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Empfang mit Akzent Da s Vi e r- Sterne- Haus Nestor Hotel in Neckar-sulm hat bis September diesen Jahres die Rezeption und Lobby sowie Bar, Lounge und Restau-rant umgestaltet. „Jeder Bereich wirkt für sich und fügt sich zu-gleich in das Gesamtwerk ein“, so Frank Dittel, Geschäftsführer des verantwortlichen Büros Dittel Architekten. Materialität und Farbkomposition sind zugleich zurückhaltend und wertig. So bilden Na-turtöne einen dezenten Rahmen, wobei Mint und Khaki Akzente in Texti-lien, Wänden und Mö-beln setzen. In der Lobby schaffen der Eichenbo-den, Dometic die Loungesessel und ein moderner Kamin eine Atmosphäre, die will-kommen Architekten,heißen soll. Die Weinbar verbindet den Eingangsbereich und das Dittel Restaurant und bildet so das Raumzentrum. In dem Fotos:von außen zugänglichen Weinschrank kann der Ho-telgast 327-10-15-INS-OW-First-Class-185x60_001 1 08.10.15 14:28 d a s gesamte Weinsortiment einsehen. Blickt er nach oben, gewährt die frei-gelegte Decke Einsicht in die Deckenkonstruktion. Schwarze Pendelleuchten ragen von dort in den Raum hinein und zonie-ren den Bereich durch punk-tuelles Licht. Das Restaurant bietet Platz für etwa 100 Gäste und wird von einem umlaufen-den Bankett gefasst. Das Frühstücksbuffet kann abgetrennt werden, und individuell einsetzbare Deckenspots, Pendel- so-wie Stehleuchten schaffen verschiedene Lichtstim-mungen. Große Grup-pen finden hier ebenso Platz wie private Runden. Raumtrenner aus Stahl mit Vlieseinlagen dienen als Geräusch- und Sicht-schutz. Das Séparée fügt sich in das Design ein und ist für Konferenzen oder Weinproben ausge-legt. www.nestor-hotels.de, www.d-arch.de Das Nestor Hotel Neckarsulm heißt seine Gäste mit einem Kamin und natürlicher Farbigkeit willkommen. Die Minibar scheint derzeit eher von den Hoteliers als den Gästen in Frage gestellt zu werden. Das legt zu-mindest eine repräsentative Umfrage von Holidaycheck nahe, wonach 88,3 % der befragten Gäste nicht auf die Minibar im Zimmer verzichten möchten. „Der Trend geht im Zimmer zu All- Inclusive-Angeboten“, betont Jan Hass von Dometic. „Das Thema Minibar weitergedacht könnte hier als beson-derer Service herausgestellt werden.“ Dazu gehört vor allem der Wunsch der Gäste nach Kühlmöglichkeiten. „Auch wenn ein Shop oder Automat im Haus ist, wollen viele ihre gekauften Getränke und Lebensmittel kühl-halten“, erläutert Jan Hass. Hinzu kommen Medika-mente oder Kosmetik. Dass sich dies auch unauffällig, ohne Umbau in Möbel einfügen lässt, zeigt z. B. Dome-tic mit der neuen Schubladen-Minibar DM20. Statt 60 l umfasst sie nur 20 l und kann erstmals auch neben dem Bett platziert werden – einfach bei der Getränkeentnah-me für die Gäste und der Befüllung durch das Personal. Der Einblick von oben ist übersichtlicher als bei klas-sischen Minibars. 100 % lautlos und Energieeffizienz-klasse A+ sind obligatorisch. „Durch die kompakte Größe könnte dies auch für die designaffine Budget-hotellerie mit kleinen Zimmern ein Service sein.“ Ei-nen USP aus der Schublade ziehen sozusagen – viele Gäste dürften das noch nicht kennen, schon gar nicht von Sharing-Economy-Wohnungen. www.dometic.com Cool Service Minibars weitergedacht sind längst keine kostenaufwändigen Snackschränke mehr. Wohlfühlen inklusive BERATEN, PLANEN, REALISIEREN KOMPLETT AUSSTATTUNG HOTELZIMMER REZEPTIONEN/ LOBBYS RESTAURANTS GÄSTEBÄDER KOMPETENZ- ZENTRUM/ SHOWROOM IN WÜRZBURG vertrieb@objekt.de HOTELEINRICHTUNG neubert © Derag Livinghotels www.objekt.de einrichtung 11/2015 43


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