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durch einen Kiosk mit Tankstellenpreisen ersetzt. Schließlich gibt es für 3 E das Fit-nesscenter, für 8 E die Sauna, und das Nivea- Haus hält wieder 30 verschiedene Beauty-und Massageanwendungen bereit. Durch die Wahlfreiheit und den Self-Service kommt das Hotel mit 79 Mitarbeitern aus. A-ja versteht sich als „öffentlicher Raum“. Bereits seit März, während der Kaltstartphase des 22 Mio. E teuren Grömitzer Baus, war das Sonnendeck ein beliebter Ausflugs-ort, ebenso die beiden Bars und die Frontcoo-king- Gastronomie „Sky Piazza“ samt bunter Familienecke im Obergeschoss. In den acht Bereichen der Self-Service-Mensa gibt es die 40 Lieblingsgerichte der Deutschen und damit eine Neuauflage des Erfolgskonzepts aus Warnemünde. Schon bei der Eröffnung in Grömitz konnte dabei der Millionste A- ja-Gastronomiegast begrüßt werden. Ich treffe auf dem Sonnendeck Jupp aus Fotos: A-ja Grömitz Links die Seebrücke, rechts der Yacht-hafen – der Blick vom stilvollen Son-nendeck im fünften Stock des A-ja Grömitz bis nach Travemünde, Boltenhagen oder die Lübecker Bucht ist beeindruckend. Auch in den weißen Ledersofas fühlt es sich nicht nach „Budget“ an. Einzig die Sicht auf die Bauplanen direkt zu Füßen stört noch ein wenig. Das zweite „Volkshotel“ der A-ja-Marke in Grömitz sollte zeitgleich mit dem rundum aufgefrischten kommunalen Meerwasser- Freizeitbad eröffnen. Die Hotelgäste wären durch einen Bademantel-Durchgang direkt zum vorderen Gebäudeteil gekommen. Doch auch das Verschieben des Eröffnungs-termins half nicht. „Die Welle“ wird erst im Mai fertig. Aber schon jetzt ist klar: Das 222-Zimmer-Hotel bildet mit dem Bad offi-ziell die „Neue Mitte Grömitz“. Den Erfolg der innovativen Hotelkette bremst die Dau-er- Umbau-„Welle“ nicht. Denn die deutsche Ferienhotellerie ist herausgefordert: durch Personalmangel, online vermarktete Privat-unterkünfte, unberechenba-re und spon-tane Urlaubsplanung sowie individuellere Gästeanforderungen. Mit A-ja als schlanker Urlaubsmarke weist die Deutsche Seeree-derei der Branche eine mögliche Lösung. Das zeigte die Premiere des ersten Hauses in Warnemünde mit einer Auslastungs-quote von 90 % im ersten Jahr und der da-mit erfolgreichsten deutschen Hotelneueröffnung. Für das A-ja Grömitz wäre der Geschäftsführer Holger Hutmacher mit 75 bis 80 % Auslastung im ersten Jahr be-reits zufrieden, da noch bis Ende Mai mit dem Erlebnisbad ein „Teil des Gästever-sprechens“ wegfällt. Die Idee ist und bleibt dabei aber klar proklamiert und umgesetzt: ein Budget- Wellnesshotel in erstklassiger Lage („erste Strandreihe für alle“) mit dem Ambiente und Wellnessangebot eines Vier- Sterne-Hotels, niedrigem Zimmerpreis ab 39 E pro Person und Upgrade-Möglichkeiten im Baukasten-Prinzip. Kulinarisches Fremdgehen Konkret heißt das, dass auch im neuen A-ja Grömitz die extradicken Boxspringmatratzen, das Bad mit modischer Glaswand, das frische Dekor und der 40-Zoll-LED-TV in die Zim-mer Eingang gefunden haben. Zusatzleis-tungen wie Frühstück (11 E pro Person) oder HP in der Erlebnisgastronomie (30 E), sind zubuchbar, die „500-E-Urlaubswoche“ (Samstag bis Samstag) ist HP-inklusive. Die Mini-bar wird A-ja geht in die zweite Runde und adaptiert seine Erfolgselemente diesmal an der „West-Ostsee“ in Grömitz. Der endgültige Durchbruch als Kette? Pächter: A-ja Resort und Hotel GmbH Bauherr, Investor: Deutsche Immobilien AG, Wellness Resort Grömitz GmbH & Co. KG Architekten: Seeger Müller Architekten Innenarchitekten: Köck + Bachler GmbH Generaleinrichter: DSR Hotel Holding GmbH Betten: FBF bed&more Kosmetik: Nivea Beiersdorf Lose Möbel: Stuhlfabrik Schnieder TV-System: P-Labor PROJEKTBETEILIGTE (Auszug) www. fbf-bedandmore.de hotelkonzepte


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