Onlinevertrieb - Brand Bidding: „GeBRANDte“ Kinder

FIRST_CLASS_04_2015

Fotos: © Victor Zastol‘skiy - Fotolia.com, © Fischer-cg.de - Fotolia.com, © Atanas Nastro - Fotolia.com onlinevertrieb GeBRANDte Kinder Auch einen Netzprofi wie Marco Nussbaum kann es treffen. Wie der Prizeotel-CEO in seinem im Februar veröffentlichten Brief an den Booking-Manager Peter Verhoeven an-schaulich öffentlich dargelegt hat, hat die Präsenz seiner Marken unter den Brand- Bidding-Aktionen des Buchungsportals Booking zu leiden. Demnach zahlt bzw. „bietet“ das Portal auf die Prizeotel-Brands bei Google, wodurch User statt auf die Websites seiner Hotels auf Booking.com umgeleitet werden. „Wenn nun booking. com (http://booking.com/) Werbung für die Keywords „Prizeotel Hamburg“ schal-tet, dann nimmt booking.com uns diesen Gast weg. Ich nenne das ,Guestnapping‘“, schreibt Marco Nussbaum. Doch nicht nur das: Durch das Bieten des Portals auf sei-ne Marken sind auch die eigenen Anzeigen bei Google erheblich teurer worden. Der Hotelier legt damit seinen Finger in eine Wunde, welche die Branche schon län-ger plagt. Brand Bidding, d. h. die Nutzung von Hotelmarken für Suchmaschinenmar-keting (SEM) und deren Verwendung als Keywords z. B. bei Google AdWords, wur-de schon vom europäischen Dachverband Hotrec zusammen mit anderen Punkten in den „Benchmarks fairer Praktiken in der Online-Distribution“ 2012 zur Diskussion gestellt. Doch offenbar fällt es den Porta-len schwer, freiwillig darauf zu verzichten. mein Zimmer dein Zimmer 34 4/2015


FIRST_CLASS_04_2015
To see the actual publication please follow the link above