Moin Moin Refugees

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Fotos: Superbude, Holiday Inn München-Unterhaching Moin Moin Refugees Spontan helfen mit viel Empathie für die Menschen und die Sache. Bei den Mitarbeitern des Courtyard by Marri-ott in Hannover heißt das z. B., gemeinsam für Flüchtlingsprojekte zu strampeln und für jeden gefahrenen Fahrradkilometer 1 E zu spenden. Im neuen, alten Reichshof Hotel in Hamburg haben die Kollegen derweil ein großes „Moin Moin Refugees“-Transparent aus dem Fenster gehängt und sich einen ent-sprechenden Button auf die Brust gepackt. Ein paar Kilometer weiter wird gerade für die gute Sache campiert. Denn die Hambur-ger Superbude (F. o.) hat ein Flüchtlingszelt auf dem Dachgarten aufgestellt. Jeder Gast, der dort übernachtet, spendet im Gegen-zug die Logis an Flüchtlingsprojekte. Auch Werbetrommler waren dafür schnell und in ungewöhnlicher Allianz gefunden: Als erste Gäste checkten HSV-Keeper René Adler und FC St. Pauli-Spieler Lasse Sobiech ein. „Wer, wenn nicht unsere Branche, wäre bes-ser geeignet, die Integration von Flüchtlingen konkret zu unterstützen“, heißt es aus den Reihen des Dehoga-Vorstands mit Blick auf Initiativen wie diese. Zu den größten, wich-tigsten und folgenreichsten dürfte dabei die Bereitstellung von Ausbildungs- und Arbeits-stellen zählen. Claudia Schulze-Clewing, Personalreferentin vom Holiday Inn Mün-chen- Unterhaching z. B., hat hier schon ge-handelt und Maqsoud Adeeb eingestellt. Der aufgeweckte Hotelfachmann-Azubi mag den Umgang mit den Gästen aus aller Welt. Nur wie die meisten Flüchtlinge hatte er noch nie vom dualen System gehört und betont: „Man 8 10/2015


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