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Wohnzimmergeschäfte Für Katja Poggiani, die Ge-schäftsführerin bei Vega, birgt die Lobby in diesen Tagen in besonderer Weise die Chance, ungezwungen und unaufdringlich mit dem Gast in Kommunikation zu treten, ihn zu unterhalten und vor allem für sein Wohl-befinden Gästemagneten – sorgen. Im Wyndham Grand in Frankfurt am Main z. B. bedeutet das viele runde, fließende Formen in Weiß, Bronze und Violett, viel Holz, unverputzter Sichtbeton, Kaminflä-chen – und ganz viel Kommunikationstechnik. Die Gäste sollen hier untereinander und nebeneinan-der zum chatten, verabreden oder schlichtweg brainstormen mit den Kollegen verführt werden. Das in-kludiert auch eine Einladung an die Frankfurter Unternehmer, sich hier an diesem „Meeting-Hotspot“ für Geschäftsbesprechungen zu treffen – gastronomische Offerten selbstver-ständlich inbegriffen. Die Hotellobby Die Schaffung von Rückzugsorten gewinnt vor diesem Hintergrund eine weitere nicht nur für Hotelgäste. Bedeutung. „Mit in sich geschlossenen Sitzgruppen, wie etwa unseren Ohrenses-seln und Sofas, entsteht ein Ambiente mit viel Privatsphäre und Wohlfühlcharakter“, erklärt Prof. Dr. Reinhard Grell, Dekan an der Hochschule Ostwestfalen-Lippe sowie Gesellschafter der Stuhlfabrik Schnieder. „Grundsätzlich sind derzeit bequeme Loungemöbel in edlem Look und mit Fotos ideal für Wellness-hotels mit einem ho-hen Anteil an Silver Agern. „Bisher waren viele Lobbybereiche mit schwarzem Leder ausgestattet und eher offen gestaltet, heu-te werden diese etwas mehr vom Hoteleingang getrennt und mit geschlos-senen Sitzgruppen ausgestat-tet“, bestätigt schließlich auch Andreas Maar, Geschäftsführer bei objekt-m.com. Mut zum Wohlfühlen Man mag es kaum für möglich hal-ten: Aber Hoteliers sind, zumindest in puncto Lobby, mutiger geworden. Mit ausgefallenen Formen und Materialien zu spielen, ist möglich geworden. Das golden-kühle Grandhotel-Entree hat man-cherorts endgültig ausgedient. Ob in Gruppen angeordnet oder als Ein-zelstücke – Anbieter von Hotel-Mobiliar ermöglichen für Polstermöbel individuelle Farb- und Materialkombinationen. „High-lights setzen Einzelstücke mit einem be-sonderen Bezugsmaterial in außergewöhn-lichen Farben“, sagt Ulrike Reschke, tätig im Marketing von Go In. Pflegeleichte, robuste und schwer entflammbare Stoff-, schlanker Form gefragt“, weiß Katja Pog-giani von Vega aus Erfahrung, weshalb das Unternehmen sein Sortiment aktuell auch um neue Loun-geserien er-gänzt hat. Neu wird zum ist z. B. der Sessel Mansfield. Alternativ bzw. ergänzend zu Loungemöbeln punk-ten Modelle, die durch ihre Sitzhöhe die Funktion eines Stuhls und eines Sessels abdecken. Modelle mit hohen Sitzlehnen bieten den Vorteil, „dass sie gerade dem älteren Publikum das Aufstehen erleich-tern“, erklärt Prof. Dr. Reinhard Grell von der Stuhlfabrik Schnieder. Derartige Stühle seien demnach z. B. auch Technik trifft Lounge: im Wyndham Grand Frankfurt Foto: Wyndham Grand Frankfurt einrichtung D ESIGN, DAS EUROPA VERBINDET In Zusammenarbeit mit der britischen Designerin Emily Tyers entwickelt: drapilux COORDN8 Bewährte Grundwaren werden mit neuen, modernen Dessins im nordischen Stil verknüpft. Hier passt die Gardine zum Möbelbezug, der Verdunkler zum Bettüberwurf. Die Designs harmonieren nicht nur innerhalb einer Farbwelt – auch ein Cross-over gelingt perfekt. www.drapilux.com


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