Bad als USP

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Fotos: Landhaus Beckmann, Marburger Hof, Konzack, Geberit Oben der Marburger Hof, unten das Landhaus Beckmann – beide testen derzeit das Alleinstellungsmerkmal Dusch-WC. Bad mit USP Wir müssen doch unseren Gästen etwas bieten und überraschen“, bringt Micha-ela Richter, die Inhaberin des Marburger Hofs in der Marburger Innenstadt ihre Renovie-rungsambitionen auf den Punkt. Zugleich ist sie überzeugt: „Gerade in den höherwertigeren Zim-merkategorien wird das Dusch-WC künftig ein unverzichtbarer Standard sein.“ Bereits von ihren Aufenthalten in Asien kennt sie die Wasserreini-gung des Pos mit Wasser. In Deutschland hatte sie sich die Dusch-WCs schon einmal bei einem Kol-legen in Wasserburg angesehen und konnte sich ein genaueres Bild über die Umsetzungsmöglich-keiten machen. Als first class und Geberit im Zuge einer großen Badumfrage 2014 nach Pilothotels suchten, die solche Dusch-WCs in ihren Hotels testen und leben wollen, hat sie sich daher sofort beworben – und wurde als eines von drei Häusern ausgewählt. In den Hotelbädern passiert derzeit einiges: Ak-tuell sind sich ca. 70 % der Hoteliers „ziemlich“ bis „voll und ganz“ dessen bewusst, dass das Gäste-bad heute weit mehr als nur funktionalen Aspekten entsprechen muss und auch attraktiv und gemütlich zu sein hat. Das hatte die Bad-Umfrage von first class mit Unterstützung von Geberit 2015 ergeben. Ein Drittel der 283 Hotels möchte entsprechend künftig mehr Aus-stattungselemente in den Bädern platzieren. Für jeden Fünften stehen hierbei z. B. das Dusch-WC, das den Po auf Knopfdruck mit einem warmen Wasserstrahl rei-nigt, auf der möglichen Anschaffungsliste. Motive für den Einsatz von Dusch-WCs sind im Allgemeinen das steigende Hygiene- und Wohlfühlbedürfnis der Gäste, das Interesse von Hotels an alleinstellenden Angebo-ten oder schlichtweg ein Service für eine internationale Klientel, für die die Wasserreinigung auf der Toilette in ihrer Heimat bereits selbstverständlich sind. Auch für die quirlig-rührige Michaela Richter, die den elterlichen Betrieb mit 102 Zimmern nach dem Tod der Mutter 2007 übernommen hat, sind solche Motive ausschlaggebend gewesen. „Viele Gäste wollen auf ih-ren Reisen auf ein solches Angebot nicht verzichten“, 46 11/2015


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