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Fotos Die Nachfrage nach Bio und Natürlichkeit wächst stetig – auch im Bereich Möbel“, beobachtet Tina Hericke aus dem Bereich Key Account bei GO IN. Dabei sind Materialien wie Holz, Metall oder die Kombination aus beidem gefragt. Zudem steigt das Interesse an nachhalti-gen Materialen (FSC). „Auch das Bewusstsein der Gäste für nachhaltige Produkte wächst“, ist Ute Hülsewig, Geschäftsführerin von Plectamo Hül-sewig, überzeugt. In der Möbelbranche bedeute dies, dass die Materialien neben ihrer Funktionali-tät und Optik auch nach ihrer Umweltverträglich-keit in Produktion und Verwertung beurteilt wer-den. Plectamo verwendet daher langlebiges und vollständig recyclebares Markenmaterial. Bruno Berger, Außendienstmitarbeiter bei Kason, relativiert den Bio-Trend und sieht ihn noch als Randerscheinung. „Natürlich achten viele Leute mitt-lerweile darauf, Naturholz zu be-ziehen, Mit dem Landhausstil verwandeln Hoteliers ihren Außenbereich in eine grüße Oase und reagieren damit auf einen aktuellen Trend. insbeson-dere bei Tischplatten“, erklärt er. „Das hat aber eher optische Gründe.“ Vielmehr spiele, seiner Meinung nach, Regionalität eine große Rolle. „Viele Gastronomen aus der Region kaufen gerne bei uns, da sie sich direkt vor Ort im Werk bzw. unserer Ausstellung informieren können.“ Als Hersteller von Holzmöbeln, der „Made in Germany“ produziert, ist auch für die Stuhlfabrik Schnieder Regionalität sehr wichtig. „Viele unse-rer verarbeiteten Hölzer kommen aus deutschen und teils europäischen Forsten“, erklärt Prof. Reinhard Grell, Gesellschafter des Unternehmens. Gefragt sind hier die Möbel mit Loungecharakter aus sägerauem Bauholz Fichte bzw. Tanne. Das Konzept wird permanent mit neuen Modellen und Serien weiterentwickelt. „Bezüglich der Holzfarben geht der Trend nach wie vor in die helle Richtung“, verrät Prof. Reinhard Grell. „Die Oberflächen erscheinen durch entsprechende La-suren weißlich bis gräulich – als hätten die Möbel wie alte Teakholzmöbel Jahre in Wind und Wetter verbracht.“ Das gäbe einen besonderen Vintage- Charme, und die Möbel wirken dadurch nicht überladen – selbst mit blumigen Polstern. Weniger wirkt Bei den Bezugsstoffen darf gerade beim Landhaus- Look mit Mustern gespielt werden, ohne dass es optisch „zu viel“ wird. Hinsichtlich der Dekorati-on greifen Gastronomen je nach Jahreszeit gern auf Holz-Deko in Verbindung mit anderen natür-lichen Materialien zurück. „Wir raten dazu, keine Extreme zu verwen-den“, verdeutlicht Andreas Marr, Ge-schäftsführer von Objekt-m und meint damit z. B. die Kom-bination aus gedeckten natürlichen Farben mit modernen Formen in dezentem Design. Manch-mal sei es jedoch genau der Stilbruch, der den Charme ausmache. „Gerade junge Gäste stehen gewagten Kombinationen offener gegenüber.“ Dabei gilt: Weniger ist oft mehr. „Die Möbel wir-ken stärker, wenn sie nur durch wenige natürliche Eyecatcher ergänzt werden“, meint auch Bruno Berger. Bietet Kason für einen typisch ländlichen Stil seine Outdoor-Classics an, so verleiht den Modellen auf Wunsch auch ein feuerverzinktes Gestell in Rost-Optik einen besonderen Pepp. Urig und modern zugleich ist das Modell Salz-burg: Dank der ergonomischen Anordnung der Sitzbretter erleben Gäste auf dieser Bank einen hohen Glatz Foto: Glatz Perfekt gerüstet! Entdecken Sie Neuheiten und Klassiker für den Außenbereich! Messetermin: HOGA, Nürnberg 22.02. – 25.02.2015 Halle 9 Stand A60 Internorga, Hamburg 13.03. – 18.03.2015 Halle B7 Stand 514 www.m24.de


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