Nachhaltige Marken wachsen schneller

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Nachhaltigkeit lohnt sich: Unilever profitiert von seinem Unilever Sustainable Living Plan. Fotos: Unilever Food Solutions markt und trend Nachhaltige Marken wachsen schneller Knackige Äpfel aus Neuseeland, frisch gepuhlte Krabben aus Marokko – der ökologische Fußabdruck ist oft überdurchschnittlich hoch. Dass es auch anders geht, machen immer mehr Menschen, aber auch Unternehmen wie Unilever vor. 2010 wurde hierfür der Unilever Sustainable Living Plan (USLP) eingeführt. Gerade ist der vierte Fortschrittsbericht erschienen. Das erklärte Ziel ist, den ökologischen Fußabdruck zu halbieren, den positiven sozialen Einfluss zu steigern – und dabei dennoch den Umsatz zu verdoppeln. „Wir führen unser Geschäft in einer sich ständig wandelnden Welt, die geprägt ist von sozialer Ungleichheit, wachsender Bevölkerung und Klimawandel“, erklärt Paul Polman, CEO von Unilever. „Dieser Entwicklung müssen wir uns als Unternehmen anpassen. Konkret heißt das, wenn wir weiter wachsen wollen, müssen wir über unsere gesamte Wertschöpfungskette hinweg radikal anders arbeiten als bisher. Genau das fordern auch die Konsumenten von uns.“ Der vierte Fortschrittsbericht zeigt, in welchen Bereichen das Unternehmen auf einem guten Weg ist, die USLP-Ziele zu erreichen. In einzelnen Bereichen aber bleiben die Herausforderungen groß. So zielt Unilever auf die Reduktion seines Umwelteintrags über die gesamte Produktwertschöpfungskette. Dazu gehört auch die Verwendung des Produkts durch den Verbraucher. Unilever strebt daher eine verstärkte Zusammenarbeit mit Partnern aus Zivilgesellschaft, Industrie, Handel, Politik und Wissenschaft an. Positiv dagegen sind die großen Fortschritte innerhalb von Unilevers globaler Lieferkette, z. B. stammen über 55 % der landwirtschaftlichen Rohwaren aus nachhaltigem Anbau, und seit 2008 hat das Unternehmen seinen CO2-Ausstoß aus Energie um 37 % reduziert. Insgesamt hat der Nachhaltigkeitsplan seit 2010 zu Einsparungen von über 400 Mio. f in der Produktion geführt. Als Mitglied der Unilever-Familie engagiert sich Unilever Food Solutions seit 2012 gegen Lebensmittelverschwendung u. a. im Verein United Against Waste als Initiator und Mitglied. Auf gesunde Ernährung macht das Unternehmen zudem verstärkt mit zahlreichen Workshops für Köche aufmerksam. www.unileverfoodsolutions.de Foto: Pietzner Ronny Pietzner Kochweltmeister, Geschäftsführer „Gastronomie Management“, Betreiber verschiedener Restaurants „Denken Sie an Ihr Kind, denn es braucht Sie! Deshalb unterstütze ich das DNSV.“ Essen will gelernt sein. Im Schulalltag wird von Schulkindern ein hohes Maß an Leistungsfähigkeit gefordert. Dafür benötigen sie eine gesunde Schulverpflegung, die leider noch nicht selbstverständlich ist. Daher widmet sich der Verein Deutsches Netzwerk Schulverpflegung e.V. der Verbesserung der Qualität in der Schulverpflegung. Unterstützen auch Sie das DNSV mit einer Spende, Ihrem Engagement oder werden Sie Fördermitglied. Alle Infos dazu finden Sie unter: ➘ www.schulverpflegungev.net


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