Villa Kennedy, Frankfurt: Francoforte Gusto

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Fotos: Villa Kennedy, Konzack Michael Douglas hat die Zeit in der Villa Kennedy mächtig in der Hand – zumindest eine Zeit lang. Denn gerade posiert er mit einem klassischen Tick-Tack-Wecker zwischen den Fingern auf drei XXL-Fotos über dem Concierge. Währenddessen hat ein paar Meter weiter transportieren derzeit nicht nur die Fo-tos der Künstlerin Kiki Kausch, die in der Villa Kennedy ausgestellt sind, sondern auch der modern-erhabene Wandelgang zum Restaurant, das unkitschige Spa- Konzept auf 1.000 m² oder die zeitlosen Zimmereinrichtungen, die seit 2006 nichts von ihrer eleganten Originalität verloren haben. Eine große Zimmeretagen-Reno-vierungsaktion oder ähnliches hat es hier seitdem noch nicht gegeben. „Dafür wird im fortlaufenden Betrieb bei uns immer wieder etwas ausgetauscht, neu gestri-chen und erneuert, was u. a. unser haus-eigener Maler übernimmt“, erzählt die PR & Marketing Managerin Yasmin Michel. Das historische Fünf-Sterne-Hotel, rund 15 Fußminuten vom Hauptbahnhof ent-fernt, hält dabei 127 Zimmer und 35 Sui-ten wie die Präsidentensuite mit dem Turmzimmer bereit; hinzu kommen acht Tagungsräume für 450 Personen samt Ball-saal. Herzstück des 2006 erbauten Luxus-hotels ist die 1904 erbaute Villa Speyer, das ehemalige Privathaus einer Frankfur-ter Bankiersfamilie, die komplett in die neue Anlage integriert wurde. Sizilien in Frankfurt Ein Highlight für das Hotel und den heiß-umworbenen Frankfurter Stadthotelmarkt ist der Innenhof. Hier könnte spätestens der Wecker von Michael Douglas für ein paar Momente stehenbleiben. „Denn his-torisch belassen und natürlich bewach-sen, finden immer mehr Frankfurter in den letzten Jahren in unseren Innenhof“, berichtet Daniela Fette, Director of Sales & Marketing. „Aber wir wollen ihn zu-sammen mit unserer familienfreundlichen Gastronomie künftig noch stärker bei den Frankfurtern positionieren.“ Dafür sor-gen u. a. Aktionen wie das Terrassenfest im Juli, dass sich mit Live-Cooking-Stati-onen, Antipasti- und Dessertbuffet sowie einer Live-Band fernab von jedem stei-fen Schlossambiente präsentiert. Zudem hat gerade im Hauptrestaurant Gusto die zweite Küchenparty mit rot-weißkarier-ten Tischdecken, abgehängten Kräutern und viel Live-Musik stattgefunden. „Seit dem Relaunch des Restaurants vor einem Jahr haben wir das Thema Italien hier noch stärker zuspitzen können“, erläutert Daniela Fette. Denn die Gäste sind heute zweifelsohne extrem erfahren, wenn es um italienische Küche geht. In der Hotellerie ist absolute Authentizität heutzutage zum K.o.-Kriterium geworden. Rocco Fortes Tochter Lydia entwickelte vor diesem Hintergrund zusammen mit dem F&B-Team und dem sizilianischen Chefkoch Dario Cammarata ein Speisen- Francoforte Gusto Ben Stiller auf dem Foto die Füße auf den Tisch von Bild-Chefredakteur Kai Diek-mann gelegt. Laissez-faire mit verlässli-chem und gleichermaßen überraschendem Stil ist in der Villa Kennedy, der ersten der drei deutschen Rocco-Forte-Dependancen, auch nach fast zehn Jahren angesagt. Das 30 5/2015


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