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Fotos: Nubert Anfangs vermissten die chinesischen Köche ihre Woks, inzwischen sind sie geübt mit Kessel und Multifunktionsgeräten (r.). wir unsere Rezepturen darauf abgestimmt“, betont der Betriebsleiter. Umgekehrt lautete in München die erste Frage: „Wo sind die Woks?“ Doch nach kurzer tech-nischer Einweisung ar-beiten die chinesischen Köche jetzt selbststän-dig mit den Multifunktionsgeräten. „Die Kommunikation klappt sehr gut. Alternativ funktioniert sie auch mit Hand und Fuß.“ Auch der Einkauf stellt keine große Herausfor-derung dar. „Sowohl in München als auch in China sind mittlerweile alle Zutaten verfüg-bar“, KOCHEN MIT WEITBLICK Kreative Lösungen für professionelle Gastrononomie. Lacher Großküchen GmbH Tel. +49 6151 - 98 01-0 · www.lacher.de reportage gibt in China keine Semmeln. Also gab es dann einfach Kartoffelsalat“, zeigt Horst Waldner ein Beispiel auf. „Ein Kompromiss findet auch hin-sichtlich des Schärfegrads und der Salzverwen-dung statt“, ergänzt Peter Busam vom Studen-tenwerk München. Nur bei einem kennt das Studentenwerk keinen Kompromiss: „Gluta-mat haben wir verboten.“ Pünktlich ab 11.30 Uhr werden die Gerichte von den chinesischen Köchen ausgegeben. Ob mit Gabel oder Stäbchen – das Menü kommt bei allen Studenten gut an. lan Für Ihren Erfolg beim Gast Objekteinrichtungen Großküchentechnik Gastronomiebedarf sagt Caroline Otto, die seit vielen Jahren die internationale Delegation betreut. „Aus-gefallene Lebensmittel werden mitgebracht, z. B. Gewürze und Bohnenmus aus Chi-na oder das Brathendl- Gewürz aus Horst Waldner München.“ Wenn eine Zutat dennoch fehlt, wird einfach improvisiert. „Einmal wollten wir zu unserem Biertbratl Knödel anbieten, aber es LAC002_Anzeige_RZ.indd 1 15.06.15 13:24 135


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