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n =650 trend Ab 13.12.2014 muss laut der EU-Verordnung Nr. 1169/2011 bei allen losen Produkten und Gerichten, die zum sofortigen Verzehr angeboten werden, über die enthaltenen Allergene informiert werden. Unser Handbuch „Achtung Allergene“ klärt auf!  Fachinformationen Wie gelingt eine übersichtliche Allergenkennzeichnung? Wie sieht ein allumfassendes Allergenmanagement im Betrieb aus? Welche Chancen bietet die neue Lebensmittelinformationsverordnung?  Checklisten  Tipps Umfangreiches Adressenverzeichnis: Welche Unternehmen bieten Unterstützung? Wer liefert was?  Die wichtigsten Unternehmen auf einen Blick E-Paper: 16 €, Printausgabe: 18 € (inkl. MwSt) B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG  Ridlerstr. 37  80339 München  muc@blmedien.de  www.gastroinfoportal.de Fotos: © Coloures-Pic - Fotolia.com; © Les Cunliffe - Fotolia.com den Betriebe erklären lässt. Ein höherer Professionalisierungsgrad, die internationale Vertriebsstärke sowie überregionale Strahlkraft der Marken und schließlich die Skaleneffekte im Marketing sind die Hauptursache für diese Marktmacht der Marken. Luxus und Lifestyle vorn Die zentrale Frage der Erhebung, ob sich die Markenhotellerie auch 2015 preislich behaupten kann, beantwortet die Studie mit einem klaren Ja: Insgesamt kann sie in etwa um 15% höhere Preise durchsetzen. Insbesondere in der Vier- bis Fünf-Sterne- Kategorie wird der durch die Markenhotellerie erzielte Preisvorteil gegenüber der Individualhotellerie mit jeweils 14 % und 21 % deutlich. Eine Erklärung für diesen Preisvorteil liefert die von den Hotelkonzernen in diesen Kategorien verfolgte Differenzierungsstrategie. Durch prestigeträchtige Hotelprodukte, die international für Luxus und Lifestyle sowie Qualität und Service auf hohem Niveau stehen, hat sich die Markenhotellerie längst auf dem internationalen Parkett der Hotellerie durchgesetzt. In der Budgetkategorie, in der sich die Markenhotellerie mit etwa 9 % höheren Preisen gegenüber der Individualhotellerie durchsetzt, verfolgen die Konzerne seit mehreren Jahren die Strategie der Kostenführerschaft. Dabei geht es primär darum, ein zeitgemäßes Hotelprodukt zu kreieren, bei dem die Gäste nur für Leistungen bezahlen, die den Kernbedürfnissen der angesprochenen Zielgruppen entsprechen. Beispiele für den Erfolg dieser Strategie sind Marken wie Motel One und B&B, mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten (CAGR) von jeweils 13,9 % und 19,6 % der geöffneten Betriebe über die Quelle: IHA Hotelmarkt Deutschland 2015 (Juli), Grafik first class 25 % 20 % 15 % 10 % 5 % 0 % -5 % -10 % 9 % 21 % - 6 % 14 % Marke > Privat Privat > Marke Prozentuale Preisabweichung Markenhotellerie zu Privathotellerie 2015 1*-2 * 3*-3 * Plus 4*-4 * Plus 5*-5 * Plus In der Midscale-Kategorie kann sich die Individualhotellerie gegenüber Marken behaupten. letzten fünf Jahre. Ein weniger klares Bild zeichnet sich hingegen in der Drei-Sterne Kategorie ab. In der diesjährigen Erhebung kann sich die Individualhotellerie mit durchschnittlich 6 % höheren Zimmerraten gegenüber der Markenhotellerie behaupten. Damit differenziert sich die Individualhotellerie in diesem Segment mit innovativen und kreativen Produkten erfolgreich gegenüber den soliden Produkten der Markenhotellerie, wie Best Western, Mercure oder Holiday Inn Express. Betrachtet man in diesem Zusammenhang die von der Markenhotellerie in den letzten Jahren verfolgten Portfolio-Strategien, so wird im Sinne des strategischen Managements nach Michael E. Porter deutlich, dass der Fokus im Development ganz nach den Prinzipien der Kostenführerschaft und Differenzierung mehrheitlich auf den Budget- sowie Premium- Segmenten lag. Dadurch ergibt sich in der Midscale-Kategorie ein sehr großes, von der Markenhotellerie noch nicht vollständig abgeschöpftes, Marktpotenzial. Budget mit Marke Im Budget-Bereich gewannen die Markenhotels in der diesjährigen Erhebung im Vergleich zum Jahr 2012 an Boden und erzielten erstmals einen signifikanten Preisunterschied zu den Individualhotels. Insbesondere an stärker vom Geschäftstourismus geprägten Destinationen wie Frankfurt oder Dortmund setzen sich Markenhotels wie Ibis, B&B oder neuerdings auch A&O verstärkt gegenüber der Individualhotellerie ab. In der gehobenen Hotellerie werden weiterhin die größten Vorteile des Markenversprechens in den durchsetzbaren Raten deutlich. Zwar gibt es sowohl in der Vier- als auch in der Fünf-Sterne-Kategorie vereinzelte privat geführte Hotels, die preislich


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