Page 22

first_class_01_02_2015

Foto: Alfred Faller Konfitürenmanufaktur Thomas Faller, Faller Konfitüren Herr Faller, das Bewusstsein der Gäste steigt, und damit die Ansprüche in Sachen Frühstück – immer mehr greifen auf vegeta-rische und vegane Produkte zurück. Auch Regionalität und Herkunft spielen eine Rolle. Was bedeuten diese Begriffe für Sie? Das Thema vegane Speisen wird bei uns nicht nachgefragt – wobei alle unsere Konfitüren von Haus aus vegan sind, da sie nur aus Früchten, Zucker, Pektin und Zitronensaftkonzentrat bestehen. Regionali-tät dagegen ist für uns sehr wichtig. Dieses Thema liegt schon in den Wurzeln des Un-ternehmens. Meine Großeltern, die 1913 ein Kolonialwarengeschäft betrieben, wurden von den Bürgersleuten mit Waldhimbeeren, Brombeeren etc. aus den umliegenden Wäldern beliefert und machten daraus Kon-fitüre – im Waschzuber. Auch heute noch stellen wir unsere Konfitüren in offenen Kupferkesseln her und rühren sie von Hand. Eine große Menge an Früchten und Beeren beziehen wir nach wie vor aus Südbaden, das Apfelpektin und den Zucker liefern uns Unternehmen aus Süddeutschland. Ausnahmslos weiterfrühstücken? www.bridordefrance.com, www.darbo.com, www.drschaer.com/de, www.edna.de, www.fallerkonfitueren.de, www.nestle.de, www.oetker.com, www.resch-frisch.com, www.seitz-glutenfrei.de, www.transgourmet.de Vogel Die beste Lage in Flugplatznähe nützt nichts, wenn die Hotelgäste hungrig und übellaunig den Flughafenshuttle besteigen. Genervt sind sie erst recht, wenn auch der Check-out unnötig länger dauert. Unter Geschäfts-reisenden und Travelmanagern spricht sich schnell he-rum, welches Hotel diese Schwachpunkte hat, und spä-testens bei gleichen oder nur geringfügig differierenden Frühen Preisen wird gewechselt. Mit Early Bird Breakfast und Quick-Check-Out können Hotels entscheidende Ange-bote für Geschäftsreisende schaffen. Das Unterneh-men Certified, das im Auftrag des Ge-schäftsreiseverbands www.certified.de. VDR Hotels zertifiziert, vergibt daher für beide im neuen Kriterienkatalog wertvolle Punkte. Bereits ab 4 Uhr sollten Hotels bestenfalls ein Early- Bird-Frühstück mit mindestens einer Fachkraft anbie-ten – kein üppiges Buffet, aber ein insgesamt professionelles, vielseitiges Angebot. „Es geht um Manpower, Motivation und die kommunikative Freundlichkeit eines mehrsprachigen Hotelpersonals“, betont Till Runte, Ge-schäftsführer von Certified. Mehr Technik ist bei einem reibungslosen Quick-Check- Out gefragt. Dabei reichen die Optionen von einer am Vortag erfolgten Kreditkartenabrechnung bis hin zur Push-Nachricht auf das Mobiltelefon. Die Rechnung kann über das Zimmer-TV geprüft und mit der E-Mail- Adresse zum Rechnungsversand bestätigt werden. Für die Kreditkartenabbuchung wurde schon bei der Hotel-buchung oder beim Check-In ein Kartenabzug gefer-tigt. Entscheidend ist in allen Fällen, dass der Gast morgens nicht am Check-Out-Schalter ansteht sowie ein Frühstück hatte – und sich darauf bereits bei der Anreise verlassen kann. Informationen und Bedingungen für den Erwerb eines Certified-Siegels finden Interessierte unter gewinnen Mit Early-Bird- Frühstück und Quick-Check-out Geschäftsreisende gewinnen – Certified hat beides in seinen neuen Kriterienkatalag aufgenommen. Was hat sich bis heute verändert? Die Mengen haben sich natürlich geändert. Allerdings produzieren wir immer noch in kleinen Chargen à 100 kg, um die Qualität zu wahren. Neben unserer Standardkonfi-türe führen wir auch eine zuckerreduzierte Variante. Hier verzichten wir bewusst auf alternative Süßungsmittel. Heute gibt es darüber hinaus mehr Sorten, wir haben derzeit über 50 verschiedene. Die Gäste erwarten Abwechslung, deshalb kreieren wir z. B. unsere Quartalssorten. Aktuell bieten wir eine winterliche Variante mit Zwetschgen und Lebkuchengewürz an. Ab März ist dann die Rhabarber-Himbeer- Konfitüre für ein Vierteljahr erhältlich. Welche ist Ihre persönliche Lieblingssorte? Das variiert, aber derzeit esse ich am liebs-ten unsere Winter-Konfitüre. Quittengelee und Orangenmarmelade gehen aber auch immer. Vielen Dank für das Gespräch! tin milch. Wer es klassisch mag, greift zu Brot, Margarine und Schwartau-Konfitüren. Bei keinem veganen Frühstück sollte Früchte-müsli fehlen, serviert mit Soja-, Mandel- oder Haselnussmilch.“ Dazu liefert auch Kellogg‘s passenden In-put: Die 5-Vollkorn-Müsli sind ein Mix aus Hafer, Weizen, Roggen, Dinkel und Gerste. Die Variante mit Früchten und ohne zuge-setzte Aromen ist für Veganer und Laktose-sowie Kuhmilcheiweiß-Intoleranzen unproblematisch. Zutaten wie Aprikosen und Dat-teln machen den Fruchtanteil von 29 % aus. Beide sind über den Fachgroßhandel im 2.000-g-Big-Bag verfügbar. Schließlich gibt es auch das neue Knusper-Müsli der Marke im 1.500-g-Big-Bag mit goldbraun gebacke-nen Knusperstücken aus Vollkornhafer. Der Klassiker Corn Flakes ist für alle Intoleranzen unbedenklich, da er aus Mais besteht. Alternative Angebote auf dem Frühstücksbuffet gibt es bereits viele, man muss sie nur bewusst unter diese Überschrift setzen und vor allem aktiv kommunizieren. F. König INFO IM GESPRÄCH MIT... food 22 1-2/2015


first_class_01_02_2015
To see the actual publication please follow the link above