Frühe Wellness

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Fotos: © fabiomax - Fotolia.com, © fizkes - Fotolia.com Wellness ist in puncto Ernährung heute vor allem eine Frage der Verträglichkeit. Mit einem ausge-feilten, ganzheitlichen Ernährungskonzept können dies Wellnesshotels oft eine Spur glaubwürdiger präsentieren als allgemein ausgerichtete Häuser. Das Bio- und Well-nesshotel Alpenblick in Höchenschwand z. B. – ein Mitglied der Wellness-Hotels & Resorts – zählt im Schnitt 70 Früh-stücksgäste und kommt ihnen am Frühstücksbuffet im Falle von Nah-rungsmittelunverträglichkeiten mit zahlreichen Angeboten wie Soja- oder Mandelmilch und glutenfreien Backwaren ent-gegen. Und da nicht für jeden extra gekocht werden kann, verzichtet das Hotel einfach auch weitgehend auf Gluten und Tiermilcheiweiß. „Wir mussten uns erst einmal an Rezepte herantasten, die Un-verträglichkeiten berück-sichtigen, aber auch normal Essenden schmecken“, so der Direktor des Schwarz-wälder Hotels, Ferdinand Thoma. Generell sieht das Ernährungskonzept des Hauses basenreiche Kost mit reifen Beeren oder veganen Brotauf-strichen vor – also wenig Fleisch, Fisch und Milchproduk-te. „Aber wenn wir Wurst anbieten, dann aus bio-zertifizierten Betrieben aus unse-rer Region“, betont Ferdinand Thoma. Wenn möglich, wer-den die Produkte im Haus hergestellt – und auch so präsentiert. „Un-sere Konfitüre im Einweck-glas, wie Mutter sie früher gemacht hat, schmeckt einfach anders als abgepackte Produkte und weckt dazu Kindheitserinnerun-gen“, so der Direktor. Damit die schönen Momente nicht unter Besteckgeklapper untergehen, dämpft dezente Musik die Ge-räusche. So bleibt der Puls unten, und der Tag beginnt ausgeglichen. Frühstück als Medical Wellness Wo die Grenzen zwischen Wohlfühlwell-ness und solchem mit gesundheitsfördern-dem Anspruch verschwimmen, wird das Frühstück mehr denn je auch Teil eines Treatmentprogramms. Im Gesundheitsre- food Frühe We l l ness 26 6-7/2015


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