Page 45

first_class_05_2015

Foto: KraftCom markt & trend IM GESPRÄCH MIT... … Ingo Kraft, Geschäftsführer KraftCom Zu den alltäglichen Aufgaben von Housekeeping und Tech-nikern kommt oft noch viel Or-ganisatorisches hinzu. Kraftcom Geschäftsführer Ingo Kraft er-läutert, wie ASE-QM zukünftig die Arbeit erleichtert. Herr Kraft, wie hat sich das System entwickelt? Das Familien-Hotel Feldberger Hof, welches bereits unsere ASE-Berufsmode für Gastronomie, Hotellerie & Catering Einfach online bestellen: www.jobeline.de In unserem Online Shop finden Sie ständig aktualisiert unser attraktives Produktsortiment, aus dem Sie rund um die Uhr bequem bestellen können. und Spa-Bereich. Die Damen- bluse Salinas und das Herren-hemd Flint sind z. B. aus einem geruchshemmenden Gewebe (50 % Polyester und 50 % Baum-wolle) hergestellt. Generell lasse sich durch Bei-mischung von Funktionsfasern das Eigenschaftsprofil der klas-sischen Gewebe verbessern. Elastanfasern geben den Stoffen bisher unerreichbare Stretch- Werte, was modischere Schnitte zulässt. Tencel verbessert das Feuchtigkeitsmanagement, die Weichheit und den Fall der Be-rufskleidung. Die Pflegeeigenschaften sind nicht anders als bei herkömm-lichen Materialien, die Wasch-temperaturen liegen zwischen 60 und 95°C. Einziger Nachteil von Funktionsfasern in Berufs-kleidung ist der Preis: Er nimmt je nach Fasermenge, die einge-arbeitet ist, zu. Beim Personal ist Arbeitsklei-dung mit Funktionsfasern beliebt. Eine Tatsache, über die sich die Textil-expertin Sabine Anton- Katzenbach nicht wundert: „Niemand möchte heute mehr mit einer weit ge-schnittenen, unmodernen Kleidung an die Arbeit ge-hen.“ Nicht anders sieht das Jutta Mester, Verkaufsleiterin der DBL-Vertragswerks Textil- Service Mecklenburg: „Die Kleidung soll nicht nur attraktiv aussehen, sie muss vor allem gut sitzen, und das in den verschie-densten Konfektionsgrößen.“ Der Fokus liege „immer stärker auf einer guten Passform und perfekten Schnitten“. Bei den Materialien sieht sie hochwerti-ge Gewebe (50/50-Mischungen aus Kunstfaser und Baumwolle) sowie leichtere Grammaturen (65/35-Mischungen) im Trend: „Tendenz: Hauptsache leicht und atmungsaktiv.“ Die ange-sagten Modefarben für 2015 sind nach Angaben der DBL-Expertin Lava, Tinte, Mocca und Rubin, out sind grelle Töne. Bei Schürzen, Westen oder Bist-rojacken gehe der Trend zu eher gedeckten Farben wie Grau, Braun, Schwarz, Dunkelrot oder Dunkelblau. Grelle Töne sind out In der Küche bleibt die Kochja-cke weiß, aber auch das schwar-ze Outfit erfreut sich immer grö-ßerer Beliebtheit. „Das sieht cool aus, ist aber aus Hygienegrün-den nicht unproblematisch, da sehr dunkle Kleidung nach vie-len Wäschen schneller ausgebli-chen wirkt“, erklärt Jutta Mes-ter. Verstärkte Nachfrage re-gistriert man beim DBL Service Miettextilien nach Veredelung der Kleidung mit eingestickten Logos. Hier greifen die Gastro- betriebe auf schlichte Standard-kollektionen zurück, um sie dann zu individualisieren. Jutta Mester: „Das ist ein ebenso aus-sagekräftiges wie kostengünsti-ges Bekleidungskonzept.“ chb Tablet-Lösung zur Gäste- information einsetzt, trat an uns mit der Bitte heran, die-se um eine Lösung für das interne Prozess- und Quali-tätsmanagement zu ergän-zen. Vor allem sollten hier Mängel erfasst werden und diese intern kommuniziert werden können. Überfordern solch komplexe Systeme wie ASE-QM nicht die Mitarbeiter im Hotelalltag? Wir haben uns entschieden, das System nicht zu überfrachten und so die vielzitierte „eierle-gende Wollmilchsau“ zu schaf-fen. Durch die einfache Konfigu-rierbarkeit sind viele Szenarien möglich, z. B. kann die Haus- dame eine kaputte Lampe im Zimmer direkt über das Gäste- Tablet aufnehmen. Diese Mel-dung wird dann an das Smart-phone des nächsten Haustech-nikers weitergeleitet, der das Zimmer nach der Reparatur den Kollegen an der Rezeption wie-der als beziehbar meldet. Wie können Hoteliers Ihr System in eigene Strukturen integrieren? Das ist nicht kompliziert, denn eine Installation ist nicht notwendig. Durch den Zugriff via Webbrowser über bereits vorhandene Geräte wie Smart-phones, Tablets oder PCs, kann das Produkt plattformunabhän-gig betrieben werden. Ledig-lich das System selbst benötigt einen Webserver, der bei Be-darf beim Hotel direkt integriert wird. Üblicherweise jedoch hos-ten wir das System auf unserem ASE-Server und bieten es so als Cloud-Lösung an. Sind bereits ASE-Produkte im Einsatz, wird die QM-Lösung auf dem beste-henden Server einfach freige-schaltet. Für die Anbindung an vorhandene Systeme, wie eine Front-Office-Lösung oder ein Hotel-Informationssystem, stel-len wir die Schnittstellen bereit. Wie erfolgt die Lizenzierung? Wir sprechen hier von einer User-basierten Lizenzierung. Diese bieten wir gestaffelt in Größen von fünf, zehn oder 20 Usern an – je nach Personal- und Hotelgröße. Eine bestehen-de Lizenzierung kann jederzeit mit nur einem Anruf ausgebaut werden. Wartung und System-updates sind zudem im Preis inbegriffen und werden von uns aus direkt auf den Server via Fernwartung aufgespielt. Vielen Dank für das Gespräch! flo Grelle Farben sind bei der Berufsmode 2015 out, umso mehr finden Funktionsfasern weiter Anklang. LAMPENTAUSCH VIA TABLET 5/2015 45


first_class_05_2015
To see the actual publication please follow the link above