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Fotos: Romantik Hotel Hof zur Linde, Konzack Planung: Wolfgang Eibach Energiespartechnik: Sicotronic Herdblock: MKN „Design by Eibach“ Hygiene: Dr. Schnell Kühltechnik: CoolCompact Spültechnik: Meiko PROJEKTBETEILIGTE Salvis Salamander. Das Original. Krönende Pluspunkte. salvis.ch eventküche Kompetenz in jeder Faser für Gastronomie, Hotellerie & Catering Fordern Sie gratis unsere aktuellen Kataloge an: Tel.: 0800 / 628 84 50* · www.hotelwaesche.de · www.jobeline.de *(Kostenfrei aus dem dt. Fest- und Mobilfunknetz) Über 40 Jahre hatte die alte Küche des Romantik Hotel Hof zur Linde bereits auf dem Buckel – und signalisierte deutlich, dass hier bald etwas ganz Neues hermusste. Zugleich schielte die Inhaberin Christiane Löfken lange auf das ungenutzte Historische Torhaus im Nachbargebäude und verkündete dem begeisterten Team irgendwann nach der eigenen Familienfeier: „Wir machen daraus unsere erste Eventlocation und verbinden diese räumlich mit einer fast komplett neugebauten Küche an Stelle der alten.“ In der Folge entstand in den letzten zwei Jahren mit originalem Holzgebälk, Parkett, Bar, überdachter Hofzufahrt und einem Kinderbetreuungsraum eine Eventlokalität für bis zu 180 Gäste. „Nun können wir auch große Hochzeiten etc. und Tagungen anbieten und erfreuen uns inzwischen vieler Anfragen“, berichtet Christiane Löfken, die das Haus mit ihrem Mann in der dritten Generation führt. Als alte Hofanlage in Münster mit mehreren historischen Gebäudeteilen bietet das Hotel dabei per se eine besondere Bühne für Veranstaltungen jeder Art. Zwar sind die 52 Zimmer auf mehrere Häuser verteilt, was vor allem für das Housekeeping eine Herausforderung darstellt, jedoch ist jedes Zimmer individuell und findet bei 70 % Stammgästeanteil etliche Fans – vor allem innerhalb der Romantik Hotels, zu denen das ca. 85-Mitarbeiter-Haus seit 1973 gehört. Gerade der F&B-Bereich ist aber auch für die Hotelgäste und Einwohner ein Magnet. Daher markiert der Küchenneubau einen so wichtigen Schritt in der Hotelweiterentwicklung. Neues Zentrum im Hotel Musiksystem, Flat-TV und Großzügigkeit bei höchstmöglicher Raum- und Geräteeffizienz – das sind einige Besonderheiten, mit denen das Team in der neuen Küche nun arbeitet. Von 2012 bis 2014 von dem Küchenplaner Wolfgang Eibach geplant und realisiert, verteilt sich die Küche mit den ca. sechs Kühlhäusern und der alten Bankettküche auf insgesamt 400 m². Der ca. 200 m² große Hauptraum ist dabei durch eine klassische Reihung aller Posten 90° zum Pass gekennzeichnet. Links vom Pass befindet sich die Patisserie, rechts davon, hinter einer Wand, die neue Spülküche. Erreichbar vom Altbau mit dem Schankbereich und den Restauranträumen sowie von der Torhaus-Seite über einen Mittelgang mit der Bankettküche, die beim sechsmonatigen Umbau die gesamte Küche ersetzte, wirkt die neue Küche wie ein neues Zentrum im Hotel. „Mit einem geringstmöglichen Anteil an Flächen für Verkehrswege ist es uns hier gelungen, eine Küche für heute und vor allem für morgen umzusetzen“, betont Wolfgang Eibach. Der komplette Bruch mit der früheren Küche und ihren etlichen veralteten Leitungen und Anlagen, Systemen erwies sich damit für Christiane Löfken als absolut sinnvoll. „Durch das neue eigene Blockheizkraftwerk, das Stromspitzenlastmanagement und die neuen hocheffizienten Koch-, Spül- und Lüftungssysteme, sind wir auch in puncto Energieverbrauch auf dem neuesten Stand“, ergänzt Ehemann Heiko Löfken. Denn für Wolfgang Eibach ist mit Blick auf seine über 30-jährige Planererfahrung klar: „Man kann gar nicht so teuer bauen, wie man teuer betreiben kann.“ Der Mut zu neuen Wegen zeigt sich auch in den großflächigen, graugefliesten Küchenwänden samt roter Bordüre sowie im großen, teamfördernden Hotelschriftzug am Unterzug der Herdanlage. „Die halbhohe Brüstung bei den Arbeitsbereichen soll u. a. für mehr Kommunikation zwischen den Köchen sorgen“, erklärt der Küchenplaner. Details wie die beheizten Züge für Suppentassen, die dreietagige Abhängung am Pass oder die zusätzlich über dem Arbeitsbereich der Patisserie installierten Steckdosen schaffen an verschiedenen Stellen optimale Arbeitsbedingungen. Schließlich birgt auch die bisher freie Zone zwischen Patisserie und Warmbereich Potenzial für noch mehr: „Das Hotel und das Küchenteam wünscht sich, hier irgendwann echte Chef‘s Table zu veranstalten“, betont Wolfgang Eibach, und Christiane Löfken ergänzt: „Mit dem Neubau wollten wir verbesserte Arbeitsbedingungen und neue Möglichkeiten für das Team schaffen. Ich freue mich, dass wir gerade auch in dieser Hinsicht gemeinsam etwas wirklich Besonderes umsetzen konnten.“ syk Weitere Küchenbilder unter www.gastroinfoportal.de/hotel Romantik Hotel Hof zur Linde 48157 Münster www.hof-zur-linde.de Mit dem neuen Veranstaltungssaal im alten Torhaus realisierte das Hotel Hof zur Linde in Münster eine komplett neugebaute Küche – mehr geht nicht. (Auszug) 11/2014 39


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