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Fotos: Bindi, Kirchner in den 1970er Jahren konnte das Unternehmen so weltweit expor-tieren. Ins Sortiment gelangte in dieser Zeit auch Herzhaftes wie Pizza und Focaccia der Marke Buoni e Pronti. Die Marke der Italiener Was Antonio Balestrieri mit Be-geisterung bei Espresso und Kek-sen im Meetingraum der Mailän-der Firmenzentrale präsentiert, lässt sich ein paar Meter weiter wie eine kleine italienische Back-stadt erleben: Links laufen die „angehenden“ Profiterols durch die Straße, rechts der Biskuit-teig, eine Straße weiter entsteht die Torta Della Nonna. An den meisten Bändern belegen flinke Hände die Teige mit Früchten, Aufstrichen oder Füllungen, die hier ebenfalls selbst hergestellt werden. Niels Konzack, Ge-schäftsführer von Bindi Deutsch-land, atmet tief ein und aus: „Das ist der Geruch meiner Kindheit“, stellt er beseelt fest. „Als meine Eltern 1996 mit dem Vertrieb der Bindi-Produkte in Deutschland begannen, sind wir zusammen immer wieder hierher gefahren.“ Seit dem Tod des Vaters vor ein paar Jahren leitet der heute 30-Jährige selbst die deutsche Vertriebszentrale in Halle/West-falen mit seiner Mutter und besucht regelmäßig den Mai-länder Stammsitz, wo er seine Waren auswählt und ordert. Etwa 20 Neukreationen lanciert das Unternehmen pro Jahr. In der Mailänder Zentrale mit ca. 500 Mitarbeitern können sogar Endverbraucher im Werksverkauf die Produkte erwerben, daneben gibt es das starkbesuchte, weltweit einzige Bindi-Café. „Man kann sich in Deutschland gar nicht vorstellen, wie sehr die Ita-liener Fans der Marke sind und in ein Restaurant und Café ge-hen, weil sie schon von weitem den Bindi-Aufsteller oder die gebrandete Kühltheke se-hen. Fast jeder kennt hier die Produkte.“ Auch im Dolce-Vita-begeisterten Deutsch-land sind in vielen gehobenen Hotel-/Gastronomien und Systemgastronomien die Produkte schon im Einsatz, aber im Vergleich natürlich nicht so omnipräsent. „Manche Gas-tronomen haben immer noch Hemmungen, nach außen zu zeigen, dass sie ihre Desserts nicht selbst machen“, beobach-tet Niels Konzack oft. „Dabei sind diese von Bindi original in Italien hergestellt. Und wer mag, kann daraus seine eigenen Kreationen machen – bei kons-tanter Kalkulationssicherheit.“ Ob Torten, Kuchen oder Eis – bis heute produziert Bindi seine Pro-dukte nach international gültigen Standards ausschließlich an drei italienischen Standorten – für ausgewählte Projekte in Mailand auf Wunsch auch individuell in kompletter Handarbeit samt ei-genem Fotostudio. Anschließend werden alle Waren auf –24°C he-runtergekühlt. 60 % verbleiben in Italien, 22 % gehen ins weitere Europa, vor allem nach Deutsch-land, Frankreich und UK. Einzig in New Jersey gibt es für den wachsenden US-Markt eine ei-gene Produktion. Doch wohin geht der Trend? „Richtung Monoportionen“, weiß Antonio Balestrieri. „Wegen der steigenden Nachfrage planen wir bereits eine eigene Produktionshalle.“ Zudem werden im-mer mehr Frühstücksangebote geordert. Es ist das alte Lied vom Selbst-können oder wissen, wer es kann – für das Mutterland des Dolce Vita sind dies mit Bindi zwei ebenbürtige Alter-nativen. Conveni-ence hin oder her. www.bindi.de syk Selber machen oder Bindi – in puncto Dessert sind dies für viele Gastronomen in Italien die einzigen Alternativen. Ein Besuch in Mailand. Niels Konzack, Geschäftsführer Bindi Deutschland Debic ist eine Marke von FrieslandCampina Foodservice. Erdbeeren lieben Sahne! Die Erdbeersaison ist da: Krönen Sie Ihre fruchtigen Kreationen mit Debic Profi -Sprühsahne! www.debic.com


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