Trendfrage Energie

first_class_06_07_2015

Fotos: RWE Energiedienstleistungen Trendfrage ausstattung Die Sonnenfinsternis vor ein paar Wo-chen machte die Energiebranche an vielen Orten ein wenig nervös. Denn wo kei-ne Sonne, da kein Strom. Wo erneuerbare Energien immer mehr zum Energie- Rückgrat werden, da müs-sen Sonne und Wind auch zuverlässig „abliefern“. Wie auch immer: Die Branche war vorbereitet, und wohl auch deshalb blieben die befürchteten großen Ausfälle aus. Den-noch: Generell zeigt sich, dass die bisher gewohnte Versorgungssicherheit, auch im Zuge des Vormarschs erneuerbarer Ener-gien sinkt. „Zugleich geht der Wärmebe-darf kontinuierlich zurück, und der Kältebedarf steigt“, erläutert Jörn-Erik Mantz, Geschäfts-führer von RWE Energiedienstleis-tungen. Und er ist überzeugt: „Diese Entwicklungen und viele weitere ma-chen die Energiewende in Deutschland zu einer der größten Herausforderungen überhaupt.“ Der künftige Energiemix wird, seiner Mei-nung nach, insgesamt komplexer, dyna-mischer und deutlich dezentraler werden. „In diesem Kontext gewinnen flexible Energiedienstleistungen und speziell die dezentrale Strom- und Wärmeerzeugung mittels hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopp-lung (KWK) stetig an Bedeutung“, führt er weiter aus. Denn gerade für die Hotellerie, die in der Regel einen ganzjährig hohen Wärme- und Strombedarf zu verzeichnen hat, ergeben sich mit KWK-Anlagen wie Blockheizkraftwerken nicht nur deutliche Einsparpotenziale durch die Strom- und Wärmeerzeugung in einem Prozess, son-dern auch verringerte CO2-Emissionen. Dezentrale Energieanlagen und E-Mobilität sind Trendtreiber in der Hotellerie geworden. Wir sprachen mit Jörn-Erik Mantz von RWE Energiedienstleistungen über die Potenziale. Energie 40 6-7/2015


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