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FIRST_CLASS_10_2014

Fotos: SuitePad, Gira Accenta Music bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben die passende Musik zur richtigen Zeit, vollautomatisch und GEMA-frei. Aus über 14.000 Musiktiteln aus verschiedensten Genres stellt das Unternehmen für jeden Kunden ein individuelles Musikkonzept zusammen. Gemeinsam mit Kunden wurde der Music Manager speziell zum Einsatz in Hotellerie, Gastronomie, Thermen, Bädern oder Kaufhäusern perfektioniert. Zu den Vorteilen zählen neben der Einsparung von GEMA-Gebühren, keine Vertragsbindung, die Beschallung von bis zu acht Bereichen zeitgleich mit unterschiedlicher Musik sowie eine zeitgesteuerte Musikauswahl. Der Music-Manager kann auch geleast werden. Mit der LS-Serie bringt LG ein vollwertiges Signage-Display zum Preis eines herkömmlichen TVGeräts auf den Markt. Die Modelle der Serie LS33A schließen die Lücke zwischen Fernseher und professionellem Large Format Display. Hoteliers erhalten ein 16/7-Betrieb taugliches Display mit einer Digital Signage Software zum Editieren eigener Inhalte. Das System ist intuitiv zu bedienen, sodass jeder, der seinen Kalender auf dem PC oder Smartphone nutzt, z. B. eigene Werbeinhalte entwerfen kann. Ist die Software auf einem PC oder Laptop installiert, lassen sich Vorlagen auswählen, um Produkte, Angebote und Preise einzutragen. Die gewünschten Daten sind via USB-Stick auf das Display übertragbar. Zudem ist im System die Ein- und Ausschaltzeit exakt einstellbar. Ob sanfte Klänge am Morgen oder neue Nachrichten – bei dem Gira Unterputz-Radio RDS (F.l.) mit berührungssensitiven Bedienflächen und dem Display kommt der Ton aus der Wand. In handelsüblichen Unterputzdosen eingebaut, läuft das Radio ohne zusätzliche Antenne, Anschlüsse oder Boxen. Der obligatorische Lautsprecher kann mit dem Radio montiert werden, zudem ist eine automatische Koppelung mit dem Lichtschalter oder einer Zeitschaltuhr möglich. Schließlich können auch externe Musikquellen wie MP3- Player eingespeist werden. EIGENE MEDIENVIELFALT FINDEN.... Informationsportal, Entertainment-Zentrale und multimediale Abspielstation in einem. Rahmenlos hängen sie sogar als digitales Kunstwerk an der Wand. Die Hotelmedien- Lösungen von MC3 z. B. unterstützen beim Aufbau einer interaktiven Gastkommunikation mit einer Vielfalt an Nutzer- und Serviceoptionen, die vom Aussenden von Werbebotschaften über die gleichzeitige Mediennutzung von TV-Kanälen oder Video Streams bis zum Einsehen des aktuellen Rechnungsstands durch den Gast reicht. Da zu erwarten ist, dass immer mehr Gäste ihre eigenen Entertainment-Abos mit ins Hotel bringen und dort auch konsumieren möchten, wird das Streamen von solchen Inhalten über das Internet auch auf dem Hotelzimmer eine wichtigere Rolle spielen. Pünktlich zum Start des Streamingdienstes Netflix in Deutschland könnten die ersten Hotels bald sogar schon mit einem direkten Zugang zur Online-Videothek aufwarten. Als erster TV-Hersteller hat Sharp Electronics dafür auf der Fernbedienung seiner Premium-Modelle (UD20 Ultra HD TV, UQ10 Quattron Pro und LE762 LED TV) standardmäßig eine eigene Taste integriert, die direkt zur Netflix-App führt. Die Systeme werden zunehmend smarter und konvergent: Sie laufen heute parallel nicht nur auf Smart-TVs, sondern auch auf Tablet PCs oder auf großformatigen Screens. So können z. B. handliche Tablet PCs auch als optisch ansprechende Türschilder eingesetzt werden, als tragbarer Fernseher oder als digitale Hotelmappe auf dem Zimmer. Mit dem Siegeszug des Tablets, werden auch Dienstleister wie SuitePad, Tabcircle oder MediaCarrier interessant, die speziell auf Tablet und Smartphones zugeschnittene Contentlösungen anbieten. Mit SuitePad z. B. erhält die klassische Hotelmappe auf dem Zimmer einen smarten Konkurrenten, indem auf vom Hotel bereitgestellten Tablets Gäste Restaurant- und Eventinformationen und lokale Anbieter abrufen sowie auf Zeitungen, Internet, Spiele, TV oder Radio zugreifen können. SuitePad-Gründer Moritz von Petersdorff ist überzeugt, dass diese Lösung die Kommunikation zwischen Gast und Hotel sinnvoll unterstützt: „Unser Ziel ist es, den Kontakt zwischen Hotel und Gast wieder aufzubauen. Oft haben Hotels diesen Kontakt vor der Anreise an OTAs und nach der Abreise an externe Feedbackportale abgegeben. Wir sehen das größte Potenzial deshalb im Hotelmarketing.“ In diesem Sinne greift sein System auch auf den digitalen Zeitungskiosk von Media Carrier zurück, der Hotels und deren Gästen den Zugriff auf rund 200 internationale Tageszeitungen und Magazine ermöglicht. Eine zeitgemäße Form des „Lesezirkels“ verspricht auch das fränkische Startup Tabcircle, das Magazine als abo-pflichtige digitale Lektüre bereitstellt, wobei die Inhalte dem Gast ausschließlich vor Ort und online bereit gestellt werden. Fazit: Auch die Gastlektüre wird immer flächendeckender mobil. Bald werden Gäste schließlich auch noch mit ihren „Wearables“ wie Datenbrille, Fitness-Tracker oder Smartwatch im Hotel einchecken. Am bekanntesten ist bisher die „Google-Brille“, welche internetbasierte Informationen per Mini-Display im Sichtfeld des Nutzers anzeigt. Starwood ist eine der ersten Hotelgruppen, die mit einer eigenen App damit von sich reden macht, indem mit ihr Google-Glass-Nutzer ein Hotel der Gruppe buchen können, sich den Weg dorthin beschreiben lassen, virtuelle Rundgänge an den Reisezielen durchführen oder ihren Bonuspunkte-Kontostand einsehen. Noch ist die Technologie erst am Anfang, doch laut Experten gilt als sicher: Die schlauen Accessoires sind das nächste große Ding. Nathalie Kopsa SuitePad mediensysteme 36 10/2014


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