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der Verbund Inhabergeführter Wäschereien Diemietwaesche.de ein Hygiene- Konzept für die Branche entwickelt, das auf der DIN 10524, der DIN EN 14065 und dem vergleichbaren RAL-Gütezeichen 992/3 basiert. „Es besteht aus den aufeinander ab-gestimmten Faktoren Beratung, Bekleidung und Wäschepflege“, erklärte Mary Rasidovic, Qua-litätsmanagerin beim Partner wäsche Walter Greif. Das Konzept um-fasst zertifizierte Fachkleidung und sichere Prozesse sowie eine umfangreiche Beratung, zu der auch ein kostenfreies Seminar gehört. Außerdem hat der Ver-bund ein Eigenkontroll-System entwickelt, bei dem alle hygie-nerelevanten Bereiche mehrmals pro Woche mittels Abklatschtests überprüft werden. Die Zeitab-stände zwischen den Kontrollen Textil-Service von GREIF: Und Sie haben das Thema Wäsche vom Tisch. mietwaesche.de gemeinen Hygienemanagements für Betriebe sicherzustellen, in denen Lebensmittel hergestellt, behandelt oder in Verkehr ge-bracht werden. Das RAL-Hygie-nezeugnis dient als Nachweis für die Erfüllung der Anforderungen an die Bearbeitung von Wäsche aus lebensmittelverarbeitenden Betrieben und deckt auch die Anforderungen an das Hygienemanagement der Europäischen Norm DIN EN 14065 „RABC“ sowie der globalen Standards für Lebensmittelsicherheit BRC (Bri-tish Retail Consortium, Version 6) und IFS (International Food Stan-dard, Version 6) ab. Sie gewähr-leisten, dass von der Arbeitsbe-kleidung der Mitarbeiter und sonstigen verwendeten Textilien keine Gefahr einer Kontamina-tion der verarbeiteten Produkte ausgeht. Das Überwachungssystem bietet mit seinen internen und externen Audits Hygienesicherheit. Durch die Einhaltung fest definierter Hygienevorschriften bei der Aufbereitung von Wäsche wird das Kontaminationsrisiko mit gefährlichen Mikroorganismen minimiert. Sauber beraten Der Servicegedanke rückt auch in puncto Hotelwäsche immer mehr in den Vorder-grund. Die Partner von NWD-Zentratex z. B. bieten einen Übernacht-Service für Wäsche, teils kombiniert mit einer che-mischen Reinigung, an. Außer-dem profitieren Hoteliers von einer ausführlichen Beratung. Dazu erfassen und bewerten die NWD-Zentratex-Partnerunternehmen zunächst jeweils die individuelle Ausgangssitu-ation vor Ort und klären erste Fragen. Ergeben sich Vor- oder Nachteile durch das Benutzen eigener Wäschestücke gegen-über Miettextilien? Möchte der Hotelier spezifische Individualisierungen (Logo, Signet, etc.)? Die Anforderungen und Wün-sche hinsichtlich spezieller Lieferkonfektionierungen ver-vollständigen die objektive wie unverbindliche Bedarfsanalyse. Anhand dieser Hinweise erstellt der NWD-Partner ein nachhal-tiges Lösungskonzept, bei dem sämtliche Kostenfaktoren auf-gezeigt und erläutert werden. Somit erhält der Hotelier eine Entscheidungsgrundlage pro bzw. contra Mietwäsche oder unternehmenseigene Textilien. Die Wäsche zu mieten ist nicht nur im klassischen Segment der Berufskleidung, sondern verstärkt auch bei Bett-, Frot-tier- und Tischwäsche sowie der Waschraumhygiene gefragt. Bevorzugt der Hotelier eigene Bettwäsche, können auch alle weiteren Textilien gemietet oder geleast werden. Weil gerade auch die am Arbeitsplatz getragene Berufs-kleidung die Qualität der Pro-dukte beeinflussen kann, hat Fotos: Gütegemeinschaft sachgemäße Wäschepflege, © Vitaliy_Melnik – Fotolia.com 11/2014 49


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