D im Schwarzwald

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Fotos: Fritz Schlecht/SHL ausstattung 3D im Schwarzwald s geht um eine Menge Holz vor der Hütte und darum, etwas schwä-bisch daraus zu „schaffe“. Ins beschau-liche Nagold brachte das vor Jahrzehnten vor allem Möbel- und Zuliefergrößen wie Rolf Benz oder Häfele, die bis heute als Wirt-schaftsmagneten „Made im Ländle“ agieren. Und wer zudem die Serpentine hinauf nach Altensteig-Garrweiler nimmt, der landet bei dem Tischlerunternehmen Fritz Schlecht/ SHL, das sich seit den 1990er Jahren zu ei-nem Objektspezialisten für Hotels entwi-ckelt hat. Den Berg hatte Fritz Schlecht 1990 zur Firmenadresse auserkoren, nachdem das große Hochwasser die 1968 gegründete Schreinerei unter Wasser gesetzt hatte. Und mit dem Berg ließ der Unternehmer in den Folgejahren nicht nur die neuen Lager-, Produktions- und Ver-sandhallen entstehen, sondern leitete auch die Übergabe an seine Söhne Hubert und Ralf als Geschäftsführende Gesellschaf-ter ein. „Eine nahtlose, vertrauensvolle Zeit“, stellt Ralf Schlecht heute an der langen Mee-tingtafel im neuen Showroom fest. Nicht nur weil Familie, Bodenständigkeit und Direkt-vertrieb seit jeher die Unternehmens-DNA bilden, sondern weil auch brüderlich geteilt wurde: Hubert als Leiter der Produktion und Ralf als Leiter des Vertriebs. Und beide zu-sammen haben schon 1994 begonnen, neue Geschäftsfelder wie die Hotellerie zu er-schließen. „Die Anforderungen der Hotels in puncto Haltbarkeit und Qualität passen schon immer gut mit unseren zusammen“, zeichnet Ralf Schlecht sozusagen das Bild einer „organischen Logik“. Von Entwurfs-skizzen für Lobby, Zimmer, F&B, Wellness & Co. über Materialkollagen und 3D-Visuali-sierungen bis hin zur Ausführungsplanung, Fertigung, Logistik und Endmontage – alles stemmt das rund 70-köpfige Team in einem Haus – ab Losgröße 1 und meist immer wie-der über viele Jahre, in denen sich die Ho- Ralf und Hubert Schlecht E 44 9/2015


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