Certified Star-Award: Neue Stars gesucht

first_class_03_2015

Foto: privat branchenfokus IT-Risiken bedrohen jeden Die Bedrohung aus dem Netz nimmt immer mehr zu. Es gilt zunehmend, sich gegen Cyberrisiken zu versichern. gesucht Der Certified Star-Award wird seit 2011 jährlich vom Deutschen Geschäftsreiseverband VDR und „Certified – Das Kundenzertifikat“ an die besten Tagungs- und Businesshotels in verschiedenen Katego-rien Stars verliehen. Neben den überzeugendsten Tagungs- und Business-hotels zählen dazu auch die besten nachhaltigen Hotels sowie Neues Jahr, die herausragendsten Häuser des dynamisch wachsenden Segments der Serviced Apartments. Die Nominierungs-phase neuer Certified erfolgt im Frühjahr durch eine Fachjury bestehend Star-Award. Demnächst aus Vertretern der Trägerverbände VDR, DGVM, Veran-staltungsplaner. werden die erfolgreichsten de und dem Bundesverband Sekretariat und Büromanagement e.V. sowie den Prüfern (Travel- und Geschäftsreisehotels Neue Eventmanager aus Unternehmen wie Beiersdorf, Siemens, nominiert. Telekom, Ernst & Young). Entscheidend sind für die Jurymitglieder jene Hotels, die sich durch besondere Qualität und ausgezeich-nete Leistungen bei Geschäftsreisenden und Tagungsgästen bewährt haben. Nach der Nominierung werden die entsprechenden Hotels in-formiert, so dass sie vom 15. Juni bis 15. Oktober 2015 ihre Kunden und Informationen und Bedingungen für den Erwerb eines Gäste zur Abstimmung via Online-Voting motivieren können. Certified-Siegels finden Interessierte unter Die abendliche Preisverleihung findet schließlich am 29. November 2015 www.certified.de. im Hotel Vier Jahreszeiten Starnberg statt. Das Geschäfts-reisehotel im bayerischen Starnberg hat selbst bei den zu-rückliegenden Verleihungen einige Auszeichnungen ge-winnen können, im letzten Jahr sogar als bestes Certified Conference Hotel. „Für uns von Certified war vor diesem Hintergrund naheliegend, die besten Hotels für 2015 dort zu küren“, erklärt Till Runte, Geschäftsführer von Certi-fied. Die Verleihung ist der Höhepunkt des am 29. und 30. November 2015 statt-findenden Certified Hotel Summit. Die Workshopveranstaltung dient mit themenrelevanten Vorträgen und Best-Practice-Beispielen vor allem dem internen Austausch unter den Certified Hotels. In die-sem Jahr werden die neu eingeführ-ten Prüfkriterien im Blickpunkt stehen, die im letzten Jahr nach einer Umfrage bei den Nutzern und Kunden aktualisiert wurden. Experten gehen von täglich 1 Mio. Cyber-Attacken und bis zu 200.000 neuen Viren, Trojanern und Würmern aus. AntiSpam- und Virenschutzprogrammen schaffen da allein keine Sicherheit. Während höchstwahrscheinlich 100 % aller Hotels trotz bester Prä-vention gegen Brandschäden versichert sind, haben laut Statistik nur 6 % einen Versicherungsschutz gegen Cyberrisiken. Doch warum sollen Hacker nur an großen, besser geschützten Betrieben interes-siert sein? Die Ursachen für Datenlecks können genauso banal wie technisch kompliziert sein. Laut Statistik, geht in Deutschland z. B. die größte Gefahr von sorglosen, unzufriedenen oder finanziell notleidenden Angestellten aus. Zudem drohen klassische Gefahren wie Hacking und systematisches Ausspähen (Kredit-, Bankkarten etc.), Vi-renstreuen, Geräteverluste, E-Mail-Fehlversand sowie der Sicherheitsfaktor Dienstleister (Buchungs-portale) und Gäste. Cyberthemen müssen daher, wie beim Brandschutz, analytisch angegangen und regelmäßig geprüft werden. Finanzielle Folgen sind meist existenziell: durch Schadensersatzforderungen von Gästen, Haftungsansprüche der Kreditkartenunternehmen oder die Ver- öffentlichungsandrohung von sensiblen Daten. Hinzu kommen Kosten für Anwälte, Datenwiederherstellung oder Betriebsausfall. Nach § 42 a BDSG (Bundesdatenschutzgesetz) sind Unternehmen bei Datenpannen z. B. verpflichtet, Betroffene zu informieren, wenn Versicherungstipp Volker Begas personenbezogene Daten an unberechtigte Dritte gelangt sind ( Kreditkarten-, Übernachtungsdaten etc.). Verstößt das Unterneh-men dagegen, droht ein Bußgeld von bis zu 300.000 E oder mehr, vereinzelt sogar eine Freiheitsstrafe. Für Österreich gelten ähnliche Regelungen. Was leisten nun Versicherer gegen Cyber-Kriminalität, wenn die Maßnahmen versagen? Bisher gibt es nur eine Handvoll Versiche-rer. Einstiegsbeiträge bei oberflächlich vergleichbaren Leistungen schwanken zwischen 1.000 und 5.000 E – und längst nicht sind alle zuvor genannten Risiken und Kosten Standard. So verzichten einige z. B. auf den Einschluss von Cybererpressung, Krisenkommunikationskosten, Schäden durch nicht zielgerichtete Angriffe, Schäden gegen-über juristische Perso-nen oder Kosten für die Wiederherstellung von Systemen und Daten. Spezialisierte Hotelmakler kennen nicht nur die Ho-telrisiken, sondern empfehlen Ihnen genau die Versicherer, die solche Kosten übernehmen und im Notfall qualifizierte Netzwerk-partner stellen. Bedenken Sie: Es geht nicht darum, ob ein Sicher-heitsproblem in Ihrer IT auftritt, sondern wann es passiert und ob Sie zuvor Ihre Hausaufgaben gemacht haben. Volker Begas, Mosaic Versicherungsmakler, www.hotelversicherer.de 8 3/2015


first_class_03_2015
To see the actual publication please follow the link above