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12. – 16. 2. 2016 Spot on: Mit ihrem Bereich Dining ist die Ambiente die internationale Nr. 1 rund um Tisch, Küche und Haushalt sowie eine wichtige Horeca-Plattform. Auf der weltweit bedeutendsten Konsumgüter-messe erwarten Sie zahlreiche Events und Begegnungen. Erleben Sie, was kommt, und lassen Sie sich von einer faszinieren-den Produktvielfalt inspirieren. Infos und Tickets unter ambiente.messefrankfurt.com Italien Partnerland Ambiente 2016 Gastgeberqualitäten Die Aula war mit gut 120 Besuchern bis in den letzten Winkel gefüllt: Sowohl Studierende und Professoren als auch Bran-chenvertreter sich Ende Oktober zum Master Forum Tourismus an der Hochschu-le München. Auch die Referenten-Liste war mit den Berisha-Brü-dern Die Kernfrage des Master Forums: „Kann die Individualgastronomie von der Systemgastronomie Die aus dem Tourismus- und Hospitality-Bereich trafen (Barer GbR), dem Löwenbräu- und Hirschau-Wirt Ludwig Hagn, lernen?“ Stimmung in der deutschen Hotellerie ist gut: Die Kon-junktur läuft, das Verbraucher-klima ist positiv und immer mehr internationale Gäste reisen nach Deutschland. Dementsprechend gehen bei der Treugast-Untersu-chung „Hans-im-Glück“-Gründer Thomas Hirschberger und Mathias Schilling (Land-bau mehr als 70 % der Befragten von einem weiter steigenden Erlös je verfügbarem Zimmer (REVPAR) aus. Dabei seien es speziell die unteren Kategorien der Hotelbranche, in denen man auf Zuwäch-se baut: In die (Low-)Budget- und Midscale-Kategorie setzen die Hotelgesellschaften die größten Erwartungen. In den höheren Ka-tegorien hingegen belasten Fachkräftemangel, hohe Energieprei-se und die Personalintensität der Dienstleistungen das Geschäft. Ein weiteres zentrales Ergebnis: Der Markt wird dichter. Zwar rechnen mehr als zwei Drittel aller befragten Gesellschaften trotz ständig wachsender Konkurrenz durch neue Hotels mit steigen-den Umsätzen. Doch nur etwas mehr als die Hälfte erwartet, dass damit auch die Gewinne steigen. Die Spitzengruppe verkleinert sich: Während Motel One, Accor und GCH weiterhin Top-Ratings erhalten, verliert Marriott nach zwölf Jahren seine Top-Bewertung und fällt von „AAA“ auf „AA“. Die Gesellschaft setze immer stärker auf Franchise und stehe da-mit dem Markt nur noch bedingt als Betreiber zur Verfügung. Aufgewertet wurden Foremost Hospitality und die H-Hotels. Den Titel des Most Wanted Investment Partner 2015 errang die Stei-genberger Hotel Group. www.treugast.com Schilling/Schillings Gasthof, Rügen) namhaft besetzt. Als Auftakt der Impulsvorträge stellten Avni und Bardhyl Berisha, die inzwischen vier Café-, Bar- und Restaurantkonzepte in Münchens Maxvorstadt betreiben, ihr Konzept vor. Ludwig Hagn, Vollblut-Gastgeber und dienstältes-ter Wiesn-Wirt, ging danach besonders auf das Thema geregelte Arbeits- und Urlaubszeiten ein: „Es ist nicht mehr so, dass das Per-sonal heute einfach 15 Stunden am Tag arbeitet; Ausgleich und Freizeit werden immer wichtiger“, erklärte er. „Viele Landgasthöfe könnten deutlich besser dastehen, wenn sie sich und ihre Herkunft entsprechend positionieren würden“, so Mathias Schilling, der diese Herangehensweise für seinen eigenen Betrieb konsequent umsetzt. Thomas Hirschberger hielt fest: „Bei-de Formate können gut nebeneinander existieren.“ So sind ihm zufolge auch die starken Individualbetriebe zufolge ein Stückweit systematisiert. In einem Punkt waren sich alle Referenten einig: Ohne leidenschaftliche Gastgeber als Bezugspersonen funktioniert keines der beiden Modelle. www.tourismus.hm.edu nic Gute Aussichten Das neue Treugast-Ranking zeigt die Performance der wichtigsten Hotelgesellschaften in Deutschland.


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