Biohotel Werratal, Hann. Münden: Thüringen in Sichtweite

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Foto: Biohotel Werratal Thüringen in Sichtweite Bereits Ende der 1980er Jahre setzte das Biohotel Werratal auf Bio. Die deutsche Einheit kam dabei wie gerufen. Die Ludwig Gruber Brunnwald 400 400,• A- A-6465 6465 Nassereith Nassereith Tel.Tel.: + +43-(43-(0)0)664-664-444 4448728 87 28 www.biohotels.info Biohotel Werratal 34346 Hann. Münden www.biohotel-werratal.de Mit der Wiedervereinigung kamen nicht nur viele neue Gäste, sondern auch zahlreiche Bewerbungen“, erinnert sich Annette Rothweiler-Treichel, Hoteldirektorin des Biohotel Werratal in Hannoversch Münden. Das Haus liegt zwi-schen Kassel und Göttingen in unmittelba-rer Nähe der thüringischen Grenze und zog schon immer viele Durchreisende von Nord nach Süd an. Nach der Wende auch mehr Arbeitskräfte aus Ost und West, schließlich lag man plötzlich mitten in Deutschland. So stellten Annette Rothweiler-Treichels Eltern z. B. eine dreiköpfige Familie als Hausmeis-ter, Zimmermädchen und Koch an. Heute sind im Hotel 27 Mitarbeiter beschäf-tigt, die an den Wochenenden bis zu 150 Gäste mit biologisch angebauten Lebens-mitteln bewirten. Bis es so weit war, erfuhr das Hotel etliche An- und Umbauten. 1968 nahmen die Eltern mit sieben Zimmern den Hotelbetrieb auf. Nach und nach erweiter-ten sie das Haus, bauten in den 1970er Jahren das „Kaminzimmer“ als Veranstaltungssaal und er-warben in den 1990ern die nebenstehende Gastronomie. An ihrer Ausrichtung hat sich seit der Wende nicht viel geändert. „Wir waren schon immer ein Gas-tronomiebetrieb mit Feiern und ein beliebtes Ausflugsziel“, erzählt die Hausherrin. Auf der Speisekar-te standen und stehen regionale Gerichte – seit Ende der 1980er Jahre immer mehr Bio. „Mein Vater sprach Tierzüchter und Landwirte aus der Region an und baute eine Vermarktung und Abneh-merstruktur für Bio-Produkte auf“, erinnert sich Annette Rothweiler-Treichel. Die Wie-dervereinigung kam gerade richtig, denn ein Demeterhof in Thüringen versorgte das Hotel jahrelang mit Lämmern, Rindern, Kar-toffeln und Gemüse. Inzwischen ist Bio im gesamten Betrieb ange-kommen: Dem Hotel wurde u. a. der höchste Ökologiestandard bei TripAdvisor zuge-sprochen. „Wenn etwas am Haus erneuert wird, dann ökologisch korrekt“, sagt Annette Rothweiler-Treichel. 2014 haben sie und ihr Mann, beide Mitglieder bei Greenpeace, den Restaurantbereich umgebaut und mit Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft ausgestattet. Der Fußboden hat ein Stäbchenparkett erhal-ten, auf dem Eichenstühle und Tische vom Naturholzmöbelhersteller Team 7 stehen. Die Wände tragen einen Lehmputz sowie ökolo-gische Farben und werden mit Wasser aus dem eigenen Brun-nen gekühlt. Beson-ders stolz ist die Ho-teldirektorin auf das Siegel „Eco Hotels Certified“, das für einen möglichst kleinen ökologischen Fuß-abdruck im Tourismus steht. Damit es in die-ser Richtung weitergehen kann, haben alle Mitarbeiter eine „Vision 2018“ entwickelt und die Kernkompetenz „grüne“ Hochzeiten und Tagungen herausgearbeitet. Momentan verbessern die Hoteliers die Website und kreieren ein neues Corporate Design – für mehr Gäste aus Ost und West. jus hotelkonzepte


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