Akzent Hotel Höltje, Verden: Ganz schön hanseatisch

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Die Geschichte des Akzent Hotels Höltje in Verden unter der Regie der Familie Glander be-gann am 1. Oktober 1983 mit einem Gau. Denn in der Nacht zuvor war passiert, was nie und nimmer passieren darf: Im Zimmer eines Gästepärchens war das Bett zusammengebrochen. Vom Start-Missgeschick ließen sich Anolda und Günther Glander nicht beirren. Sie wirtschafteten als Pächter neun Jahre lang so erfolgreich, dass sie die Immobilie 1995 kaufen und in den folgenden zwei Jahren komplett renovieren konnten. Seit 1997 führen die Eigentümer ein elegantes, dem modernen hanse-atischen Stil verschriebenes Haus. Vor fünf Jahren folgte dann der Generationswechsel: Gördt Glander führt seit Juni 2010 mit seiner Frau Maria das Hotel. Die beiden Senioren stehen ihnen aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite. Die 62 Gästezimmer des Vier-Sterne-Hotels sind zeitlos eingerichtet, aber modern ausgestattet. Die historische Substanz – das Hotel wurde in den Jahren 1823 und 1824 erbaut – bringt es mit sich, dass kein Zimmer wie das andere ist. Einzel- und Doppelzimmer prä-sentieren sich in den unterschiedlichsten Formen und Größen. Und beinahe jedes Zimmer hat seine eigene Geschichte. 1903 kam das Haus in den Besitz der Familie Höltje und wurde als „Höltjes Gesellschaftshaus“ u. a. durch die Wirren der beiden Weltkriege gelotst. Als Hotel Höltje führten Rudolph Höltje sen. und Rudi Höltje jun. das Haus mit 34 Zimmern und Saalbetrieb von 1956 bis 1981. 1983 traten dann Anolda und Günther Glander auf den Plan. Heute ist das Hotel eines der größeren seiner Art im niedersächsischen Verden, beschäftigt 37 feste Mit-arbeiter und Auszubildende sowie diverse Aushilfen. Das Restaurant „Glander‘s“ mit 50 Plätzen bietet deut-sche Küche mit internationalen Einflüssen, zubereitet aus möglichst regionalen und saisonalen Zutaten. An der Hotelbar „No. 13“ werden Weine und Spirituosen aus aller Welt serviert, im Bankettbereich finden Ge-sellschaften zwischen fünf und 120 Gästen Platz. Ideengeber und Trendscout Noch bevor sie 1983 „ihr“ Hotel übernahmen, agierten die Glanders sen. als Gründungsmitglieder der Niho-gast, die 1985 in Hogast und elf Jahre später schließ-lich in HGK umbenannt wurde. Logisch, dass auch Gördt Glander Mitglied der Einkaufskooperation ist. Die Vorteile lagen vom Start weg auf der Hand. „Be-vor meine Eltern Mitglied wurden, sind sie für ihr Speiserestaurant jede Woche einmal zum Einkaufen nach Bremen gefahren“, erzählt der Hotelier. „Mit der Nihogast, später HGK, eröffnete sich für meine Eltern eine Möglichkeit, dem Lieferanten eine gesicherte Zahlungsquelle zu bieten und gleichzeitig mit vielen Fotos: Akzent Hotel Höltje, © Lupo / Pixelio Im Akzent Hotel Höltje in Verden ist jedes Zimmer anders. Und beinahe jedes hat seine eigene Geschichte. Ganz schön hanseatisch


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