Online-Marketing - Big Data – Big Neuland

first_class_01_02_2015

Big Data – Big Neuland Big Data ist ein Zukunftsthema für immer mehr Unternehmen – und die Herausforderung, wenn es um die Umwandlung der rasant wachsenden Datenflut in nützliche Infos geht. Vor allem Kundendaten sind interessant, denn sie bergen den virtuellen Schatz, der sich in bare Münze verwandeln lässt. Und jeder, der im Internet surft, einkauft und ein Hotel bucht, hinterlässt eine Menge digitaler Spuren. Die Datenmenge, die entsteht und protokolliert wird, ist groß und lässt sich nur noch mit speziellen IT-Anwendungen in einen Zusammenhang bringen. So abstrakt das Thema erscheinen mag, überträgt man dieses in den konkreten Hotelkontext, wird schnell deutlich, was sich mit der gezielten Kundendaten-Analyse machen lässt. „Bei Big Data geht es darum, die vorhandenen Daten in einem Hotel intelligent zu verknüpfen und auszuwerten, um einen Mehrwert zu schaffen, der sich im Umsatz niederschlägt. Es geht darum, Gewinne zu optimieren, die Kommunikationsqualität zu verbessern und durch saubere Analysen richtige Investitionsentscheidungen zu treffen“, erklärt der Münchner Marketingberater Michael Toedt. „Der Weg führt heute weg vom Massenmarketing. Es geht um das richtige Angebot zur richtigen Zeit.“ Die Informationen aus den klassischen Datenquellen wie PMS, Gäste-Fragebogen, der Hotel-Website und des E-Mail-Versandsystems, so der Berater weiter, ließen sich sogar zum individuellen Gastprofil verknüpfen – wenn, und dies ist entscheidend, der Gast einer personalisierten Auswertung seiner Daten zustimmt. Doch damit sei es nicht getan: Die verschiedenen Datentöpfe müssten auch sinnvoll in die IT-Struktur des Hotels integriert und vernetzt sein, und dies sei heute meist noch nicht der Fall: „Die Daten müssen so aufbereitet sein, dass man sie sinnvoll analysieren kann. Dazu muss man z. B. wissen, wer der Gast ist, der im Newsletter auf den Link geklickt hat und dann auf die Website geht. Das ist technisch eigentlich kein Hexenwerk, aber man braucht Leute, die das technische mit dem analytischen Verständnis verbinden und Zusammenhänge schaffen. Hierin liegt die eigentliche Herausforderung.“ Puzzleteile sortieren Dass die Relevanz von Big Data weiter zunehmen wird, steht auch für IHA-Geschäftsführer Markus Luthe außer Frage. Die MögDas neue große Kundendaten-Sammeln verspricht zielgenaue Ansprache. Doch neben Know-how erfordert es auch Datensensibilität. 32 1-2/2015


first_class_01_02_2015
To see the actual publication please follow the link above