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first_class_11_2015

Papierlos tagen Bei 10.000 Tagungen im Jahr sieht sich das Tagungs- und Eventhotel Freizeit In in Göttingen mit einer Bandbreite an Bedürfnissen konfrontiert: Ein Führungskräfteseminar mit zehn Personen möchte z. B. mit Flipchart arbeiten, eine Ver-triebstagung benötigt einen Raum für 200 Teilnehmer in-klusive medialer Ausstattung. Geschäftsführer Olaf Feuerstein findet für große und kleine Ver-anstaltungen eine Lösung, auf Wunsch mit Rahmenprogramm. Seit 23 Jahren arbeitet er im Haus, das seinen Gästen 209 Zimmer und 45 Tagungsräume bietet. Dank seiner Lage mitten in Deutschland und gutem Autobahnanschluss finden insbesondere Vertriebstagungen bei ihm statt. „Der tech-nische Wunschzettel der Kunden ist lang geworden“, weiß Olaf Feuerstein. Um den Wunsch nach papierlosem Tagen zu erfül-len, setzt das Freizeit In u. a. zwei interaktive eScreens von Roombase ein, mit dem das Hotel seit über zehn Jah-ren zusammenarbeitet. Laptops oder Tablets können via HDMI oder VGA an die LED-Bildschir-me mit HD- oder 4k-Ultra-HD-Auflösung angeschlossen werden, die auf alle Soft-ware- Programme zugreifen können, die der Rechner zur Verfügung stellt. Der Mode-rator kann über optische Sen-soren mit der Hand oder dem Stift Teile sei-ner Präsentati-on hervorheben oder zoomen, auf dem Bildschirm weiterarbeiten und die Änderungen auf seinem Gerät speichern. Dabei können mehrere User gleichzeitig am Screen arbeiten. Ein zusätzliches Tool Conference Control Mode ermöglicht dem Moderator, bis zu 64 Nutzer über ein Wifi- Netz einzubinden und Präsentationsinhalte auf dem eScreen mit ihnen zu teilen. Technischer Vorreiter Als Ablage- und Präsentationsmöglichkeit ließ Olaf Feuerstein um den eScreen herum ein Umgebungsmöbel bauen, das acht An-schlusskabel enthält und mit dem Rahmen des Bildschirms verbunden ist. „Noch ist diese Technik keine Selbstverständlichkeit – mitunter geben wir den Trainern noch eine kleine Einführung“, sagt Olaf Feuerstein. Das sei aber auch der einzige Aufwand, da Foto: Freizeit In die Geräte nicht gewartet werden müssen. Derzeit setzt das Hotel Bildschirme in den Größen 65 und 84 Zoll ein – letzterer eignet sich für Gruppen à 30 bis 35 Personen. Olaf Feuerstein wünscht sich momentan noch einen größeren interaktiven eScreen, den mehr Tagungsteilnehmer nutzen können. Die Tagung der Zukunft besteht für den Hotelier auch in der persönlichen Interaktion: „Ich denke, Face-to-Face-Präsen-tationen werden in Zukunft bleiben – die Technik dient der Unterstützung.“ Da man aber nicht jedes Training digital ersetzen oder unterstützen kann, stehen nach wie vor Flipcharts und Pinnwände zur Verfü-gung. Die Nachfragen sinken aber. Auch in den restlichen Bereichen ist das Freizeit In technisch gut gerüstet: eScreens, die nicht interaktiv sind, erleichtern den Check-in und zeigen Gästen Informationen im Wellnessbereich. Die Speisebeschrif-tung am Buffet funktioniert über Multifunk-tionspads. In Zukunft sollen die Gäste au-ßerdem Suitepads auf den Zimmern finden, die alle Informationen abbilden können, die momentan noch in Papierform ausliegen – für einen rundum digitalen Auf-enthalt. jus www.freizeit-in.de, www.roombase.de Seit 27 Jahren organisiert das Freizeit In in Göttingen Tagungen – neuerdings mit interaktiven eScreens. markt und trend


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