeiern schwer abzusehen ist und oft nicht genug Personal für den Schichtbetrieb zur Verfügung steht. Die Umfrageteilnehmer halten die Arbeitszeitregelungen für unrealistisch und wünschen sich stattdessen gästeorientiertere Arbeitszeiten. Sie prangern zudem an, dass die derzeitigen Regelungen den Wünschen derjenigen Mitarbeiter nicht entgegenkommen, die flexibler arbeiten und mit mehr Arbeit mehr Geld verdienen möchten. Auch der Fachkräftemangel erschwere eine Einhaltung der Zehn-Stunden-Regelung. Viele Unternehmen müssen sich erst noch mit den Folgen des Mindestlohngesetzes arrangieren. Dennoch ist er Realität und wird Arbeitgeber aller Branchen künftig beElektronisch Schadet der Mindestlohn den Unternehmen im Außer-Haus-Markt? 77,3 % Nein 0 10 20 30 40 50 60 70 80 90 © first class, Quelle: B&L MedienGesellschaft © first class, Quelle: B&L Mediengesellschaft 22,7 % Ja 18,2 % 81,8 % 45,3 % 54,7 % 56,2 % 43,8 % 42,9 % 57,1 % 80 70 60 50 40 30 20 10 0 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 0 % 56,5 % 4,3 % 36,4 % 36,4 % 30,2 % 36,0 % 73,6 % 9,1% 2,3 %1,2 % 2,5 %3,2 % 1,2 % 9,1 % Außer in der Gemeinschafts-verpflegung zeichnen die befragten Unternehmen Arbeitszeiten überwiegend handschriftlich auf und klagen über gestiegenen bürokratischen Aufwand. Außer in der Gastronomie sind die befragten Betriebe zuversichtlich, dass der Mindestlohn ihnen auf lange Sicht nicht schadet. Gemeinschaftsverpflegung Schulverpflegung Hotellerie Gastronomie Fleischerhandwerk 14 1-2/2016


first_class_1_2_2016
To see the actual publication please follow the link above