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first_class_09_2015

Bei Best Western regt sich mit der neuen Europa-Struktur und Vib-Marke viel. Wir sprachen mit Deutschland-Geschäftsführer Marcus Smola über die Grenzen von Kooperationen. Neue „Wiederholungstäter“ Für Mareike Saskia Knoppe, Geschäftsführerin des Hotels Jesteburg in der Lüneburger Hei-de, war die erneute Prüfung eine Selbstverständ-lichkeit: „Etwas abseits vom Schuss müssen wir uns auf unsere Stärken konzentrieren. Die konse-quente Ausrichtung auf das Tagungsge-schäft stellt unsere Kernkompetenz he-raus.“ Certified-Chefprüfer Holger Leisewitz, der dem Haus im Landhausstil das Prädikat Certified Conference Hotel verlieh, lobt: „der ideale Ort, um konzentriert mitten in der Natur den Zielen der Ta-gung zu folgen.“ Andere Qualitäten entdeckte der Prüfer im East Hotel Hamburg: „Hier ist alles an-ders. Zimmeraufteilung, Ambiente – einfach alles. Ein professioneller Tagungsbereich fügt sich stim-mig in das Gesamtambiente ein.“ Deswegen darf sich das Haus im Hamburger Stadtteil St. Pauli nun erstmals mit den Siegeln Certified Business Hotel und Certified Conference Hotel schmücken. Beide Siegel errang auch das Maritim Hafenhotel Rheins-berg. „Gute Leistungen und souveräne Erfüllung der strengen Kriterien“, bescheinigt Prüferin Nina Stieger dem Gästehaus in der Hansestadt. Weil der Leistungskatalog beider Siegel 2014 überarbeitet wurde, war die zweite Zertifizierung keine Selbstverständlichkeit. Von einer spannenden Prüfung berichtet auch Hoteldirektor Jason van Baal vom Van der Valk Resort Linstow: „Obwohl wir mit unseren anderen Häusern bereits positive Erfahrungen gemacht ha-ben, waren wir umso glücklicher, dass wir auch in Linstow die intensive Prüfung bestanden haben.“ Das Haus hat erstmals das Siegel Certified Confe-rence Hotel erhalten. www.certified.de Aber dann passen doch Persön-lichkeiten an der Front, oder? Wir haben vor zehn, 15 Jahren in puncto Vermarktung gesagt: Wir sind eine Kette und müssen das nach außen transportieren. Das Persönliche wurde damals hinten angestellt. Diese Kommunikation haben wir korrigiert. Wir stehen heute für individuelle Hotels und Lokalität, und dazu gehört auch das Betreiberengagement. Aber ich bin auch davon überzeugt, dass es uns nicht hilft, als Gruppe von Familienbetrieben mit Prospekten der Fa-milie wahrgenommen zu werden – schon gar nicht international. Es gibt einfach viele, die nach der Marke aussuchen. Das braucht einen einheitlichen Auftritt und verlässliche Qualität. Inwiefern fordern Trends wie Airbnb, dass sich die Hotellerie neu orientieren muss? Es ist wichtig, den Trend zu beob-achten, Bedürfnisse anzupassen, aber eine komplette Branchen-neuorientierung ist unnötig. Ich glaube nicht, dass die Hotellerie bis zum Markteintritt von Airbnb etwas verschlafen hat. Vielmehr wurde eine Zielgruppe ent-deckt, die es schon gab, die aber großteils nicht im Hotel wohnte. Heute ist sie besser messbar. Die Nachfrage nach klassischer Ho-telleistung mit Service, Qualität, Sicherheit etc. ist und bleibt un-gebrochen. Es gilt nur zum Teil, dass das Thema Individualität die Ursache für die Stärke von Airbnb & Co. ist. Eher sind es die neuen Ver-triebs- und Buchungswege für Privatunterkünfte im großen Stil. Wie haben sie Ihre Marken entwi-ckelt? Wie geht es mit Vib weiter? Wir sind sehr zufrieden. Mit der Einführung von Best Western Premier 2003 gewannen wir Kun-den und Hotels, die wir nicht hät-ten. Mit Best Western Plus haben wir 2011 eine Marke zwischen Best Western und Premier positi-oniert und bieten so die gesamte Dienstleistungsrange im Drei-bis- Vier-Sterne-Plus-Bereich. Ganz neue Wege gehen wir mit Vib – ein internationales Produkt, stark standardisiert, das dem Investor mit einer riesigen Ver-triebspower eine hohe Investitionssicherheit verschafft. Eine individuelle Ausstattung des Einzelhotels spielt keine Rolle – das ist neu für Best Western. Damit haben wir eine Antwort für Investoren und die neue Zielgruppe der „Millennials“, die Technologie und Gemeinschaft sucht. Die vielen Lifestyle-Marken zeigen, dass ein großer Markt da-für da ist. Schließlich profitieren auch die VIB-Hoteliers von bisher einma-ligen Optionen, da die Häuser sehr kosteneffektiv zu realisieren und zu betreiben sind und große Umsatzpotenziale garantieren. Demnächst können wir poten-ziellen Investoren in Deutschland dazu auch konkrete Pläne in die Hand geben, 2017 starten ver-mutlich hier die ersten Vib-Häu-ser. Danke für das Gespräch. syk Certified hat in den letzten Wochen zahlreiche Häuser rezertifizieren können. Toll eingerichtet! Große Auswahl an Möbeln für den Innenbereich! Messetermin: Anuga, Köln 10.10. – 14.10.2015 Halle 7 Stand C88/D89 www.m24.de


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