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FIRST_CLASS_10_2014

Neu muss nicht immer besser sein. Das zeigt das noch immer sehr vitale Medium Teletext, das 2014 seinen 30. Geburtstag feiert. Täglich nutzen über 4 Mio. Menschen allein den ARDText, die Gesamtnutzung aller Teletexte liegt, laut GfK, bei 12 Mio. Nutzern. Auch in Zeiten von Smart-TV und Tablet kann damit der Dienst im Wettbewerb um die Aufmerksamkeit der Gäste weiter bestehen – auch weil der Teletext-Standard mit Entwicklungen wie HbbTV (Verbindung von TV-Empfang und Internetzugang) Schritt hält. Frauke Langguth, Leiterin ARD-Text, schätzt die Zukunftschancen von Teletext auch in Zeiten der Internet-Infoflut als solide ein: „Was wir bieten, ist genau das Gegenteil: Überblick statt Überfluss. Die wichtigsten Nachrichten, kurz und prägnant – also die Welt zusammengefasst auf einer Seite. Insofern glaube ich, dass diese Art der Informationspräsentation bestehen bleibt. Der Blick auf die Seite 100 im ARD-Text sagt einem, ob die Welt noch steht. Wenn es Teletext nicht gäbe, würde man ihn erfinden.“ 30 JAHRE TELETEXT Corporate Music Branding. Doch das Konzept geht noch über das reine Hörerlebnis im Hotel hinaus: Die Musik soll auch das Gespräch unter den Gästen anregen und die Gasterfahrung in die Welt außerhalb des Hotels transportieren. Man setzt auf den „Community-Effekt“: Bei Ruby kann der Gast z. B. seinen persönlichen Lieblingssong auf die Playlist setzen lassen, und bald sollen auch Livekonzerte aus dem ersten Hotel der Marke in Wien, dem Ruby Hotel Sofiensäle, per Livestream im Internet übertragen werden. Bei Prizeotel steht eher der globale Vernetzungscharakter im Vordergrund, der sich besonders über das Teilen der Musik in den Sozialen Medien äußert. „Unsere Hörer tragen die Sounds über ihre eigenen Kanäle weiter oder posten Nachrichten, sodass sich die Reichweite von prizeMusic stetig erhöht. Für uns ist das eine Bestätigung unserer Markenstrategie“, kommentiert Prizeotel- Geschäftsführer Marco Nussbaum die Innovation. Ob die Corporate-Music-Strategie aufgeht, wird sich erst noch zeigen. Erste Rückmeldungen seien aber bereits vielversprechend, betont Marco Nussbaum. Leuchtfeuer in der Lobby Auch im Bereich mobiles Marketing tut sich einiges. Seit Kurzem setzt die US-Hotelkette Marriott auf die standortbezogene Beacon- Technologie, also Sender, die Smartphones innerhalb eines bestimmten Senderadius’ erkennen und News oder Sonderangebote über Kurzstrecken-Bluetooth (BLE) verschicken. Damit ein Handy etwas mit dem Signal eines Beacons anfangen kann, muss auf dem Handy eine App installiert und aktiviert sein. Setzten bisher vor allem Handelsketten auf diese Technologie, sind nun auch Hotels unter den Anwendern: Bei Marriott bekommen die Gäste über das Kundenbindungsprogramm Marriott Rewards Push- Nachrichten mit aktuellen Angeboten auf ihr Handy gespielt, wenn sie in der Nähe sind. Die Düsseldorfer Hotelgruppe Lindner testet derzeit in Kooperation mit der Berliner Firma Checkitmobile, die die Verbraucher App Barcoo entwickelt, in zwei seiner Hotels diesen Ansatz, um die Besucherfrequenz z. B. in der Bar oder im Restaurant zu erhöhen. Corporate Director of Marketing Frank K. Pohl ist mit dem bisherigen Ergebnis zufrieden: „Wir sind in Köln noch mitten in der Testphase. So viel kann man aber jetzt schon sagen: Nach nur wenigen Wochen hat bereits eine deutlich vierstellige Zahl an Usern rund um das Hotel unsere Push-Nachricht mit dem Promotionangebot auf ihr mobiles Endgerät ausgespielt bekommen. Wir haben mit Leseraten von bis zu 50 % hier eine sehr gute Wahrnehmung erzielt.“ Über die Kosten der Inbetriebnahme will er sich aus vertraglichen Gründen nicht äußern. In einem weiteren Test in Hamburg soll der Fokus aber auch gezielt auf die Hotelgäste gerichtet sein, um Hotelangebote bei ihnen verstärkt zu vermarkten, und auch hier darf man auf erfolgreiche Zahlen gespannt sein. TV, Tablets, digitaler Kiosk Digitale Informationssysteme haben die Hotellobby und Zimmer erobert. Sie bieten Hotels die Möglichkeit, Werbung und Informationen zielgruppengerecht, flexibel und just in time an den Gast zu bringen. Smart- TVs etwa dienen heute nicht nur als Gast Virtuelle Concierges, interaktive Info-Touchscreens und Gäste-Chats revolutionieren derzeit die Gästekommunikation. In Zeiten von Automatisierung der Vormarsch eines echten neuen Austauschs? mediensysteme Verschaffen Sie sich Ihren persönlichen Vorsprung mit dem interaktiven Kinderterminal TOUCH TOY! TOUCH TOY - Die moderne Kinderecke 10/2014 35 Spiel- und Spaßfaktor mit pädagogischem Wert Optimales Kundenbindungsinstrument Vielseitige Einsatzmöglichkeiten Die ultimative „Kinderecke“ auf höchsten Qualitätsniveau 16 lustige und lernfördernde Spiele mit Psychologen und Pädagogen entwickelt hygienisch, platzsparend und ordentlich S&T AG | Division funworld Photo Play Str. 1, A-4860 Lenzing, sales@funworld.com Spiele jetzt ansehen auf http://www.youtube.com/touchtoy www.touchtoy.com Kontakt: Rainer Eder: +43 699 16785 303


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