Glücks-Schweine

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food + fest Glücks-Schweine Transgourmet-Marke „Ursprung“. Hinter dieser stehen Produkte, die nachhaltig er-zeugt werden, frei von Zusatz- und Konser-vierungsstoffen sind und mit denen jahrhun-dertelang gewachsene Kulturlandschaften in deutschen Regionen erhalten bleiben. Alexander Siedler begrüßt seine Besucher mit einer für schwäbische Verhältnisse un-typischen Charmeoffensive. Er gewährt stolz Einblicke in die heiligen Hallen seiner Wurst-fabrikation, die sich aus einer kleinen Fami-lienmetzgerei in den 1930er Jahren zu einer mittelständischen Aktiengesellschaft entwi-ckelt habt. Die Siedlers bauten die Metzgerei mit eigener Schlachtung nach der Übernah-me von deren Vätern sukzessive aus. Eine Catering-Sparte wurde ebenfalls erfolgreich angegliedert. „Unser Großvater hat 1933 mit Dieser Ort hat keinen Bahnhof. Ob und wann hier der Bus fährt, wissen nur die Einheimischen. Selbst der Orts-name klingt im ersten Moment wie ein Zun-genbrecher: Haigerloch, Ortsteil Gruol. Aber das einzige Taxiunternehmen hier kennt den Weg zu Albfood, einem der größten Arbeit-geber in Haigerloch. Im Gewerbegebiet, das sich seinen Namen dank einer Tankstelle, einem Schlossereibetrieb und Albfood ver-dient, kann man sich trotz urigem Getümmel schwäbischer Geschäftstüchtigkeit kaum verfahren. Männer mit weißen Haarschutz-häubchen geben einen Hinweis auf den Familienbetrieb von Alexander Siedler, der seit einigen Jahren unter dem Namen Alb-food firmiert. Das Unternehmen produziert Wurst- und Fleischwaren u. a. auch für die v.l.n.r.: Charlotte Ullmer von Transgourmet beim Vor- Ort-Besuch des Betriebes von Alexander Siedler. einer Hausmetzgerei begonnen. Mittlerweile sind wir eine kleine Familien AG, der Cou-sin ist Vorstandsvorsitzender.” 45 Mitarbeiter inklusive Auszubildende zählt die kleine Ak-tiengesellschaft. Alexander Siedlers Bruder Klemens ist Metzgermeister und leitet die Produktion. Seine Frau Daniela organisiert die Verwaltung und das Marketing. Alles in und aus einer Hand. „Hierbei sind wir viel-leicht ein bisschen schwäbisch”, schmun-zelt Alexander Siedler. Seit 2010 firmiert der Betrieb unter dem Namen Albfood AG. Die Familienmetzgerei mit kleinem Thekenge-schäft besteht im Ort jedoch weiterhin und wird von seiner Mutter geführt. „Unsere Stär-ke besteht darin, dass wir immer noch selbst schlachten und ein zuverlässiges, persönliches Lieferantennetzwerk mit unseren be-nachbarten Landwirten pflegen”, erklärt der unternehmerisch denkende Schwabe weiter. Im Gespräch mit ihm wird schnell deutlich, warum der Lebensmittelgroßhändler Trans-gourmet und seine Marke Ursprung in ihm Fotos: Lauther, Transgourmet Der Familienbetrieb Albfood nimmt den Ursprungsgedanken persönlich: Ein Grund dafür, Teil des Lieferantenkreises von Transgourmet zu sein. 34 11/2015


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