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TV in Serie Das Mediennutzungsverhal-ten von Hotelgästen hat sich sowohl im privaten als auch im beruflichen Bereich in den vergangenen Jahren massiv verändert. Bei einem Hotelauf-enthalt wollen sie selbstverständ-lich mit der Welt vernetzt bleiben. Wi-Fi und TV mit umfangrei-chen Inhaltsangeboten gehören mittlerweile zu den entscheidenden Kri-terien bei der Wahl des Hotels. Damit verbunden haben sich auch die favori-sierten Programme geändert. Laut ei-ner medien Wenn es aktuell um Hotel-TV geht, sind Live- Sportübertragungen und Serien bei Hotelgästen die beliebtesten Programme. von Sky in Auftrag gegebe-nen Studie sehen sich die Gäste derzeit am liebsten Sportüber-tragungen und -nachrichten an. Zudem spielen Serien und Dokumentationen eine zuneh-mend starke Rolle. 44 % der Ho-telgäste würden Serien sehen, wenn sie angeboten werden, 64 % Dokumentationen. Haben 56 % der beruflich Reisenden Interesse an Sky auf ihrem Hotel-zimmer, schauen 75 % Live-Sport auch gern mit anderen Gästen an der Hotelbar. Befragt wurden 400 Gäste, gleichermaßen Privat- und Geschäftsreisende. Thriller bis Heimatfilm Sky hat entsprechend sein Pro-gramm individuell konzipiert: von Lösungen für einzelne Zim-mer, die Hotelbar, Konferenz- und Aufenthaltsräume bis hin zu einer zentralen Einspeisung. Sky Atlantic HD etwa zeigt Program-me des US-Senders HBO: Belieb-te Serien wie „Die Sopranos“, „Six Feet Under – Gestorben wird immer“ oder „The Wire“ laufen hier ebenso wie TV-Premieren, z. B. „Game of Thrones – Das Lied von Eis und Feuer“. Alle Serien sind in englischer Originalfas-sung und auf Deutsch verfügbar. Mit der Thrillerserie „100 Code“ setzt Sky Deutschland darüber hinaus auf eine Eigenproduktion, und mit Sky plc und Sky Italia ent-wickelt die deutsche Dependenz das internationale Serienprojekt „Diabolik“. Auch mit der ARD, X Filme und Beta Film hat sich eine Zusammenarbeit ergeben: Gemeinsam wird derzeit an dem deutschsprachigen Serienprojekt „Babylon Berlin“ gearbeitet, das auf der Bestseller-Reihe mit Kom-missar Gereon Rath im Berlin der 1920er Jahre basiert. Dank der Partnersender können Hoteliers ihren Gästen zusätzliche Kanäle zu den Themen Natur, Tierwelt, Abenteuer, Heimatfilme, Tech-nik, Hollywood-Filmen und Kin-derunterhaltung anbieten. www.sky.de hantermann.eu Wir animieren unsere Gäste oft zur Meinungs-äußerung Unternehmensberater und sehen sie als Unternehmensberater, als Gäste www.kamp-hotels.de, www.iiq-check.de jus mit deren Hilfe wir unsere Leistungen verbessern“, betont Peter Kohlen, Marketingleiter des Strandhotel Duhnen. Seit 20 Jahren werden in dem Vier-Sterne-Nordseehotel Fragebögen auf den 76 Zim-mern hinterlegt – mit steigendem Rücklauf und immer aufwändigerer Auswertung. Daher führte das Haus 2013 den iiQ-Check ein, mit dem jeder Gast nach der Abreise eine E-Mail samt Fragebogen erhält. 20 bis 30 % der Empfänger nut-zen die Bewertungsoption und beantworten Fragen zum Gesamteindruck und zu einzelnen Leistungen. Für das Hotel sind gerade die Urteile über die Mitarbeiterqualität und das Preis-Leistungs-Verhältnis-ses wichtig. Das Tool teilt die Bewer-tungen automatisch mit HolidayCheck, Trivago und Online-Buchungen korrelieren mit den Bewertungen. Das Strandhotel Duhnen hat sich mehr denn je systematisch aufgestellt. Zoover, wobei die Weiterempfehlungsrate und Kurz-bewertungen in einem Widget auf der Hotelwebsite erscheinen und einen Überblick bieten. Vom Widget gelangt der User zur eigenen „Gästebewerten“-Seite – und bleibt so auf der hoteleigenen Seite. Dadurch werden mehr Direktbuchungen generiert, ein erklärtes Ziel des Tools. Für die Hotelwebsite liegt wiederum die Absprungrate indes noch bei 35 %. „Genauso wichtig wie das Generieren neuer Buchungen ist für uns, Be-wertungen im Blick zu behalten und schnell reagieren zu können“, betont Peter Kohlen. Momentan gibt es z. B. Bauarbeiten, und das Hotel bietet Rabatte an. Auf negative Kritik reagiert das Haus nicht über das Tool, was mit einer Kommentarfunktion möglich wäre, son-dern sucht den persönlichen Kontakt. Unabhängig davon wird ein wöchentliches Reporting automatisch an jede Abteilung versandt. Einen weiteren Pluspunkt sieht Peter Kohlen in der Vergleichsoption mit fünf Ho-tels der Region. Neben der Anwendung für das Hotel nutzt das Strandhotel auch das entsprechende Tool für Restaurants, „eine abgespeckte Variante von iiQ-Check, die eine Schnellbewertung ermöglicht“, so Peter Kohlen. 6-7/2015 15


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