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An der KÜSTE tanken wir auf: Der weite Blick, das Spiel der Wellen, die Erinnerung an endlose Sommerferien – all das rufen Sie mit einer Tasse Küstenwind wieder wach. Er ist einer von vier Regio-nalen Schätzen und sowohl im Bio laden als auch auf shop.lebensbaum.de erhältlich. All unsere Regionalen Schätze lassen sich von beliebten Ferienzielen inspirieren und enthalten eine prominente Zutat aus der jeweiligen Region. Pommerscher Sanddorn prägt die Rezeptur des Küstenwinds. Dieser Tee schmeckt herrlich fruchtig-frisch. Als wenn Sie grad der Sommer KÜSSTE . FEINSTE BIOQUALITÄT SEIT 1979 die Zielstrebigkeit und Profes-sionalität, mit der die Verbände gegründet wurden – und den Wissensdurst, wie Verbandsar-beit funktioniert. 1991 waren alle schon Mitglieder im Bundesver-band. Die Menschen mussten zu-sammenfinden und gemeinsame Interessen der Branche vertreten. Ich finde es beeindruckend, wie Wiedervereinigung hier gelebt wurde. Die Hilfestellung ging schnell in eine Zusammenarbeit über. Punktuelle Schwierigkei-ten gab es zwar immer wieder, gerade in Bezug auf die Tarifver-handlungen. Aber was sind ein paar Monate Verzögerung, wenn man sich das Ergebnis anschaut. Was waren die ersten gemeinsamen Projekte? Schon 1990 haben die neuen Verbände an den Jugendmeis-terschaften in den gastgewerblichen Ausbildungsberufen teil-genommen, und Sachsen hat 1998 Mannschaftsgold gewon-nen. Beim Hotel- und Gaststät-tentag 1994 mit Helmut Kohl war die ganze Branche vertreten. Von Beginn an war immer ein Mitglied der neuen Verbände im Dehoga-Präsidium, und alle im Großen Vorstand und den Bun-desausschüssen vertreten – und damit nah an den Branchenthemen. Die Dehoga- Tagungen fanden Anfang der 1990er Jah-re oft in den neuen Bun-desländern Die Wieder-vereinigung Branche einen großen Umbruch. Heute könnten das die Flüchtlinge statt. Auch in der Dehoga- Spitze gibt es ein Miteinander: Stell-vertretender brachte der bewirken. Präsident des Bun-desverbandes ist Guido Zöllick, Präsident des Dehoga Mecklen-burg- Vorpommern. Merken Sie heute noch einen Unterschied zwischen Ost- und Westbetrieben? Nein. Es gibt in ganz Deutschland Leuchttürme und umgekehrt Betriebe, die den heutigen An-forderungen nicht entsprechen. Gegenüber manchen Regionen im Westen sind die Ostbetriebe jünger und haben viel investiert. Von Jahr zu Jahr sah man, wie sich das Stadtbild geändert hat. Die touristische Entwicklung hat gleich zu Beginn gut funktioniert. Die Menschen in der DDR durf-ten ja nur bedingt reisen. Daher war der Wille der Gastronomen und Hoteliers, sich weiterzu-entwickeln und Anschluss zu suchen, stark. Ein gutes Beispiel ist die Küste Mecklenburg-Vor-pommerns, die sich touristisch sehr gut entwickelt hat. Schles-wig- Holstein muss sich da an-strengen, um sich zu behaupten. Eine ganz aktuelle Frage zum Schluss: Heute steht die Branche mit der Flüchtlingsthematik wieder vor großen Herausforderungen. Worauf kommt es jetzt an? Große Herausforderungen be-deuten oft auch große Chancen. Neben der humanitären Hilfe kommt es jetzt auf die schnellst-mögliche Integration der Flücht-linge an. Dazu wollen Gastrono-mie und Hotellerie ihren Beitrag leisten. Unsere Betriebe stehen bereit und sind geradezu prädestiniert dafür, jungen Flücht-lingen Perspektiven zu geben. Es gibt wohl keine Branche, in der so viele Menschen verschiedener Nationen zusammenkommen. Hier arbeiten Menschen mitein-ander, hier steht keiner allein an Maschinen. Beste Voraussetzun-gen also, um schnell Kontakt zu finden, zu zeigen, was man kann. Die-ses Miteinander so-wie gegenseitiger Respekt, Weltoffen-heit und Toleranz zeichnen unsere Branche aus. Fakto-ren, die sicherlich auch zur Zeit der Wiedervereini-gung dazu beigetragen haben, dass sich Menschen aus beiden Teilen Deutschlands schneller aufeinander eingelassen haben als in anderen Bereichen. Sinn-stiftende Arbeit und Ausbildung sind die beste Integration. Da-bei ist die Sprache der Schlüssel zur Kommunikation. Die Politik ist gefordert, das Angebot an Deutschkursen zu erhöhen, bü-rokratische Hürden abzubauen und die richtigen Weichen für Planungs- und Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu schaffen. Vielen Dank für das Gespräch. jus


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