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Foto: Slow Food Deutschland des 19. Jahrhunderts gezüchtet und liefert ein feinfaseriges, gut marmoriertes Fleisch. Aus der Kreuzung von dem dort eingeführten Heilbron-ner Vieh mit Schweizer Simmentalern und Shor-thorn entstand das einfarbige gelbe bis rötliche Gelbvieh. Das altfränkische Rind war von sehr kleiner Statur. Um 1875 begann die beständige Reinzucht auf Einfarbigkeit, Arbeitstüchtigkeit und Frohwüchsigkeit. Die Haltung von Gelb-vieh nimmt ab, verdrängt vom Fleckvieh sowie ausländischen Fleischrassen. Kühe wiegen bis zu 700 kg, Stiere bis zu 1.300 kg. Der Gesamt-bestand sinkt stark. Glanrind Heute gibt es Tiere dieser Dreinutzungsrasse, nun einheitlich als Glanrind bezeichnet, zu etwa 45 bis 50 % in Rheinland-Pfalz, 15 bis 20 % im Saarland, 30 bis 35 % in Nordrhein- Westfalen und etwa 5 % in Belgien und den Niederlanden. Diese Rasse entstand aus der Einkreuzung von graubraunem Berner Ge-birgsvieh und Simmenthaler Rindern (ab 1762) ins meist kleine, rote, teils rückenbles-sige Pfälzer Landvieh. Neben dem feinfaseri-gen Fleisch mit geringem Garverlust liefern die Tiere dieser Rasse Milch und pflegt zu-gleich die Landschaft. Hinterwälder Rind Dieser alte Landschlag soll sich ursprüng-lich aus dem Keltenrind entwickelt haben. food_fleisch Im Südschwarzwald mit seinen steilen Lagen entwickelte es sich zu einer eigenständigen Rasse. Mittlerweile ist diese bundesweit als Extensivrasse verbreitet und wird von den Länder-Fleischrinderzuchtverbänden betreut. Diese kleinste mitteleuropäische Rinderrasse (380 bis 480 kg) besitzt ein hellgelb bis dunkelrot-braunes Haarkleid auf weißem Grund, gedeckt, gefleckt, gescheckt oder gesprenkelt. Die Tiere sind robust und von harter Konstitution. Mit ihrer Fleischfülle und feinen Fleischfaserung läuft die Entwicklung eines eigenen Qualitätsfleischprogramms mit sehr guten Chancen für den Direktabsatz. Murnau-Werdenfelser Rind Gefährdete Rinderrassen: Angler Rind, Ansbach-Triesdorfer Rind, Deutsches Schwarzbuntes Niederungsrind, Deutsches Shorthorn, Gelbvieh, Glanrind, Hinterwälder Rind, Limpurger Rind, Murnau- Werdenfelser Rind, Original Braunvieh, Pinzgauer Rind, Pustertaler Schecken, Rotbunte in Doppelnutzung, Rotes Höhenvieh, Vorderwälder Rind. www.g-e-h.de Unser Geschmacksverstärker heißt Sous vide So wie es sein muss: rosa gebratenes Lammcarré, zart und aromatisch durch Sous vide Garung. Glanrind Die semmelgelben bis dunkelbraunen Rinder sind mittelgroß. 1950 gab es über 10.000 Tiere, heute nur wenige 100. Diese verbrin-gen den Sommer auf Weiden und Almen – die Basis für die hohe Fleischqualität. Die Endmast der Tiere im Stall auf Heubasis garantiert ei-nen ausgemästeten Schlachtkörper. Schlach-tung und Transport sind tiergerecht. Das Fleisch stammt von Ochsen und Färsen, die mindestens zwei Sommer auf der Weide standen. Das rote INFO Fleisch ist hervorragend marmoriert. F. König Block Menü GmbH | Ernst-Litfaß-Str. 1 | 19246 Zarrentin | Tel: +49 (0) 038851 92-0 | Fax: -144 | info@block-menue.de | www.block-menue.de


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